
Psychopathologie und »Rasse«
Beschreibung
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Rezensionen / Stimmen
Besprochen in:H-Soz-u-Kult, 22.10.2014, Jens GründlerGen-ethischer Informationsdienst, 228 (2015)Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, Hans-Walter Schmuhl, 38 (2016)Weitere Details
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Person
Andrea Adams, Universität Bielefeld, Deutschland
Andrea Adams (Dr. phil.) hat Neuere und Neueste Geschichte, Erziehungswissenschaften und Politologie in Berlin und Amsterdam studiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology an der Universität Bielefeld.
ISNI: 0000 0004 2342 8966
Inhalt
- Cover Psychopathologie und »Rasse«
- Inhalt
- Einleitung
- Methodisch-theoretische Herangehensweise
- Forschungsstand
- Quellenauswahl
- Begriffe
- 1 Die Naturalisierung der Differenz. Geschichte der (Psycho-)Pathologisierung des Anderen
- 1.1 Differenzkonstruktionen im Mittelalter und der Vormoderne
- 1.2 Wissenschaftliche Differenzkonstruktionen in der Moderne: Natur, Geschichte und Klima
- 1.3 Die Debatte um den 6. US-Zensus und psychische Erkrankungen bei Afroamerikanern (1840)
- 1.4 Irrenstatistiken und die »Psychopathologie der Juden«
- 1.5 Vererbung, Degeneration, »Rasse« im Fin de Siècle
- 1.6 Psychiatrische und neurologische Lehr- und Handbücher über Psychopathologie und »Rasse«
- 2 Der Diskurs über Psychopathologie und »Rassen« - ein Überblick
- 2.1 Orte und Konjunkturen des Diskurses
- 2.2 Methoden
- 2.3 Forschung - wozu? Inhalte psychiatrischer Differenzforschung
- 2.3.1 Häufigkeit, Immunität, Rassenkrankheiten
- 2.3.2 Mehr Wissen über »Rassen«, mehr Wissen über Krankheiten
- 2.3.3 »Objekte« der Forschung. Über Schwaben, Juden und »Naturvölker«
- 2.3.4 Konzepte über »Rasse«
- 2.4 Wer spricht? Akteure im Diskurs über Psychopathologie und »Rasse«
- 2.4.1 Prosopographischer Überblick über die Akteure des Diskurses
- 2.4.2 Wissenschaft und jüdische Identität im Diskurs über Psychopathologie und »Rasse«
- 3 Die Chronologie des Diskurses
- 3.1 Die erste Phase: 1890-1914. Anfang und Etablierung des Diskurses über »Rasse« und Psychopathologie
- 3.1.1 Der »gesunde Wilde« - Kolonialmedizin und der Diskurs über »Rasse« und Psychopathologie
- 3.1.2 Exkurs: »Nervöse Juden« und »gesunde Naturvölker« in der Debatte um »Kultur« und »Entartung«
- 3.1.3 »Nervenjuden«? Die »Psychopathologie der Juden« zwischen Ausgrenzung und Selbstzuschreibung
- 3.1.4 »Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen« - Deutsche Kolonisatoren und die Tropenneurasthenie
- 3.2. Die zweite Phase 1914-1933
- 3.2.1 Kriegs- und unmittelbare Nachkriegszeit
- 3.2.2 Alte Argumente und neue Ansätze: Psychoanalyse, Konstitutionstypen und ein internationales Forschungsprogramm
- 4 A Fascination with Numbers - Quantifizierende Methoden
- 4.1 Der Umgang mit Zahlen in der Psychiatrie und Medizin
- 4.2 Quantifizierung in der psychiatrischen Rassenforschung.Zahlen als Argument und Methode
- 4.3 Prekäres Wissen? Zeitgenössische Kritik am Aussagewert der Erhebungen
- 5 Diagnosen der Differenz
- 5.1 Diagnostische Praxis
- 5.2 Psychiatrische Diagnostik und die Etablierung der klinischen Methode
- 5.2.1 Darstellungen von Diagnosen im Diskurs um »Rasse« und Psychopathologie
- 5.2.2 Emil Kraepelins Javareise
- 5.3 Differente Symptome: rassische und andere Erklärungen
- 6 Ausblick. Die rassenpsychiatrische Forschung nach 1933
- Fazit
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Danksagung
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