
Agro-Food Studies
Beschreibung
Rezensionen / Stimmen
Aus: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 67. Jg. / Heft 1 / 2019 - Barbara Wittmann
An einigen Stellen, gerade in den Bereichen zu Ökologie und Ökonomie, wären mehr Belege und Verweise auf naturwissenschaftliche Studien wünschenswert gewesen, .
[.] Dies bleibt jedoch der einzige kleinere Kritikpunkt an einem ansonsten beeindruckend umfassenden und multiperspektivischen Band, der die bisherige Leerstelle im Bereich der Agro-Food Studies im deutschsprachigen Raum zu schließen begonnen hat und sicherlich eine zukünftige Grundlage für jegliche interdisziplinär orientierte Forschungsarbeit über Landwirtschaft und Ernährung bilden wird.
Aus: Geographische Rundschau - Amelie Bernzen - Dezember 2018
[.] Obwohl das Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, eignet es sich sehr gut als Einstieg für Studierende und Lehrende, aber auch für andere Interessierte, die sich die wichtigsten Perspektiven des Themas erarbeiten und Anregungen zum kritischen Hinterfragen erhalten möchten. [.]
Aus: Ernährungsumschau - Martin Smollich - 2/2018
[.] Das vorliegende Buch ist eine höchst lesenswerte Bereicherung für alle, die sich für die soziologischen Aspekte von Ernährung interessieren. Dem Anspruch, die Agro-Food-Studies im deutschsprachigen Raum zu etablieren, werden die Autoren durchweg gerecht! [.] Damit ist diese Einführung ein besonderer Leckerbissen für alle, die sich auch für Ernährungsthemen jenseits der täglichen Routine interessieren [.]
Aus: LIT-TIPPS FernUniHagen 01.12.2017 - Martin List
[.] Behandelt werden traditionelle und moderne Nahrungsmittelproduktion, Globalisierung und Regionalisierung, aber auch bio- und körperpolitische Aspekte des Themas, Mangel und Überfluss sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Dank der gekonnten Darstellung auch komplexer Zusammenhänge sollte es mit dieser Kost keine Verdauungsprobleme geben. Vielmehr gilt der Hinweis: bitte zugreifen - es ist, österreichisch-appetitlich, angerichtet!
Aus: ernaehrungsmedizin.blog - Martin Smollich - 28.12.2017
Für Menschen, die thematisch in Ernährungsmedizin und -wissenschaft zuhause sind, klingen "Agro-Food-Studies" nicht nur wenig vertraut, sondern aufgrund des Anglizismus auch wenig einladend. Der Blick in das gerade erschienene Buch öffnet jedoch Horizonte. Tatsächlich wird damit eine inhaltliche Lücke geschlossen. [.] Eine höchst lesenswerte Bereicherung für alle, die sich für die soziologischen Aspekte von Ernährung interessieren. [.]
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Personen
Ulrich Ermann ist Professor für Humangeographie unter Berücksichtigung der Fachdidaktik an der Karl-Franzens-Universität Graz. Er forscht zu Geographien der Märkte, der Waren und des Konsums, zur Materialität des Gesellschaftlichen und zu Regionalisierungen von Nahrungsmitteln.
ISNI: 0000 0000 4222 6295 GND: 120782685
Ernst Langthaler ist Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Johannes Kepler Universität Linz und Vorstand des Instituts für Geschichte des ländlichen Raumes in St. Pölten. Er forscht zur Agrar-, Ernährungs- und Umweltgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
ISNI: 0000 0001 1472 3873 GND: 122388550
Marianne PenkerUniv.-Prof. Dr., geb. 1971, Studium der Landschaftsplanung und Landschaftspflege an der Universität für Bodenkultur Wien und am Politecnico di Milano. Promotion am Institut für Agrarökonomik und Habilitation im Fach Regionalentwicklung am Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Lehrtätigkeit an der Freien Universität Bozen und der Universität Klagenfurt, Professorin am Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und des Doktoratskollegs Nachhaltige Entwicklung, Mitglied des Nationalkomitees Man and Biosphere der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Vorstandsmitglied des Bertalanffy Centers for the Study of System Science.
ISNI: 0000 0001 0984 6780 GND: 123378168
Markus Schermer ao. Univ.-Prof. Dr., geb. 1957, Studium der Landwirtschaft/Agraökonomie an der Universität für Bodenkultur und Habilitation in Agrarsoziologie an der Universität Innsbruck, Praxiserfahrung als Entwicklungshelfer in Sambia/Ostafrika, in der Raumplanung und in der Landwirtschaftskammer Tirol, derzeit stellvertretender Leiter des Instituts für Soziologie der Universität Wien und stellvertretender Leiter des dortigen Zentrums für Berglandwirtschaft.