
Abgründe der Informatik
Geheimnisse und Gemeinheiten
Alois Potton(Autor*in)
Springer (Verlag)
Erschienen am 5. Januar 2012
Buch
Hardcover
X, 240 Seiten
978-3-642-22974-9 (ISBN)
Beschreibung
Was Sie schon immer über die Informatik und "die Informatiker" wissen wollten, aber bisher nie zu fragen wagten: Hier hat es Alois Potton notiert: Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten hat er seine geheimen Anekdoten in 80 gemeine Glossen gegossen, die den alltäglichen Wahnsinn und die Absurditäten der IT-Szene persiflieren. Potton erwischt sie alle bei seinem Blick hinter die Kulissen. Unternehmensberater werden genauso aufs Korn genommen wie Jahr-2000-Profiteure. Sicherheitsfanatiker kriegen ihr Fett ebenso weg wie Frauenbeauftragte (Sorry: Gleichstellungsbeauftragte). "Noshownen" werden ähnlich bissig karikiert wie der Genderwahnsinn. Ganz besonders gerupft werden aber E-Techniker und Software-Ingenieure. Von den "Theoretikern" in ihren Elfenbeintürmen ganz zu schweigen. Die gesammelten Absurditäten sind ein Spiegel der Entwicklung der IT-Szene mit ihren positiven Facetten sowie vor allem mit ihren Fehlentwicklungen. Fern jeder Fachidiotie sind die Pottonschen Glossen auch für Nichtinformatiker verständlich. Auch Vertreter anderer Berufsgruppen oder Fachdisziplinen werden sich über analoge Vorgänge in ihrem Bereich amüsieren oder beleidigt fühlen.
Weitere Details
Auflage
2012 ed.
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Berlin
Deutschland
Verlagsgruppe
Springer Berlin
Zielgruppe
Popular/general
Illustrationen
3 s/w Abbildungen
X, 240 S. 3 Abb.
Maße
Höhe: 241 mm
Breite: 160 mm
Dicke: 19 mm
Gewicht
547 gr
ISBN-13
978-3-642-22974-9 (9783642229749)
DOI
10.1007/978-3-642-22975-6
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Person
Otto Spaniol (Jahrgang 1945) gehört zu den Informatikern "der ersten Stunde" (oder vielleicht etwas bescheidener ausgedrückt: "des zweiten Monats") in Deutschland. Während des Mathe- und Physikstudium diffundierte er unter Anleitung seines Lehrmeisters Günter Hotz in die damals noch nicht offiziell existierende Informatik. Seine GI-Mitgliedsnummer (59) ist schon beinahe unwirklich niedrig. Nach einer Assistenzprofessur in Saarbrücken wurde er 1976 auf eine C3- Professur nach Bonn berufen und im Jahr 1981 auf den Lehrstuhl für Betriebssysteme an der Universität Frankfurt/Main. Durch seine Bonner Zeit zum Wahlrheinländer mutiert, zog es ihn in diese Gegend zurück. Seit 1984 war er bis zur Emeritierung im Jahr 2010 Inhaber des Lehrstuhls Kommunikation und verteilte Systeme an der RWTH Aachen. Die Absurditäten des täglichen Informatikwahnsinns veranlassten ihn schon früh zur Abfassung von manchmal recht bösartigen Glossen - meist unter dem Pseudonym "Alois Potton" (was genauer betrachtet ein Anagramm seines Namens ist).
Inhalt
Vormärz: Wie alles anfing.- Frühlingserwachen: Startschwierigkeiten.- Mailüfterl: Wo bleibt das Echo.- Zeitenwende: Y2K und Gleichberechtigung.- Bergfest: Unverwechselbare Stilmittel.- Erntedank: Die Exzellenzinitiative.- Summer Nights: Noshownen und andere Ind(ian)er.- Novemberstürme: XXXX.- Götterdämmerung: Was hat uns Alois Potton gebracht?.