Die US-amerikanische Stadt im Wandel

 
 
Springer Spektrum (Verlag)
  • erschienen am 31. Mai 2014
 
  • Buch
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  • Hardcover
  • |
  • 196 Seiten
978-3-642-37740-2 (ISBN)
 

Die US-amerikanische Stadt ist einem steten Wandel unterworfen. Im Osten und Mittleren Westen waren die meisten Städte als Handelsstädte an Wasserwegen gegründet worden. Zu Zeiten der Industrialisierung erlebten sie einen Aufschwung, und ihr Bevölkerungsmaximum erreichten sie Mitte des 20. Jahrhunderts, als aufgrund von Suburbanisierung und Deindustrialisierung ein Bedeutungsrückgang einsetzte. Überall waren Spuren des Verfalls sichtbar, und die Prognosen für die Zukunft waren denkbar schlecht. Dieser Trend scheint gebrochen: Es geht wieder aufwärts mit der US-amerikanischen Stadt. Einem Teil der früheren Industriestädte ist ein Strukturwandel gelungen. Allerdings profitieren nicht alle Städte von dieser positiven Entwicklung, und viele schrumpfen weiter in erschreckendem Ausmaß. Gleichzeitig haben sich die Städte im Süden und Westen des Landes zu neuen Wachstumszentren entwickelt. Unabhängig von Lage und Entwicklungsstand sind in allen Städten ähnliche Prozesse wie Neoliberalisierung, Deregulierung, Privatisierung und Gentrifizierung zu beobachten.

In diesem Lehrbuch werden die Charakteristika der US-amerikanischen Stadt und deren Wandel anhand aktueller Beispiele herausgearbeitet.

Die Autorin: Barbara Hahn hat an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und hat den Wandel der US-amerikanischen Stadt seit Mitte der 1980er Jahre im Rahmen vieler Reisen und Forschungsprojekte beobachtet.

2014
  • Deutsch
  • Heidelberg
  • |
  • Deutschland
Springer Berlin
  • Für Beruf und Forschung
  • |
  • Graduate
  • geheftet
  • |
  • Gewebe-Einband
  • 10 farbige Tabellen, 3 s/w Abbildungen, 130 farbige Abbildungen
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  • 132 farbige Abbildungen, 10 farbige Tabellen, Bibliographie
  • Höhe: 287 mm
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  • Breite: 217 mm
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  • Dicke: 17 mm
  • 817 gr
978-3-642-37740-2 (9783642377402)
3642377408 (3642377408)
10.1007/978-3-642-37741-9
weitere Ausgaben werden ermittelt
Barbara Hahn hat an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie inne und beobachtet den Wandel der US-amerikanischen Stadt seit Mitte der 1980er-Jahre im Rahmen vieler Reisen und Forschungsprojekte.

Die US-amerikanische Stadt als Gegenstand der Forschung.- Die Stadt in Zahlen.- Aufstieg und Bedeutungsverlust der Stadt.- Phasen der Stadtentwicklung. Der suburbane Raum. Sprawl. Wachsende Städte. Schrumpfende Städte.- Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung.- Neoliberalismus und urban governance. Bürgermeister. Globalisierung. Verletzlichkeit. Stadtplanung. Transport und Verkehr. Grüne Städte für Amerika.- Reurbanisierung und Restrukturierung.- Global Cities. Smart cities. Kreative Städte. Konsumenten- und Touristenstädte. Segregation. Gentrification. Privatisierung.- Ausgewählte Beispiele.- Los Angeles Der neue Prototyp der nordamerikanischen Stadt? Lower Manhattan nach dem September . Chicago Von der Industrie- zur Konsumentenstadt. Boston und das "Big Dig"-Projekt. Detroit Eine dem Untergang geweihte Stadt? Miami: Wirtschaftlicher Aufschwung einer polarisierten Stadt. Atlanta Der suburbane Raum als Standort von Dienstleistungen. New Orleans nach Hurrikan "Katrina". Phoenix - Ein Paradies für Senioren? Seattle: Hightech-Standort am Pazifik. Las Vegas zwischen Hyperrealität und bitterer Wirklichkeit.- Die Zukunft der amerikanischen Stadt.- Literatur.

Die US-amerikanische Stadt ist einem steten Wandel unterworfen. Im Osten und Mittleren Westen sind die meisten Städte als Handelsorte an Wasserwegen gegründet worden. Zu Zeiten der Industrialisierung erlebten sie einen Aufschwung, und ihr Bevölkerungsmaximum erreichten sie Mitte des 20. Jahrhunderts, ehe aufgrund von Suburbanisierung und Deindustrialisierung ein Bedeutungsrückgang einsetzte. Überall zeigten sich Spuren des Verfalls, und die Prognosen für die Zukunft waren denkbar schlecht. Wie Barbara Hahn in ihrem Buch zeigt, scheint dieser Trend mittlerweile gebrochen: Es geht wieder aufwärts mit der US-amerikanischen Stadt. Einigen der früheren Industriestädte ist ein Strukturwandel gelungen. Im Süden und Westen des Landes haben sich die Städte zu neuen Wachstumszentren entwickelt. Allerdings profitieren nicht alle Städte von dieser positiven Entwicklung, und viele schrumpfen weiter in erschreckendem Ausmaß. Wie die Autorin betont, sind unabhängig von Lage und Entwicklungsstand in allen Städten ähnliche Prozesse wie Neoliberalisierung, Deregulierung, Privatisierung und Gentrifizierung zu beobachten.

Aufgrund der Vielzahl an didaktisch aufgearbeiteten Grafiken eignet sich das Buch für Studierende und Wissenschaftler als Studienlektüre. Die Charakteristika der US-amerikanischen Stadt, die anhand aktueller Beispiele herausgearbeitet sind, veranschaulichen ebenso wie die illustrativen Fotos auch dem interessierten Leser den Wandel der US-amerikanischen Stadt.

Die Autorin: Barbara Hahn hat an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie inne und beobachtet den Wandel der US-amerikanischen Stadt seit Mitte der 1980er-Jahre im Rahmen vieler Reisen und Forschungsprojekte.

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