
Die Entwicklung des Zugehörigkeitsgefühls von Working-class-Studierenden an der Universität
Sabine Weiß(Autor*in)
Waxmann (Verlag)
Erschienen am 22. Dezember 2025
Buch
Softcover
174 Seiten
978-3-8309-4984-8 (ISBN)
Beschreibung
Dieser Band befasst sich mit der Entwicklung des Zugehörigkeitsgefühls von Working-class-Studierenden in Österreich, wo nach wie vor von Bildungsvererbung gesprochen wird.
Um Mechanismen und Strukturen, die zu Exklusion/Inklusion führen, explorieren zu können, orientiert sich die Studie wissenschaftstheoretisch am Forschungsparadigma Pierre Bourdieus, das sich in Kombination mit der Constructivist Grounded Theory dazu eignet, das Konzept theoretisch zu erweitern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Working-class-Studierende an österreichischen Universitäten ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickelten.
Grundlage der Studie sind neunzehn problemzentrierte Interviews mit Working-class-Studierenden in unterschiedlichen Studienphasen. Die Ergebnisse zeigen eine ambivalente Wahrnehmung von Zugehörigkeit zur Campus-Gemeinschaft. Zu Studienbeginn besteht ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit; soziale Beziehungen zu Peers und Hochschulpersonal erleichtern die Anpassung, aber auch die Universität ist in der Pflicht, etwa durch Onboarding-Programme. Insgesamt wird deutlich: Der Habitus von Studierenden aus der Arbeiterklasse ist vielschichtig und erfordert gezielte Förderung zur Entwicklung von Zugehörigkeit.
Um Mechanismen und Strukturen, die zu Exklusion/Inklusion führen, explorieren zu können, orientiert sich die Studie wissenschaftstheoretisch am Forschungsparadigma Pierre Bourdieus, das sich in Kombination mit der Constructivist Grounded Theory dazu eignet, das Konzept theoretisch zu erweitern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Working-class-Studierende an österreichischen Universitäten ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickelten.
Grundlage der Studie sind neunzehn problemzentrierte Interviews mit Working-class-Studierenden in unterschiedlichen Studienphasen. Die Ergebnisse zeigen eine ambivalente Wahrnehmung von Zugehörigkeit zur Campus-Gemeinschaft. Zu Studienbeginn besteht ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit; soziale Beziehungen zu Peers und Hochschulpersonal erleichtern die Anpassung, aber auch die Universität ist in der Pflicht, etwa durch Onboarding-Programme. Insgesamt wird deutlich: Der Habitus von Studierenden aus der Arbeiterklasse ist vielschichtig und erfordert gezielte Förderung zur Entwicklung von Zugehörigkeit.
Weitere Details
Reihe
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Deutschland
Editions-Typ
Neue Ausgabe
Maße
Höhe: 239 mm
Breite: 167 mm
Dicke: 16 mm
Gewicht
342 gr
ISBN-13
978-3-8309-4984-8 (9783830949848)
DOI
10.31244/9783830999843
Schweitzer Klassifikation
Person
Autor*in
Sabine Weiß, PhD, ist Post Doc am Institut für Bildungswissenschaft im Arbeitsbereich Inklusive Pädagogik an der Universität Wien. Zuvor war sie an der Abteilung für Bildungswissenschaft der Wirtschaftsuniversität Wien tätig, wo sie ihre Dissertation zum Thema "Zugehörigkeitsgefühl von Working-class-Studierenden an der Universität" verfasste, die mit dem ÖFEB-Dissertationspreis 2024 ausgezeichnet wurde.