
Waterfront Journals
Beschreibung
David Wojnarowicz gibt den Misfits Amerikas eine Stimme
Es sind die späten 70er, Wojnarowicz lebt auf der Straße, zieht kreuz und quer durch ein riesiges, verkommenes Amerika. Die Illusionen ist er los, aber die Menschen, die er trifft, liebt er, unbeirrbar - die Stricher, Pfarrer, Junkies, Soldaten, Trucker, Träumer, Ausreißer, die sich irgendwie durchschlagen, gestrandet in Bars und Stundenhotels, auf Hinterhöfen, an den Rändern der Gesellschaft, auf den gottverlassenen Nebenschauplätzen des Lebens.
Ihnen allen gibt Wojnarowicz Stimme und Würde, indem er ihre Begegnungen in einen grellen Bilderstrom aus fiktiven Monologen verwandelt - es sind unfassbare Geschichten, flirrend fremdartig und verstörend vertraut, über ein Land, das jeden Moment einzustürzen droht.
Mit tiefer Ehrlichkeit und halluzinatorischer Intensität erzählt David Wojnarowicz - der überlebensgroße, legendäre Künstler, Bilderstürmer und Aktivist - von Menschen, die nirgends dazugehören, von Aufbruch und Verzweiflung und von harscher Schönheit, wo niemand sie vermuten würde.
Rezensionen / Stimmen
»Das, was der Künstler verschriftlichte, zählt innerhalb seines Gesamtwerkes unzweifelhaft zum Herausragendsten ... [E]ine poetische Sozialstudie des randständigen Amerikas in Prosa-Miniaturen. ... Es sind Blitze, die kurz das Vagabundenhafte der Lust erhellen und jeweils für einen kurzen Augenblick die Konturen eines anderen Lebens umreißen.«Weitere Details
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