
Sozialpolitik im Wandel. Am Beispiel der geschichtlichen Entwicklung der SPD und ihrer Grundsatzprogramme
Jessica Ben Lasfar(Autor*in)
GRIN Verlag
1. Auflage
Erschienen am 26. Mai 2003
17 Seiten
978-3-638-19096-1 (ISBN)
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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Fakultät für Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Sozialpolitik soll dem Entstehen sozialer Risiken vorbeugen, soziale Risiken ausgleichen
und ein Minimum an sozialer Sicherung im Einkommens-, Versorgungs- und Lebensniveau
einzelner Personen gewährleisten. Diese Sicherung wird staatlich gelenkt (Sozialstaat) und
beinhaltet Regelungen des Arbeitsmarktes, der Arbeitsverhältnisse und -bedingungen, der
schulischen und beruflichen Ausbildung, sie reglementiert die soziale Ausgestaltung des
Steuersystems, die Wohnungspolitik und die Gesundheitspolitik. (Vgl. Bäcker u. a., S. 21 u.
36) Die Sozialpolitik gewann im frühen 19. Jahrhundert erstmalig enorm an Bedeutung.
Was vorher die Familie regelte, die Großfamilie oder der Lebenspartner, musste im Zuge
einer völligen Neuorientierung und Strukturierung der Arbeitswelt, der Berufsfelder und
Betriebe staatliche Lenkung erhalten.
Wie veränderte sich die Gesellschaft, der Arbeitsmarkt zu dieser Zeit?
Die Gründung der SPD, vormals SAP und ADAP schien eine logische Konsequenz aus der
Notwendigkeit einer neuen Form der sozialen Politik. Welche Werte im Bezug auf soziale
Sicherung und Sozialstaat entwickelten sich aus der Gründung der Partei 1890? Was ist bis
heute erhalten geblieben, was hat sich und musste sich aufgrund geschichtspolitischer
Entwicklungen ändern?
Um diesen Fragekomplex zu beantworten, ist es zunächst einmal erforderlich, die
Entstehungsgeschichte der SPD nachzuvollziehen und das erste Grundsatzprogramm im
Bezug auf sozial-politische Inhalte zu untersuchen. Am 23. Mai 1863 wurde vom Ferdinand Lassalle die erste selbständige Arbeiterpartei
Deutschlands ins Leben gerufen, genannt ADAV. (Allgemeiner deutscher Arbeiterverein)
Wie kam es dazu?
Nicht nur die Industrialisierung, die in Deutschland 1848 noch gar nicht so weit
fortgeschritten war, wie in anderen europäischen Ländern, z. B. in England, sondern ebenso
andere Faktoren begünstigten die Entstehung einer neuen Bevölkerungsschicht. Durch
allgemein verbesserte Lebensumstände kam es in dieser Zeit zu einer Bevölkerungsexplosion. Es prägte sich der Begriff des Pauperismus, da eine zahlenmäßig große,
vornehmlich ländliche Unterschicht entstand, die sich gerade notdürftig am Leben halten
konnte. Nahezu 50 % der Bevölkerung gehörten zu dem so genannten Proletariat. (Vgl.
Miller/Potthoff, S. 20) [...]
Weitere Details
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Dateigröße
0,30 MB
ISBN-13
978-3-638-19096-1 (9783638190961)
Schweitzer Klassifikation
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