
Impulse für einen Digitalen Humanismus
Menschliche Werte in der virtuellen Welt
Waxmann (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 5. Februar 2021
Buch
Softcover
174 Seiten
978-3-8309-4278-8 (ISBN)
Beschreibung
Der digitale Wandel ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Digitale Technologien verändern die Wirtschaftsweise, prägen das gesellschaftliche Gefüge und schreiben sich in Machtstrukturen ein. Aus den meisten Lebensbereichen sind digitale Technologien längst nicht mehr wegzudenken. Doch je alltäglicher Mensch und Maschine interagieren, desto lauter wird der Ruf nach einer Verankerung menschlicher Werte in den Innovationsprozess. Der 9. Band der Reihe "University - Society - Industry" rückt den Menschen ins Zentrum dieser Entwicklungen und fragt: Wie wollen wir in der virtuellen Welt leben? Welchen Wertereferenzrahmen stellen wir dem technologischen Fortschritt zur Seite?
Unter der Losung "Digitaler Humanismus" initiiert dieser Band eine kritische Debatte über die zu gestaltenden Rahmenbedingungen des digitalen Wandels. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen diskutieren, wie die Perspektive eines "Digitalen Humanismus" in unterschiedlichen Kontexten Anwendung finden kann. Sie geben Denkanstöße für eine verantwortungsvolle Technologieentwicklung, skizzieren eine veränderte Arbeitswelt und diskutieren, wie eine digitale Bildung der Zukunft aussehen soll.
Unter der Losung "Digitaler Humanismus" initiiert dieser Band eine kritische Debatte über die zu gestaltenden Rahmenbedingungen des digitalen Wandels. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen diskutieren, wie die Perspektive eines "Digitalen Humanismus" in unterschiedlichen Kontexten Anwendung finden kann. Sie geben Denkanstöße für eine verantwortungsvolle Technologieentwicklung, skizzieren eine veränderte Arbeitswelt und diskutieren, wie eine digitale Bildung der Zukunft aussehen soll.
Rezensionen / Stimmen
Der Band zeichnet sich insbesondere durch die Vielzahl der unterschiedlichen Perspektiven aus, die veranschaulichen, dass die Herausforderungen der digitalen Transformation nicht allein durch eine Fachdisziplin bewältigt werden können, sondern eine disziplinübergreifende Betrachtung erfordert. So finden sich nicht nur Beiträge aus dem Bereich der Philosophie, sondern auch aus den Bereichen Gesundheit, Technologie, Arbeitswelt, Bildung und Kreativität.Weitere Details
Reihe
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Deutschland
Editions-Typ
Neue Ausgabe
Maße
Höhe: 24 cm
Breite: 17 cm
Gewicht
348 gr
ISBN-13
978-3-8309-4278-8 (9783830942788)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Personen
Herausgeber*in
Judith Fritz ist Projektmanagerin am Postgraduate Center der Universität Wien. Nach ihrem Studium der Geschichte an der Universität Wien, der Karl-Franzens-Universität Graz und der Universidade Nova de Lisboa ist sie seit mehreren Jahren im Bereich der universitären Weiterbildung tätig. Neben der Konzeption und Koordination von Projekten zur Förderung des Lifelong Learning begleitet sie Vernetzungsaktivitäten zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
ISNI: 0000 0004 5984 0450
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Nino Tomaschek ist Director des Postgraduate Center der Universität Wien. Er ist Privatdozent für Wissenschaftstheorie und habilitierte über Systemisches Transformationsmanagement an der Universität Augsburg, wo er auch die Augsburger Schule des Innovations-Coaching mitbegründete. Er ist Lehrbeauftragter an der EBS-Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel und Adjunct Associate Professor an der University of Nicosia, Cyprus. Von 2012-2015 war er President von AUCEN-Austrian University Continuing Education and Staff Development Network. Er ist Autor von zahlreichen Fachbüchern und als Aufsichtsrat, Consultant und Speaker für Unternehmen und Organisationen tätig.
ISNI: 0000 0001 1045 3562
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Beiträge von
Michael FILZMOSER, Mag. PhD, Assoziierter Professor im Forschungsbereich Arbeitswissenschaft und Organisation des Instituts für Managementwissenschaften der Technischen Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Simulation, Verhandlung und Organisationstheorie mit Fokus auf Analyse und Gestaltung von Koordinationsprozessen insbesondere in Verbindung mit Digitalisierung und Automatisierung.
Markus F. Peschl, Ao. Univ.-Prof. DI Dr., Professor für Cognitive Science und Wissenschaftstheorie an der Universität Wien. Inter-/transdisziplinäre Forschung in den Bereichen (radikale) Innovation und Kognition, an der Schnittstelle von Design und der Entstehung neuen Wissens in kognitiven Systemen, Wissenschaft, Organisationen. Arbeitsschwerpunkt: Konzepte der Emergent Innovation und der Enabling Spaces, Räume, die Innovations- und Wissensarbeit unterstützen.