
Beklaute Frauen
Beschreibung
Wie Frauen Geschichte schrieben und Männer dafür den Ruhm bekamen.
Muse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind.
Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält.
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Person
Leonie Schöler ist Historikerin, Journalistin und Moderatorin. Ihre Artikel wurden in der taz abgedruckt und auf ZEIT Online veröffentlicht. Als Redakteurin und Filmemacherin mit Fokus auf Webvideos liefen ihre Recherchen bei diversen funk-Produktionen, unter anderem "Jäger und Sammler", das "Y-Kollektiv" und "Auf Klo". Im Sommer 2021 erschien ihre Dokumentation über das System Tönnies für ZDFinfo, im Januar 2022 ihre achtteiligen Webvideoreihe zur "Wannsee-Konferenz" für das ZDF, die sie als Autorin und Realisatorin umsetzte. Leonie Schöler vermittelt auf ihren beliebten TikTok- und Instagram-Kanälen (@heeyleonie) unterhaltsam Geschichtswissen und klärt ihre über 230.000 Follower*innen dort regelmäßig über die Vergangenheit und aktuelle politische Geschehnisse auf. Zudem moderierte Schöler ab November 2022 in ihrer Rolle als Historikerin das ZDFinfo-Format "Heureka" auf YouTube. Mit "Beklaute Frauen" erscheint im Frühjahr 2024 im Penguin Verlag ihr erstes Sachbuch.