
Eremuk - Cantares & Sobre salvajes - Lieder & Über Wilde
(Dreisprachig: Pemón (tw.) - Spanisch - Deutsch)
Gustavo Pereira(Autor*in)
Edition Delta (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 24. Februar 2022
Buch
112 Seiten
978-3-927648-83-8 (ISBN)
Beschreibung
»Heutzutage lateinamerikanischer Dichter zu sein, ist ein Bewusstseinszustand«, lautet die Selbstbeschreibung des venezolanischen Dichters Gustavo Pereira, der 1940 auf der karibischen Isla Margarita geboren wurde, die zu den Kleinen Antillen gehört und einstmals bei den indigenen Ureinwohnern Guayquerí, den Nachfahren der Kariben und Arawak, »Paraguachoa« (»Ort der reichen Fischgründe« oder »Meeresvolk«) hieß.
Das Bewusstsein des kulturellen Ursprungs und ihrer Fragmentierung wird aber auch in Sprache und Erkenntnis gewandelt, wenn der Blick auf die Vielfalt und universelle Weisheit fällt, die ihr innewohnt.
Gustavo Pereira entwickelte eine ureigene Poesieform, die seine Sinne für die Sensibilität und den Rhythmus indigener Gedichte entfaltete. Er erfand dafür das Neuwort »somari«: »Mit diesem Wort wollte ich einen Gedichttypus benennen, der durch seine Kürze und zugleich durch seine Ungezwungenheit, seine Spontaneität, gekennzeichnet ist.«
Sowohl Erkenntnis als auch Erleben, Imagination, Rätsel, Traum, Wissen, Liebe und Erfahrung verschmelzen darin zur poetischen Möglichkeitsform und Gestaltungsfreiheit.
Auf diesem Pfad beschäftigte sich der Dichter mit den indigenen Kulturen und Sprachen Venezuelas, wobei sein Augenmerk vor allem den Pemón-Indios der Gran Sabana, einer gewaltigen Hochfläche im Südosten Venezuelas, angrenzend an Nordbrasilien und Guyana, mit klüftigen Täler, mächtigen Tafelbergen (Tepuis), riesigen Wasserfällen und weitverzweigten Höhlen gilt.
Er studierte ihre gleichnamige Sprache, ihre Mythen, ihre Poesie, die meist musikalisch begleitet wird. Daraus entstand sein magischer Gedichtzyklus »Eremuk« in der Pemón-Sprache: »Das Wort >eremuk< kommt von >eren< und bedeutet Lied, Gesang oder Singen. Das aktive Verb >érem-ba< bedeutet, jemanden ein Lied singen; >es-erém-ká<, reflexiv, sich ein Lied singen.« Gustavo Pereira fügte parallele spanischsprachige Versionen »Cantares« (»Lieder«) hinzu.
Der zweite Teil »Sobre salvajes« (»Über Wilde«) versammelt weitere »indigene« Gedichte, die sich thematisch und sprachlich mit der Geschichte der Ureinwohner Alt-Amerikas, der indigenen Vorgeschichte Lateinamerikas, beschäftigen. Diese Gedichte entstanden zwischen 1978 und 2020. Darunter befinden sich zudem unveröffentlichte lyrische Texte aus seinem »Cuaderno Maya« (»Maya-Heft«), die zu einem zukünftigen Band mit dem Titel »La razón perdida« (»Die verlorene Vernunft«) gehören.
Das Bewusstsein des kulturellen Ursprungs und ihrer Fragmentierung wird aber auch in Sprache und Erkenntnis gewandelt, wenn der Blick auf die Vielfalt und universelle Weisheit fällt, die ihr innewohnt.
Gustavo Pereira entwickelte eine ureigene Poesieform, die seine Sinne für die Sensibilität und den Rhythmus indigener Gedichte entfaltete. Er erfand dafür das Neuwort »somari«: »Mit diesem Wort wollte ich einen Gedichttypus benennen, der durch seine Kürze und zugleich durch seine Ungezwungenheit, seine Spontaneität, gekennzeichnet ist.«
Sowohl Erkenntnis als auch Erleben, Imagination, Rätsel, Traum, Wissen, Liebe und Erfahrung verschmelzen darin zur poetischen Möglichkeitsform und Gestaltungsfreiheit.
Auf diesem Pfad beschäftigte sich der Dichter mit den indigenen Kulturen und Sprachen Venezuelas, wobei sein Augenmerk vor allem den Pemón-Indios der Gran Sabana, einer gewaltigen Hochfläche im Südosten Venezuelas, angrenzend an Nordbrasilien und Guyana, mit klüftigen Täler, mächtigen Tafelbergen (Tepuis), riesigen Wasserfällen und weitverzweigten Höhlen gilt.
Er studierte ihre gleichnamige Sprache, ihre Mythen, ihre Poesie, die meist musikalisch begleitet wird. Daraus entstand sein magischer Gedichtzyklus »Eremuk« in der Pemón-Sprache: »Das Wort >eremuk< kommt von >eren< und bedeutet Lied, Gesang oder Singen. Das aktive Verb >érem-ba< bedeutet, jemanden ein Lied singen; >es-erém-ká<, reflexiv, sich ein Lied singen.« Gustavo Pereira fügte parallele spanischsprachige Versionen »Cantares« (»Lieder«) hinzu.
Der zweite Teil »Sobre salvajes« (»Über Wilde«) versammelt weitere »indigene« Gedichte, die sich thematisch und sprachlich mit der Geschichte der Ureinwohner Alt-Amerikas, der indigenen Vorgeschichte Lateinamerikas, beschäftigen. Diese Gedichte entstanden zwischen 1978 und 2020. Darunter befinden sich zudem unveröffentlichte lyrische Texte aus seinem »Cuaderno Maya« (»Maya-Heft«), die zu einem zukünftigen Band mit dem Titel »La razón perdida« (»Die verlorene Vernunft«) gehören.
Weitere Details
Auflage
Erstauflage
Sprache
Deutsch
Spanisch
Verlagsort
Stuttgart
Deutschland
Zielgruppe
Für Jugendliche
Lernen einer Zweitsprache
Für Beruf und Forschung
Für Kinder
Editions-Typ
Mehrsprachige Ausgabe
Maße
Höhe: 15.6 cm
Breite: 21 cm
Gewicht
182 gr
ISBN-13
978-3-927648-83-8 (9783927648838)
Schweitzer Klassifikation
Personen
Autor*in
ISNI: 0000 0001 1021 107X
Nachwort von
ISNI: 0000 0000 8023 0164
Buchumschlag / Buchillustration
ISNI: 0000 0000 6685 435X
Herausgegeben und übersetzt
ISNI: 0000 0000 8023 0164
ISNI: 0000 0000 6685 435X