
Zuhören
Beschreibung
Warum hören wir nicht zu? Ein Plädoyer, sich der Welt zu öffnen, von Bernhard Pörksen, der bereits in seinem Buch "Die große Gereiztheit" Wege für positive gesellschaftlichen Debatten aufgezeichnet hat
Zuhören, Gehörtwerden, den Dialog auf Augenhöhe führen - das sind Schlagworte unserer Zeit, Leerformeln der politischen Rhetorik. Aber was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen, sich der Weltsicht des anderen auszusetzen? Warum hört man so lange nicht auf die Opfer sexuellen Missbrauchs, warum nicht auf die Warnungen vor dem Klimawandel?
Bernhard Pörksen zeigt, welche Mechanismen das Zuhören verhindern - ob im privaten Umgang oder in der Öffentlichkeit. Und er präsentiert Ansätze und Methoden, die eine neue Offenheit, tieferes Verstehen und empathisches Zuhören ermöglichen. Wie erreicht man, so lautet die Schlüsselfrage, diejenigen, die man nicht mehr erreicht?
Rezensionen / Stimmen
"Der Medienwissenschaftler füllt den Begriff so meisterhaft mit Leben, dass das Buch zum Wegweiser taugt, wie Kommunikation gelingen kann.(.) Ein wunderbares, immer wieder abwägendes Buch." Vera Linß, DLF Kultur, 23.01.25
"So zu schreiben ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen, nämlich komplexe Zusammenhänge und ihre wissenschaftlichen Hintergründe kunstvoll und lebendig zu beleuchten, so dass jedes Fallbeispiel nicht bloß als ein nüchterner und fachspezifischer Argumentationslogik folgender Text daherkommt, sondern den Leser auch emotional mitnimmt. Dieser Stil bewirkt, dass über die reine Lektüre hinaus vielleicht auch die Kunst des Zuhörens wieder erlernt werden kann." Jürgen Nielsen-Sikora, Glanz und Elend, 28.01.25
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