
»Es musste etwas besser werden .«
Beschreibung
In diesem Buch gibt Jürgen Habermas Auskunft - über die Motive seines Denkens, die Umstände, unter denen es sich entwickelte, und die Veränderungen, die es im Lauf der Jahrzehnte erfuhr. Er erzählt vom Entstehungsprozess seines Werks, von wegweisenden Lektüren und prägenden kollegialen Begegnungen. So entsteht das Bild eines reichen Beziehungsgeflechts, das sich über große Teile der intellektuellen Landkarte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erstreckt.
Im Rückblick auf zahlreiche Stationen seines Denkwegs spricht Habermas unter anderem über seine generationsspezifische Ausgangssituation, über Schlüsselerlebnisse mit seinen akademischen Lehrern, über zeitgeschichtliche Tendenzen und politische Überzeugungen sowie die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten und deren Rezeption. An sein jüngstes Großwerk Auch eine Geschichte der Philosophie anschließend, werden außerdem zentrale Begriffe und argumentative Strategien aus dem Habermas-Kosmos aufgerufen und kritisch verhandelt. Und immer wieder wird deutlich, worum es diesem Philosophen im Grundsatz geht: um »die Begründung des Quäntchens Vernunftvertrauen und der Pflicht zum Gebrauch unserer Vernunft«.
Rezensionen / Stimmen
»[Es] provoziert einiges in diesem Buch auch zum Widersprechen und zum Zweifeln, aber anregend ist die Lektüre in jedem Fall.«Weitere Details
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Inhalt
Frankfurt, eine neue Welt, und das alte Heidelberg
Von der Positivismuskritik zur Kritik funktionalistischer Vernunft
Nachmetaphysisches Denken und detranszendentalisierte Vernunft
Nachbetrachtungen zu Auch eine Geschichte der Philosophie
Im philosophischen Diskurs mit Freunden und Kollegen
Anmerkungen
Editorische Notiz
Namenregister