
Gedenken neu denken
Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss
Susanne Siegert(Autor*in)
Piper (Verlag)
3. Auflage
Erschienen am 31. Oktober 2025
Buch
Softcover
240 Seiten
978-3-492-06545-0 (ISBN)
Beschreibung
Erinnerungskultur, aber anders
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer "einstudierten" gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Von der Grimme-Online-Award-Preisträgerin @keine.erinnerungskultur
Rezensionen / Stimmen
»Siegert (schafft es), durch Reflexion ihrer eigenen Biografie und viele Beispiele in ihrem Buch den Weg zu einer neuen Gedenkarbeit, also das Wie so konkret zu formulieren wie bisher kaum jemand sonst.«Weitere Details
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
München
Deutschland
Produkt-Hinweis
Klappenbroschur
Maße
Höhe: 211 mm
Breite: 132 mm
Dicke: 24 mm
Gewicht
306 gr
ISBN-13
978-3-492-06545-0 (9783492065450)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Person
Autor*in
Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Margot Friedländer Preis. Siegert lebt in Leipzig.