
Toxische Gerechtigkeit
Die neue Polarisierung der Debatten und das Scheitern eines großen Traums
Thomas Chatterton Williams(Autor*in)
Hanser (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 14. Oktober 2025
Buch
Softcover
288 Seiten
978-3-446-28437-1 (ISBN)
Beschreibung
Ein Plädoyer für liberale Werte in einer polarisierten Welt: Über das neue Gerechtigkeitsdenken, das die Debatte bestimmt.
Obamas Präsidentschaft barg das Versprechen eines neuen Zeitalters, in dem Hautfarbe endlich keine Rolle mehr spielen würde. Heute scheint von dieser Hoffnung nicht viel übrig zu sein: Identität ist zur entscheidenden Kategorie geworden. Wie kam es zu diesem Bewusstseinswandel? Thomas Chatterton Williams verortet ihn in den ereignisreichen Jahren zwischen Obama und dem Gaza-Krieg. In »Toxische Gerechtigkeit« wirft er einen ersten Blick zurück und zeigt, wie das neue Gerechtigkeitsdenken die Debatten im Westen zu bestimmen begann - und die Welt trotz bester Absichten nicht gerechter machte. Ein Plädoyer für liberale Werte, eine klug warnende Stimme angesichts eskalierender Polarisierung und vor allem: ein Buch, das die Menschlichkeit nie aus den Augen verliert.
Rezensionen / Stimmen
»Thomas Chatterton Williams weist unermüdlich auf die blinden Flecken der antirassistischen Bewegungen hin. In seinen Büchern plädiert er für eine Post-Race-Theory, die Gleichberechtigung statt Sonderbehandlung anstrebt (...) Sein neues Buch heißt auf Deutsch "Toxische Gerechtigkeit" und geht mit dem zeitgenössischen Antirassismus hart ins Gericht. Lieber als auf Polemik und Provokation setzt er aber auf sorgfältige Erklärung.« Joseph Hanimann, FAZ, 11.10.25 »Mit "Toxische Gerechtigkeit" beweist Williams erneut, dass niemand sonst so klug und stilsicher über schwierige Identitätsfragen des 21. Jahrhunderts schreibt wie er.« Jakob Hayner, Welt am Sonntag, 12.10.25 »Über Woke zu schimpfen, ist gestrig? Was damals schieflief, verfolgt uns bis heute, sagt der Autor Thomas Chatterton Williams. Die neue rechte Härte - sie entstand dort.« Sascha Chaimowicz, ZeitMagazin, 25.09.25Weitere Details
Sprache
Deutsch
Verlagsort
München
Deutschland
Produkt-Hinweis
Klappenbroschur
Maße
Höhe: 211 mm
Breite: 134 mm
Dicke: 25 mm
Gewicht
365 gr
ISBN-13
978-3-446-28437-1 (9783446284371)
Schweitzer Klassifikation
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Personen
Autor*in
Thomas Chatterton Williams, geboren 1981 in Newark, New Jersey, ist Kulturkritiker und Autor. Er schreibt regelmäßig für das New York Times Magazine und The Atlantic und publizierte darüber hinaus im Guardian, der London Review of Books, in Le Monde und im New Yorker. Er wurde mit dem Berlin Prize ausgezeichnet und ist Mitglied der American Academy in Berlin und des Einsteinforums. Sein Memoir »Selbstporträt in Schwarz und Weiß: Unlearning Race« erschien auf Deutsch 2021 bei der Edition Tiamat. Chatterton Williams lebt mit seiner Familie in Paris.
ISNI: 0000 0000 7688 4835
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Übersetzung
Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München und übertrug unter anderem Hanya Yanagihara, Geoff Dyer, Nick Hornby, Michel Houellebecq, Marlon James, Charlie Kaufman und Barack Obama ins Deutsche. 2024 erhielt er für seine Arbeit den Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis.
ISNI: 0000 0000 5855 0751
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