Angestoßen durch die Entwicklung neuer Baustoffe wie Stahl und Stahlbeton und ermöglicht durch immer zuverlässigere ingenieurwissenschaftliche Modelle strebten Konstrukteure in der Hochmoderne (etwa 1880–1970) wie nie zuvor nach immer größeren Weiten und Höhen bei gleichzeitiger Minimierung des Materialeinsatzes. Dem Erkunden struktureller Grenzen am Limit des Möglichen stand die zunehmende Eingrenzung in kodifizierte Limits des Zulässigen durch wachsende Regelungsapparate gegenüber. Der Band versammelt unterschiedliche Beiträge zu den Praktiken, Denkmustern und Haltungen von Konstrukteuren im Spannungsfeld dieser gegensätzlichen Facetten hochmodernen Konstruierens. Den neuartigen Zugang zur jüngeren Baugeschichte ergänzen Erkundungen zu den Kontinuitäten und Brüchen hochmodernen Effizienzdenkens im heutigen Bauwesen.
- Neue Reihe zum Bauen und Konstruieren in der Hochmoderne
- Ein neuartiger Zugang zur jüngeren Baugeschichte mit Beiträgen ausgewiesener Expert:innen
- Ergebnisse der Denkwerkstatt "Bauen am Limit" des DFG-Schwerpunktprogramms "Kulturerbe Konstruktion"
Reihe
Sprache
Verlagsort
Basel/Berlin/Boston
Schweiz
Verlagsgruppe
Zielgruppe
Für Beruf und Forschung
US School Grade: College Graduate Student
Illustrationen
400 farbige Abbildungen
400 col. ill.
Maße
Höhe: 240 mm
Breite: 200 mm
Gewicht
ISBN-13
978-3-0356-2860-9 (9783035628609)
Schweitzer Klassifikation
Werner Lorenz,
Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms 2255 "Kulturerbe Konstruktion", und
Roland May,
wissenschaftlicher Kurator ebenda, zählen zu den führenden Experten auf dem Feld der Bautechnikgeschichte der Hochmoderne.