
Kacks ade! Das Bilder-Erzählbuch für Kinder, die keine volle Hose mehr wollen
edition riedenburg e.U. (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 27. Februar 2017
Buch
Softcover
76 Seiten
978-3-903085-55-8 (ISBN)
Beschreibung
Das Bilder-Erzählbuch "Kacks ade!" eignet sich für Kinder ab etwa vier Jahre, die ihr Kacks einfach runterspülen und keine volle Hose mehr haben wollen.
In der farbenfroh illustrierten Bildergeschichte geht es um Lolas stinkiges Problem. Stets landet Lolas Kacks dort, wo es nicht hingehört: in der Hose, im Bett oder sogar als Kunstwerk an den Wänden. Lola bekommt vom Kacks-Verdrücken nach einiger Zeit scheußliches Bauchweh und muss zum Arzt. Als die Medikamente Lolas Kacks endlich klein gemacht haben und es auf der Toilette raus kann, beschließt Lola, ihr Verhalten zu ändern.
Die anschließenden, zahlreichen Mit-Mach-Seiten zum Aufschreiben und Aufmalen helfen Kindern, das Kacks-Problem besser zu verstehen und herauszufinden, wie sie es loswerden können. So werden sie zu Experten für sich selbst.
Ein Titel der Kindersachbuchreihe "SOWAS!" von Psychologin Sigrun Eder (www.sowas-buch.de).
Verlag edition riedenburg (www.editionriedenburg.at)
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Suchworte: Einkoten, Enkopresis, Kot, Kinderbuch, Bilderbuch, Kindersachbuch, Therapie, Volle Hose, Windeln, Obstipation, Verstopfung, Darmkontrolle, Durchfall, in die Hose machen, Stuhl, Stuhlgang, Stuhlkontrolle, Stuhlretention, Stuhlverhaltung, Stuhlrückhaltung, Toilette, Sauberkeitserziehung, Toilettenangst, Kotschmieren, Kotspuren, Einnässen, Enuresis, unfreiwilliger Stuhlgang, willkürlicher Stuhlgang, freiwilliges Einkoten, absichtliches Absetzen von Stuhl, Darmentleerung, Überlaufeinkoten, Kot/Kacke verstecken, Kacks, Herr Kacks und das Pi, Kacka, Aa, Stinker, harter Stuhl, Überlauf-Inkontinenz, Schmerzen beim Stuhlgang, Toilettenverweigerung, Abführmittel, Einlauf, Verhaltensauffälligkeiten, psychische Probleme, Stuhltraining, Toilettentraining, Darmentleerung, Darmsensibilität, Aufmerksamkeitsstörung, Psychologie, Psychotherapie, Sauberkeitstraining, Entwicklungsstörung
Weitere Details
Reihe
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Salzburg
Österreich
Zielgruppe
Kinder ab 4 Jahre, die einkoten, ihre Eltern und Bezugspersonen; Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten; Kindergärten, Grundschulen, Kitas
Illustrationen
14 ganzseitige Farbillustrationen; zahlreiche illustrierte s/w-Mit-Mach-Seiten für Kinder
Maße
Höhe: 150 mm
Breite: 210 mm
Dicke: 6 mm
Gewicht
125 gr
ISBN-13
978-3-903085-55-8 (9783903085558)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Andere Ausgaben

Michael Lankes | Sigrun Eder | Daniela Klein
Kacks ade! Das Bilder-Erzählbuch für Kinder, die keine volle Hose mehr wollen
E-Book
03/2017
Edition Riedenburg E.U.
4,99 €
Als Download verfügbar
Personen
Mag. Sigrun Eder hat 2008 bei der edition riedenburg die Buchreihe "SOWAS!" gegründet. Sie arbeitet am Uniklinikum Salzburg. Als Klinische Psychologin, Systemische Familientherapeutin sowie Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin ist sie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie am Universitätsinstitut für Klinische Psychologie der Christian-Doppler-Klinik - Paracelsus Medizinische Privatuniversität tätig.
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Daniela Klein, M.A., ist Psychologin, Systemische Familientherapeutin und Systemischer Coach. Sie arbeitete lange in der Kinder- und Jugendhilfe und betreut seit einigen Jahren psychisch kranke Erwachsene und deren Angehörige.
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Dr. Michael Lankes arbeitet an der FH Oberösterreich und studierte an der FH und an der Universität Salzburg. Neben malerischen Tätigkeiten war er bereits an verschiedenen Projekten mit gestalterischem Hintergrund beteiligt.
Autor*in
ISNI: 0000 0000 2312 4744
ISNI: 0000 0004 0292 3220
Illustrationen
ISNI: 0000 0005 1534 4508
Inhalt
"Oh weh!", sagte Mama, als sie kräftige Bremsspuren in Lolas Unterhose entdeckte.
Lola war zwar groß genug, um ohne Licht einschlafen zu können, aber mit dem Kacks funktionierte es noch nicht. Ihr Kacks landete nie dort, wo es nach Ansicht der Erwachsenen hingehörte.
Manchmal versteckte Lola ihr Kacks auch in ihrem Zimmer. Sie genoss es dann mit anzusehen, wie Mama vor Ekel die Nasenflügel aufblähte wie ein Pferd seine Nüstern. Das passierte zum Beispiel dann, wenn Mama Lolas Bettwäsche aufschüttelte und das Kacks in hohem Bogen durch das Zimmer flog.
Lola kam sich dabei vor wie der Osterhase und freute sich.
Mama dagegen verzog das Gesicht. Angewidert meinte sie: "Lola, nicht mal ein Stinktier versteckt sein Kacks."
Ab und zu stellte Lola sich vor, dass ihre Hände ein Pinsel und ihr Kacks Farbe wären. Dann bemalte sie damit gekonnt die Wände auf der Toilette oder im Flur.
Für Lola waren es Kunstwerke. Für ihre Eltern war es ein Grund auszuflippen.
Papa bekam nach Lolas Kunstaktionen meist einen Schreikrampf, während Mama verzweifelt schwieg. Aus der Abstellkammer holte sie verschiedenste Putzmittel, um Lolas Wandmalereien den Kampf anzusagen.
Sobald Papa sich etwas beruhigt hatte, fing er an, Fragen zu stellen: "Lola! Wie kommst du nur auf solche Ideen? Weißt du, dass uns bei deinen Kacks-Bildern schrecklich übel wird?"
Doch Lola hörte nicht zu. Wegen Papas langweiliger Fragen und seiner vorwurfsvollen Stimme hatte sie ihre Ohren auf Durchzug gestellt.
Doch irgendwann meldete sich in Lolas Kopf ihre innere Stimme und sagte zu ihr:
"Lola, pass auf! Du bist zum Familienstinktier geworden. Alle sehen in dir nur die Lola mit dem Kacks-Problem. Willst du dagegen etwas unternehmen? Es wäre doch viel schöner, das Stinktier zu verabschieden!"