
Klares Grading-System - Transparentes Gehalt
Beschreibung
Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen
Die neue EU-Entgelttransparenzrichtlinie (EntgTransp-RL), deren Übergangsfrist am 6. Juli 2026 endet, stellt Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen: Neben erweiterten Berichtspflichten müssen bestehende Bewertungs-, Grading- und Vergütungssysteme überarbeitet werden, da die Richtlinie analytische Stellenbewertungen auf Basis eines Pflichtkatalogs von vier Kriterien fordert.
Das Fachbuch bietet eine praxisorientierte Anleitung für Unternehmen zur Anpassung ihrer Vergütungssysteme. Es erklärt die rechtlichen Grundlagen und zeigt konkrete Schritte zur Umsetzung der Richtlinie unter Berücksichtigung betrieblicher Mitbestimmung, strategischer Ziele und branchenspezifischer Besonderheiten. Beispiele aus der Praxis und Bewertungen gängiger Grading-Systeme liefern wertvolle Orientierung für Personalabteilungen, Betriebsräte und Tarifpartner – auch unabhängig von einem nationalen Umsetzungsgesetz.

Das Schweitzer Vademecum ist ein renommierter Fachkatalog, der speziell die relevanten Angebote für juristisch und steuerrechtlich Interessierte sortiert, aufbereitet und seit über 100 Jahren der Orientierung dient. Das Schweitzer Vademecum beinhaltet Bücher, Zeitschriften, Datenbanken, Loseblattwerke aus dem deutschsprachigen In- und Ausland und ist seit 1997 wichtiger Bestandteil des Schweitzer Webshops.
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Person
Inhalt
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Herausforderung Entgelttransparenzrichtlinie
Die Entgelttransparenzrichtlinie in aller Kürze
Überblick zum Buch
Teil 1 Gender-Pay-Gap und Entgelttransparenzrichtlinie
1 »Den Gender Gap überklettern«
2 Anlass: Der Gender-Pay-Gap sinkt … zu wenig
2.1 Unbereinigt und bereinigt − der Gender-Pay-Gap im Detail
2.2 Vergleiche und Trends
3 Die Entgelttransparenzrichtlinie
3.1 Aufbau
3.2 Bestimmungen
3.3 Unterschiede zum Entgelttransparenzgesetz
3.4 Anmerkungen zur Entgelttransparenzrichtlinie
3.5 Begriffe
3.6 Noch ein Begriff: Transparenz
3.7 Reaktionen
4 Wie konnte es endlich/nur so weit kommen?
4.1 Erklärungen zu den Inhalten der Entgelttransparenzrichtlinie
4.2 Monopol und Macht: Erklärungen zu den Reaktionen und Einschätzungen
Teil 2 Stellenbewertung, Grading-System und Entgeltelemente
5 Die Stellenbeschreibung als Ausgangspunkt für Stellenbewertung und Grading
6 Die Stellenbewertung, Kern der Entgelttransparenzrichtlinie
6.1 Vorgehen: Ankerstellen & Co
6.2 Vier Verfahren
6.3 Kriterien
6.4 Die Berechnungsmechaniken einer Stellenbewertung
6.5 Beispiele für die Bewertungsverfahren
6.6 Anbieter-Überblick
7 Die bewertete Stelle im Grade
7.1 Job-Architektur
7.2 Slotting − zum Umgang mit den Nicht-Ankerstellen
7.3 Der Abgleich mit der bestehenden Gehaltspraxis
7.4 Bändermodell entwickeln
8 Das Entgelt ist mehr als das Gehalt
8.1 Überblick: Die Zutaten zu einem Entgelt
8.2 Element 1: Anforderungsbezogenes Entgelt
8.3 Element 2: (Funktions-)Zulagen
8.4 Element 3: Vergünstigungen (»soziales Gehalt«)
8.5 Element 4: Statusabhängiges Entgelt
8.6 Exkurs: Der dreifache Leistungsbegrif
8.7 Element 5: Qualifikationspufferabhängiges Entgelt
8.8 Element 6: Verhaltensabhängiges Entgelt
8.9 Element 7: Zuschläge
8.10 Element 8: Erfolgsabhängiges Entgelt
8.11 Element 9: Organisationserfolgsabhängiges Entgelt
8.12 Sonderzahlungen
9 Die Auswahl von Entgeltelementen und das Reporting zum Gender-Pay-Gap
9.1 Das Ouchi-Prinzip zu variablen Entgelten
9.2 Gauß, nein danke
9.3 Das gesamte Entgelt
9.4 Reporting
9.5 Der Übergang zu Teil 3: Wenig Motivation durch Entgelt
Teil 3 Change-Management
10 Funktion und Formen des Change-Managements
10.1 Was ist und kann Change-Management?
10.2 Die Entwicklung von Change- und Projektmanagement in aller Kürze
10.3 Iterativ oder in n-Schritten: die Form bestimmen
11 Das Changeprogramm ›Entgeltsysteme‹
11.1 Die Projektseite
11.2 Die Kommunikationsseite
11.3 Die Change-Seite
11.4 Das Changeprogramm
Schluss
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis
Zum Autor