
Praxishandbuch FASD in der Jugendhilfe
Ernst Reinhardt Verlag
2. Auflage
Erschienen am 9. März 2026
Buch
Softcover
189 Seiten
978-3-497-03305-8 (ISBN)
Sofort lieferbar
Beschreibung
Welchen Hilfebedarf haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Fetaler Alkoholspektrumstörung (FASD)? Wo bekommen (Pflege-)Familien von Kindern mit FASD Unterstützung? Welche Kenntnisse sollten Fachkräfte in Einrichtungen mitbringen? Dieses Buch gibt Fachkräften in der Jugendhilfe Orientierung, wie man Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD sowie ihre Familien gut begleitet. Anhand von Best-Practice-Beispielen wird gezeigt, welche konzeptionellen, pädagogischen und therapeutischen Maßnahmen besonders hilfreich sind. Dabei werden auch sozialrechtliche Potenziale beleuchtet.
"Das Praxishandbuch FASD in der Jugendhilfe bietet Fachkräften unterschiedlichster Tätigkeitsfelder einen fundierten, praxisorientieren und sehr übersichtlichen Einstieg in das komplexe Thema der Alkoholspektrumstörungen sowie deren Auswirkungen auf die Betroffenen und den pädagogischen Alltag."
Jugendhilfereport, 1/2024
Weitere Details
Auflage
2., duchgesehene Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
München
Deutschland
Zielgruppe
Fachkräfte, die in der Jugendhilfe tätig sind, (Pflege-) Eltern
Editions-Typ
Neue Ausgabe
Produkt-Hinweis
Klappenbroschur
Illustrationen
2 Abb. 1 Tab.
Maße
Höhe: 226 mm
Breite: 152 mm
Dicke: 17 mm
Gewicht
320 gr
ISBN-13
978-3-497-03305-8 (9783497033058)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Personen
Dr. rer. med. Dipl.-Psych. Reinhold Feldmann ist Psychologischer Psychotherapeut und seit 2011 in der FAS-Ambulanz in Walstedde tätig.
Dipl.-Psych. Erwin Graf, Kinder- u. Jugendlichenpsychotherapeut, ist an der Erziehungs-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Neustadt an der Aisch tätig.
Herausgeber*in
ISNI: 0000 0000 1242 7328 GND: 121006395
Beiträge von
ISNI: 0000 0003 5800 0655 GND: 172631394
ISNI: 0000 0005 1586 0772 GND: 1213369541
ISNI: 0000 0000 0867 4465 GND: 111973805
Inhalt
Inhalt
Einführung .9
von Reinhold Feldmann und Erwin Graf
Geschichte und Diagnostik.11
1 Historische Entwicklung und aktueller Stand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
von Reinhold Feldmann
1.1 Frühe Betrachtungen zur vorgeburtlichen Alkoholschädigung von Kindern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
1.2 Neuere Studien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
1.3 Zum aktuellen Stand der Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Literatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
2 Diagnostik der vorgeburtlichen Alkoholschädigung bei Kindern und Jugendlichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
von Reinhold Feldmann
2.1 Überblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
2.2 Störungen der Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.3 Verhaltensstörungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
2.4 Unzureichende Diagnosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
2.5 Zur Bedeutung der Diagnosestellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Praxiserfahrungen und Konzepte für die Begleitung von Pflegefamilien .40
3 Aufbau einer regionalen FASD-Beratung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
von Gisela Bolbecher und Jasmin Rüffer
3.1 Elemente des Netzwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
3.2 Beratungsthemen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
3.3 Zielgruppen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
3.4 Ziele der Fachberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
3.5 Förderangebote des Netzwerks für Kinder und Jugendliche mit FASD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
3.6 Aus der Arbeit der Beratungsstelle - ein Interview . . . . . . . . . . . . . . 486 Inhalt
4 Konzeption für eine FASD-qualifizierte Arbeit im Pflegekinderfachdienst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
von Sigrid Mosé
4.1 Chancen und Grenzen in der Betreuung von Pflegefamilien . . . . . . . 52
4.2 Strukturelle Erfordernisse für eine FASD-gerechte Arbeit des Fachdienstes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
4.3 Grundlagen einer kompetenten Begleitung der Pflegefamilien mit FASD-Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
4.4 Vermittlung einer FASD-spezifischen Pädagogik. . . . . . . . . . . . . . . . . 59
4.5 Einsatz von alltagsstrukturellen Hilfen für Kinder mit FASD . . . . . . . 60
4.6 Chancen und Grenzen von Therapien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
4.7 Ermöglichung von Psychoedukation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
4.8 Resümee. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
5 Coaching-Projekt für Pflegefamilien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
von Erwin Graf, Martina Kampe
5.1 Institution Erziehungsberatungsstelle . . . . . . . . .