Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?
Zeitmanagement für kreative Chaoten
Cordula Nussbaum(Autor*in)
Campus (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 11. Februar 2008
Buch
Softcover
243 Seiten
978-3-593-38408-5 (ISBN)
Artikel ist vergriffen; siehe Neuauflage
Beschreibung
Die Hektik des Alltags und die Papierstapel auf dem Schreibtisch mit akkurat geführten To-do-Listen und peniblen Zeitplänen in den Griff zu bekommen erzeugt bei vielen Menschen mehr Stress als Erleichterung. Doch jetzt gibt es endlich ein Zeitmanagement für alle, die an den klassischen Methoden frustriert scheitern!
Wer mit traditionellen Zeitmanagement-Techniken nicht zurechtkommt, ist nicht unfähig, sondern braucht nur andere Methoden. Cordula Nussbaum hat daher neue Zeitmanagement-Tools entwickelt, welche die kreative und intuitive Herangehensweise der sogenannten Chaoten berücksichtigen. Sie zeigt,
dass starre To-do-Listen und strikte Zeitpläne für hohe Effektivität gar nicht notwendig sind und welche flexiblen Methoden es gibt,
wie man auch bei überquellenden Schreibtischen und ohne penible Ablagesysteme den Überblick bewahren kann,
wie unpünktliche Menschen ihre Termine meistern.
So bekommt auch der größte Chaot seinen stressigen Alltag in den Griff!
Testsieger "Zeitmanagement-Bücher" bei Stiftung Warentest November 2009
Wer mit traditionellen Zeitmanagement-Techniken nicht zurechtkommt, ist nicht unfähig, sondern braucht nur andere Methoden. Cordula Nussbaum hat daher neue Zeitmanagement-Tools entwickelt, welche die kreative und intuitive Herangehensweise der sogenannten Chaoten berücksichtigen. Sie zeigt,
dass starre To-do-Listen und strikte Zeitpläne für hohe Effektivität gar nicht notwendig sind und welche flexiblen Methoden es gibt,
wie man auch bei überquellenden Schreibtischen und ohne penible Ablagesysteme den Überblick bewahren kann,
wie unpünktliche Menschen ihre Termine meistern.
So bekommt auch der größte Chaot seinen stressigen Alltag in den Griff!
Testsieger "Zeitmanagement-Bücher" bei Stiftung Warentest November 2009
Rezensionen / Stimmen
"Kurzweilig, humorvoll und kenntnisreich. Der Leser spürt auf jeder Seite: Hier schreibt jemand, der sein Metier aus dem Effeff beherrscht und liebt." - Hamburger Abendblatt"Zeitmanagement-Ratgeber zielen meist an den Kreativen vorbei. Cordula Nussbaum nennt Tipps für die Rechtshirner." - Wirtschaftswoche
"Die Autorin hat Strategien entwickelt, mit denen jeder Spontaneität und Struktur unter einen Hut bringen kann." - Focus Online
Weitere Details
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Frankfurt/Main
Deutschland
Maße
Höhe: 215 mm
Breite: 140 mm
Gewicht
355 gr
ISBN-13
978-3-593-38408-5 (9783593384085)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Nachauflagen

Buch
02/2017
3. Auflage
Campus
24,00 €
Artikel ist vergriffen; siehe andere Ausgabe

Buch
03/2012
2. Auflage
Campus
19,99 €
Artikel ist vergriffen; siehe Neuauflage
Person
Cordula Nussbaum
Cordula Nussbaum gilt als »Deutschlands Expertin Nummer Eins für kreativ-chaotisches Selbstmanagement« (Medien-Echo). Sie trainiert und coacht Unternehmer, Freiberufler und Angestellte in Marketing- und Karrierefragen, sowie in Zeit-, Selbst- und Teammanagement. Ihr Buch »Organisieren sie noch oder leben Sie schon? Zeitmanagement für Kreative Chaoten« wurde von Stiftung Warentest zum Testsieger unter den aktuellen Zeitmanagement-Büchern gekürt. Sie ist anerkannt als »Professional Speaker« in der German Speakers Association GSA, sowie ausgebildeter Business- und Life-Balance-Coach. Die mehrfache Buch-Autorin und Key-Note-Speakerin wurde nominiert für den »Innovationspreis« der GSA sowie für den Querdenker-Award 2011. Seit über fünf Jahren zählt die zu den »TOP 100 Excellent Speakers Deutschland Österreich Schweiz«.
Cordula Nussbaum gilt als »Deutschlands Expertin Nummer Eins für kreativ-chaotisches Selbstmanagement« (Medien-Echo). Sie trainiert und coacht Unternehmer, Freiberufler und Angestellte in Marketing- und Karrierefragen, sowie in Zeit-, Selbst- und Teammanagement. Ihr Buch »Organisieren sie noch oder leben Sie schon? Zeitmanagement für Kreative Chaoten« wurde von Stiftung Warentest zum Testsieger unter den aktuellen Zeitmanagement-Büchern gekürt. Sie ist anerkannt als »Professional Speaker« in der German Speakers Association GSA, sowie ausgebildeter Business- und Life-Balance-Coach. Die mehrfache Buch-Autorin und Key-Note-Speakerin wurde nominiert für den »Innovationspreis« der GSA sowie für den Querdenker-Award 2011. Seit über fünf Jahren zählt die zu den »TOP 100 Excellent Speakers Deutschland Österreich Schweiz«.
Inhalt
Kreative Chaoten, seid stolz auf euch!
Die Stärken der kreativen Chaoten
In den meisten Industriestaaten herrscht die einhellige Meinung: Chaos ist nicht erwünscht. Chaoten gelten als unordentlich, unpünktlich und unorganisiert. Man kann mit ihnen nicht richtig planen, weil man nie weiß, wann Chaoten zu Terminen erscheinen oder zu was sie in drei Wochen Lust haben. So schieben die Chaoten viele Dinge an, aber verlieren unterwegs die Lust, das Ganze zu Ende zu bringen. Chaoten bauen Luftschlösser, sie sind immer in Bewegung und es fehlt ihnen am nötigen Ernst. Chaoten taugen nicht als Führungskraft, denn wer nicht mal sich selbst führen kann, der kann auch keine anderen Menschen führen.
Diese Meinung vertreten viele strukturierte Menschen. Und da wir in einer sehr strukturierten Kultur leben, in der lineares Denken und mechanische Perfektion dominieren, ecken Chaoten so oft an.
Im Job ärgern sie den gut organisierten Kollegen, weil sie zwar die letzte Druckerpatrone aus dem Fach nehmen, aber nicht ans Nachbestellen denken ("Das wäre doch ein Klacks!"). Sie nerven die anderen, weil sie zu spät in Meetings auftauchen und sich mit dem lockeren Spruch "Ich hatte gerade noch eine Idee, die ich ausprobieren musste" entschuldigen. Auch im privaten Alltag sorgen sie für Zoff. Dann nämlich, wenn Ehepartner, Eltern, Freunde und Bekannte eher zu den wohlüberlegten Planern zählen und der sprunghafte Chaot es nie schafft, pünktlich fertig zu sein. Oder weil er permanent fragt: "Schatz, wo ist denn. (die Butter, der Schuhlöffel, mein Fahrradhelm)." Und ein Unding ist natürlich, dass er sich für den nächsten Urlaubsort erst ganz spontan kurz vor der Abreise entscheiden will.
Häufig führt der Dauer-Clinch zwischen Chaoten und Systematikern dazu, dass viele eher chaotisch veranlagte Menschen meinen, sich ändern zu müssen und sich zu Pünktlichkeit, Ordnung und Organisation zwingen. Sie lesen Zeitmanagement-Bücher oder besuchen ein Seminar. Voller Tatendrang wollen sie im Alltag dann alles "besser machen". Sie schaufeln Zeit frei, um ihre Tage und Woche zu planen und aufzuräumen.
Doch nach wenigen Wochen stapeln sich wie gehabt die unerledigten Papiere im extra angelegten (und beschrifteten) Post-Eingangskörbchen, der neue Terminplaner liegt in der Schreibtischschublade, und der Weg zum Schreibtisch gestaltet sich zum Slalom zwischen kniehohen Stapeln ungelesener Zeitschriften.
Kaum wird es hektisch im Büro - und der strukturierte Kollege arbeitet seine To-do-Liste stoisch ab -, findet sich der hilfsbereite Kreative in der Teeküche wieder und hört sich geduldig die Beziehungsprobleme einer Kollegin an. Wohl wissend, dass er wieder nicht rechtzeitig vor Feierabend mit seinen Aufgaben fertig wird.
Mit gemischten Gefühlen schauen die Chaoten dann (durch ihre Papierberge hindurch) auf den leeren Schreibtisch des Kollegen, bewundern dessen akkurat geführten Terminplaner und den Umstand, dass er in den säuberlich beschrifteten Ordnern immer alles findet.
Doch immer mehr Menschen entwickeln derzeit ein neues Selbstbewusstsein. Statt zu hadern und sich ändern zu wollen, beginnen sie, stolz auf ihr Anderssein hinzuweisen, in Situationen, wo es problemlos geht, ihren Stil auszuleben und sogar ihre vermeintlichen Macken zu kultivieren. Besonders wenn zwei Chaoten unter sich sind (also kein logischer Ordner in der Nähe ist), kommen sie ganz schnell auf die Vorteile ihrer Denkweise und freuen sich, welches Potenzial im Chaos steckt.
Was ist Chaos überhaupt? Chaos bedeutet "leerer Raum".
Und was gibt es Schöneres als Leere?
Wie oft sehnen wir uns nach gedanklicher Leere, weil wir wissen: wer den Kopf nicht frei bekommt, der leidet permanent unter Stress. Wer hingegen innere Ruhe spürt, kann neue Pfade auf dem Weg zu seinen Lebenszielen entdecken. Und wer innerlich ruhig ist, der hat den Kopf frei für seine Mitmenschen. Deshalb gelten Chaoten auch so oft als warmherzige und liebenswürdige Zeitgenossen.
Entdecken Sie also Ihre Talente u
Die Stärken der kreativen Chaoten
In den meisten Industriestaaten herrscht die einhellige Meinung: Chaos ist nicht erwünscht. Chaoten gelten als unordentlich, unpünktlich und unorganisiert. Man kann mit ihnen nicht richtig planen, weil man nie weiß, wann Chaoten zu Terminen erscheinen oder zu was sie in drei Wochen Lust haben. So schieben die Chaoten viele Dinge an, aber verlieren unterwegs die Lust, das Ganze zu Ende zu bringen. Chaoten bauen Luftschlösser, sie sind immer in Bewegung und es fehlt ihnen am nötigen Ernst. Chaoten taugen nicht als Führungskraft, denn wer nicht mal sich selbst führen kann, der kann auch keine anderen Menschen führen.
Diese Meinung vertreten viele strukturierte Menschen. Und da wir in einer sehr strukturierten Kultur leben, in der lineares Denken und mechanische Perfektion dominieren, ecken Chaoten so oft an.
Im Job ärgern sie den gut organisierten Kollegen, weil sie zwar die letzte Druckerpatrone aus dem Fach nehmen, aber nicht ans Nachbestellen denken ("Das wäre doch ein Klacks!"). Sie nerven die anderen, weil sie zu spät in Meetings auftauchen und sich mit dem lockeren Spruch "Ich hatte gerade noch eine Idee, die ich ausprobieren musste" entschuldigen. Auch im privaten Alltag sorgen sie für Zoff. Dann nämlich, wenn Ehepartner, Eltern, Freunde und Bekannte eher zu den wohlüberlegten Planern zählen und der sprunghafte Chaot es nie schafft, pünktlich fertig zu sein. Oder weil er permanent fragt: "Schatz, wo ist denn. (die Butter, der Schuhlöffel, mein Fahrradhelm)." Und ein Unding ist natürlich, dass er sich für den nächsten Urlaubsort erst ganz spontan kurz vor der Abreise entscheiden will.
Häufig führt der Dauer-Clinch zwischen Chaoten und Systematikern dazu, dass viele eher chaotisch veranlagte Menschen meinen, sich ändern zu müssen und sich zu Pünktlichkeit, Ordnung und Organisation zwingen. Sie lesen Zeitmanagement-Bücher oder besuchen ein Seminar. Voller Tatendrang wollen sie im Alltag dann alles "besser machen". Sie schaufeln Zeit frei, um ihre Tage und Woche zu planen und aufzuräumen.
Doch nach wenigen Wochen stapeln sich wie gehabt die unerledigten Papiere im extra angelegten (und beschrifteten) Post-Eingangskörbchen, der neue Terminplaner liegt in der Schreibtischschublade, und der Weg zum Schreibtisch gestaltet sich zum Slalom zwischen kniehohen Stapeln ungelesener Zeitschriften.
Kaum wird es hektisch im Büro - und der strukturierte Kollege arbeitet seine To-do-Liste stoisch ab -, findet sich der hilfsbereite Kreative in der Teeküche wieder und hört sich geduldig die Beziehungsprobleme einer Kollegin an. Wohl wissend, dass er wieder nicht rechtzeitig vor Feierabend mit seinen Aufgaben fertig wird.
Mit gemischten Gefühlen schauen die Chaoten dann (durch ihre Papierberge hindurch) auf den leeren Schreibtisch des Kollegen, bewundern dessen akkurat geführten Terminplaner und den Umstand, dass er in den säuberlich beschrifteten Ordnern immer alles findet.
Doch immer mehr Menschen entwickeln derzeit ein neues Selbstbewusstsein. Statt zu hadern und sich ändern zu wollen, beginnen sie, stolz auf ihr Anderssein hinzuweisen, in Situationen, wo es problemlos geht, ihren Stil auszuleben und sogar ihre vermeintlichen Macken zu kultivieren. Besonders wenn zwei Chaoten unter sich sind (also kein logischer Ordner in der Nähe ist), kommen sie ganz schnell auf die Vorteile ihrer Denkweise und freuen sich, welches Potenzial im Chaos steckt.
Was ist Chaos überhaupt? Chaos bedeutet "leerer Raum".
Und was gibt es Schöneres als Leere?
Wie oft sehnen wir uns nach gedanklicher Leere, weil wir wissen: wer den Kopf nicht frei bekommt, der leidet permanent unter Stress. Wer hingegen innere Ruhe spürt, kann neue Pfade auf dem Weg zu seinen Lebenszielen entdecken. Und wer innerlich ruhig ist, der hat den Kopf frei für seine Mitmenschen. Deshalb gelten Chaoten auch so oft als warmherzige und liebenswürdige Zeitgenossen.
Entdecken Sie also Ihre Talente u