
Humanitäres Völkerrecht als symbolische Form
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Inhalt
- Cover
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungen und Zeichen
- Erster Teil: Die Verbindlichkeit humanitären Völkerrechts - Kritik rechtsprechender und rechtswissenschaftlicher Standpunkte
- Einleitung
- 1. Kapitel: Die relative Normativität des Völkerrechts
- A. Der einzelstaatliche Wille in der Rechtsprechung von StIGH und IGH
- I. Der einzelstaatliche Wille als Begriff der internationalen Rechtsordnung
- 1. Völkerrechtliches Vertragsrecht
- 2. Völkerrechtliches Gewohnheitsrecht
- II. Völkerrecht als Begriff natürlicher Rechte und Gemeinschaftsinteressen
- B. Der einzelstaatliche Wille im Verständnis völkerrechtswissenschaftlicher Positionen
- I. Völkerrecht als Manifestation des freien Willens der Staaten
- 1. Voluntaristische Positionen
- 2. Die politische Seite des Rechts
- 3. Rechtsrealistische Positionen
- a) Der New Haven-approach
- b) Die Schule von Uppsala
- 4. Zusammenfassung
- II. Erstes Objektivierungsmodell: Der staatliche Wille als Begriff der idealen und sozialen Sprache des Rechts
- 1. Kelsens juristischer Positivismus und Rechtserkenntnislehre
- a) Der Begriff des Rechts: Recht und Völkerrecht als Zwangsordnung
- b) Staat und Souveränität als Rechtsformbegriffe
- c) Grundnorm, ideale Sprachform und Primat des Völkerrechts
- 2. Der Blick des Rechtswissenschaftlers auf die soziale Sprache des Rechts
- a) Sprachanalytische Methode vis-à-vis transzendentale Erkenntnis
- b) Die rule of recognition aus Sicht von Teilnehmer und Beobachter
- c) Die soziale Sprache des Völkerrechts
- III. Zweites Objektivierungsmodell: Die Humanisierung des Völkerrechts - Völkerrecht als Sprache internationalen und transnationalen Zusammenlebens
- 1. Grundnormen: World Order Treaties, ius cogens, Pflichten erga omnes
- 2. Konstitutionalisierung und Fragmentierung: Zwei Verständnisse einer vom Wesen des Menschen her begründeten internationalen und weltzivilgesellschaftlichen Rechtsordnung
- a) Die werthaltige Sprache völkerrechtlicher Normen
- aa) Ein europäisches Modell
- bb) Zwei Universalisierungsstrategien
- cc) Gemeinsame Wertvorstellungen - gemeinsame Wertkonflikte
- b) Völkerrecht als fragmentierte Ordnung der globalen Zivilgesellschaft
- c) Transformationen staatlicher Souveränität
- aa) Das liberale Netzwerk und Recht als kosmopolitisches Projekt
- bb) Die fragmentierte Weltgesellschaft
- cc) Die kommunitäre Wertegemeinschaft
- dd) Zusammenfassung
- C. Die relative Normativität des Völkerrechts: Recht als Abbild des einzelstaatlichen Willens - Recht als formal-objektive und material-werthaltige Sprache
- 2. Kapitel: Die Sprache des humanitären Völkerrechts
- A. Rechtlicher Rahmen
- I. Verhältnisbestimmungen
- 1. ius ad bellum und humanitäres Völkerrecht
- 2. Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht
- a) Humanität als gemeinsame Idee
- b) Die Idee der Humanität im Bereich der Kampfführung
- c) Zusammenfassung
- II. Spezifische Gestalt des Genfer Rechts von 1949 und seiner Zusatzprotokolle
- 1. Die Regeln internationaler bewaffneter Konflikte
- a) Der Schutz der Zivilbevölkerung
- b) Der Schutz der Kombattanten
- 2. Die Regeln nicht internationaler bewaffneter Konflikte
- 3. Das Dilemma: Die Verbindlichkeit humanitären Völkerrechts und das Nuclear Weapons-Gutachten des IGH
- B. Sollen und Sein: Argumentationslinien in der Rechtsprechung des IGH unter besonderer Würdigung des Nuclear Weapons-Gutachtens
- I. Humanitäres Völkerrecht als Sollensordnung
- 1. Das Nuclear Weapons-Gutachten im Spiegel der Rechtsprechung des IGH
- 2. Das Nuclear Weapons-Gutachten im Spiegel objektivierender Positionen
- a) Die soziale Sprache der internationalen Gemeinschaft und der Gerechtigkeitsgedanke der internationalen Rechtsordnung - Zur Verzahnung zweier Objektivierungsmodelle
- b) Das Gemeinschaftsargument
- 3. Selbstverteidigungsrecht contra humanitäres Völkerrecht?
- II. Humanitäres Völkerrecht und non liquet - zurück zu Lotus?
- C. Völkerrecht als formale und materiale Sollensordnung - Über die Rationalisierung staatlicher Gewalt durch die Sprache des humanitären Völkerrechts
- I. Humanitäres Völkerrecht als formale und materiale Schranke staatlicher Gewalt
- 1. Die formale Schranke: Der Begriff des humanitären Völkerrechts
- 2. Die materiale Schranke: Das werthaltige konstitutionalisierte humanitäre Völkerrecht
- a) Werthaltige Grundnormen
- b) Konstitutionalisierung humanitären Völkerrechts
- 3. Verzahnung formaler und materialer Standpunkte: Vernunft und Humanität als Ursprung der Normativität humanitären Völkerrechts
- II. Non liquet: Sinngrenze des humanitären Völkerrechts?
- 1. Die zwei Dimensionen des non liquet: Unvollständigkeit - Unbestimmtheit
- 2. Der Umgang mit Sprachlücken durch internationale Gerichte
- D. Die "relative Normativität" humanitären Völkerrechts - Zusammenfassung und Fortgang
- Zweiter Teil: Humanitäres Völkerrecht als symbolische Form - Normativität zwischen den Bedeutungsextremen des Zivilisationsweges
- Einleitung
- 3. Kapitel: Erkenntnis als Ziel - Kantianische und Neukantianische Wurzeln der Symboltheorie Cassirers
- A. Die Transzendentalphilosophie Kants: Methodische Grundlegung mathematisch-naturwissenschaftlichen Denkens und des reinen Willens
- I. Repräsentation - Die Beziehung zwischen dem Ich und der Wirklichkeit
- 1. Descartes' Zweifel und Einheit des Wissens
- 2. Leibniz' "Scienta generalis", symbolische Erkenntnis und Ethikkonzeption
- 3. Kants Revolution
- II. Synthesis - Der geistige Blickpunkt als Gravitationszentrum, Fundament und Konstrukteur
- B. Transzendentallogische Rekonstruktion: Die Marburger neukantianische Schule
- I. Rekonstruktion der Transzendentalphilosophie Kants: die transzendentale Methode
- 1. Logizität: Beziehung der Philosophie zum Faktum der Wissenschaft, der Sittlichkeit, der Kunst
- 2. Reine Logik des Ursprungs und Richtungen des einen transzendentalen Bewusstseins
- II. Kelsens Rechtserkenntnistheorie vis-à-vis Cassirers Kulturtheorie
- III. Cassirers Weg - eine transzendentalphilosophische Kulturtheorie
- 1. Die Aktivität des Geistes als allgemeines Formprinzip: Kritik und Fortführung der Marburger Transzendentalphilosophie
- 2. Die Erweiterung der Revolution Kants: transzendentales Verständnis des sprachlichen Ausdrucks
- 4. Kapitel: Weltverstehen als Ziel - Cassirers Philosophie der symbolischen Formen
- A. Die "Kritik der Kultur" als Einsicht in die symbolische Wirklichkeit des Menschen
- I. Das humanistische Moment von Wirklichkeit und Kultur - Verquickung transzendentalphilosophischer und anthropozentrischer Motive in der Kulturphilosophie Cassirers
- 1. Geistes- und kulturgeschichtliche Bedeutung des humanistischen Moments für die Moderne
- 2. Die Kulturwirklichkeit als geistig-schöpferische Tat des "animal symbolicum"
- II. Symbolische Formung
- 1. Schöpferische Vernunft - Verbindung von Sinn und Sinnlichem
- 2. Mehrdimensionale Vernunft - Das Symbol als Weise der Selbsterkenntnis, symbolische Prägnanz und symbolische Funktionen
- 3. Weltverstehen als plural-kontrastive Vernunft - "Kritik der Kultur" als ein der Aufklärung entgegenstrebendes Kulturverständnis?
- B. Recht als symbolische Form
- I. Rechtswissenschaft definieren
- 1. "Mathematisierung des Rechts"
- 2. "Spontaneität des Geistes" als Grundmoment von Rechtspositivismus und Naturrecht
- 3. Recht als Phänomen des "Selbstbefreiungsprozesses" - ius in bello und Menschenrechte als Paradigmen dieses Rechts- und Kulturverständnisses
- II. Recht und Sprache
- 1. Der Rechtsbegriff: dimensionale Brücke des Ich zur sozialen Realität
- 2. Raum-zeitlich universales Recht kraft "Versprechen" und "Selbstbefehl"
- 3. Staat und Recht als Repräsentationen des Menschen
- III. Recht und Mythos
- 1. Das Wesen des Mythos: Begriff, Funktion, Ursprung und ideeller Fortschritt
- 2. Urgrund in der Gegenwart: Der mythische Sinn von Recht und Staat und seine Technisierung
- 5. Kapitel: Humanitäres Völkerrecht als symbolische Form - Normativität zwischen den Bedeutungsextremen des Zivilisationsweges des "animal symbolicum"
- A. Die Sprache des humanitären Völkerrechts
- I. Die Idee des humanitären Völkerrechts und die Idee des Versprechens und Selbstbefehls
- II. Humanisierung des Völkerrechts: Die Idee des Schutzes des Individuums in bewaffneten Konflikten am Beispiel der Entwicklung des Begriffs der Zivilbevölkerung
- 1. Mythos und Sprache: Vom "citizen" zum "civilian" - Zur Konzeption des Begriffs der Zivilbevölkerung
- 2. Die Universalisierung des Schutzes der Zivilbevölkerung in ethnischen Konflikten: Das Beispiel Jugoslawien im Spiegel der Rechtsprechung des ICTY
- a) Der Konflikt in Jugoslawien und die Einrichtung des internationalen Ad-hoc-Straftribunals für das ehemalige Jugoslawien als Mittel gegen die Sprachlosigkeit
- b) Die Tadic-Rechtsprechung des ICTY
- aa) Art. 2 ICTY-Statut: Der Schutz der Zivilbevölkerung als Schutz "ethnisch Zugehöriger"
- bb) Art. 3 ICTY-Statut und der "human-being-oriented approach"
- III. Die Idee der Verantwortung des Individuums
- B. Die Normativität humanitären Völkerrechts: Die Bedeutung des staatlichen Willens zwischen den Sollensdimensionen Sprache und Mythos
- I. Das Bild von Untergang und Überleben: Staatliche Letztwerte und kollektive Identitäten auf dem Balkan - das Beispiel Serbien
- 1. Das mythische Bild der serbischen Gemeinschaft: Slobodan Milosevics Reden
- 2. Loyalität und Verantwortung: Das Verständnis des "Sprechens der serbischen Gemeinschaft" bzw. des Ethnischen im Spiegel der Rechtsprechung des ICTY
- a) Der Begriff der "geschützten Person" nach Art. 4 Genfer Abkommen (IV.) und das Kriterium der Loyalität kraft ethnischer Bindungen
- b) "Ethnische Säuberungen" als Instrument zur Verwirklichung des großserbischen Plans und die Mehrdimensionalität der rule of law
- c) Biljana Plavsics Loyalität und Verantwortung
- II. Schluss
- Zusammenfassung in Thesen
- 1. Kapitel
- 2. Kapitel
- 3. Kapitel
- 4. Kapitel
- 5. Kapitel
- Literatur
- Rechtsprechung
- Ständiger Internationaler Gerichtshof
- Urteile
- Gutachten
- Internationaler Gerichtshof
- Beschlüsse und Urteile
- Gutachten
- Internationaler Strafgerichtshof
- Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien
- Strafkammer (Trial Chamber)
- Berufungskammer (Appeals Chamber)
- Internationaler Strafgerichtshof für Ruanda
- Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
- Bundesverfassungsgericht
- Bundesgerichtshof - Zivilsachen
- Oberlandesgericht
- Register
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