Gardasee-Gold

Fontanaros und Breitwiesers fünfter Fall
 
 
edition tingeltangel (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 31. Oktober 2022
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 330 Seiten
978-3-944936-62-8 (ISBN)
 
Eine Doppelmagnum-Flasche Spumante dominiert die kleine Theke. Dahinter, auf dem Fliesenboden, liegt die Winzerin. Unter ihren Locken breitet sich eine Blutlache aus.
Wie hat sich Kommissar Georg Breitwieser aus Traunstein auf den Besuch der internationalen Fachmesse "Vinitaly" gefreut! Doch als er die Tote entdeckt, wird er selber verdächtigt. Und tatsächlich ist Georg tiefer in den Fall verstrickt, als es gut für ihn ist.
Hinter der glanzvollen Kulisse von Verkostungspartys verstecken sich Kämpfe um Biozertifikate, tückische Pestizide und die Gunst zwielichtiger Großproduzenten aus China. Georg und sein Kollege Antonio Fontanaro müssen fast zu viele Spuren verfolgen - auf Weingütern im Soave, beim Olivenhain in Bardolino und am Ufer des Chiemsees.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • Krimi-Fans, Italien-Fans, Chiemsee-Fans
  • Klappenbroschur
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  • mit Klappen
Große Fotos in den Innenklappen, Foto der Autorin, zusätzlich: Kapitel-Vignetten
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 137 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 353 gr
978-3-944936-62-8 (9783944936628)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Marta Donato ist Germanistin und Kunsthistorikerin. Sie wurde in München geboren, wo sie heute in einem Medienunternehmen arbeitet. Ihre zweite Heimat ist der Chiemgau. Und ihren Urlaub verbringt sie mit ihrer Familie fast ausschließlich in Italien, einem Land, das wie kein anderes reich ist an Schauplätzen für spannende Romane voller Atmosphäre. Dass es die Autorin versteht, Flair und Thrill meisterlich zu verbinden, wissen auch die deutschen TV-Zuschauer, seit das ZDF ihren (unter dem Pseudonym Cristina Camera erschienenen) Italien-Krimi "Die Gärten der Villa Sabrini" für das Hauptabendprogramm verfilmte.
Unvermittelt richtete sich die Signora auf und sah Antonio direkt in die Augen.
»Diese Narren! Da gibt es einige Winzer, die mit den Ideen von Stefania nicht einverstanden sind. Sie glauben, sie mache ihnen die Geschäfte kaputt.« Sie zögerte einen Moment, dann führte sie weiter aus: »Stefania macht mit vielen Leuten Geschäfte. Auch mit Ausländern. Das passt unseren Nachbarn nicht. Und sie baut auf einem unserer Weinberge nur noch biologischen Wein an. Da müssen aber die anderen Winzer mitspielen. Sie sollen in der Nähe unseres Weinbergs keine Pestizide mehr versprühen. Doch damit sind sie nicht einverstanden. Sie bleiben bei der herkömmlichen Weinproduktion. Außer Stefania entschädigt sie angemessen. Doch in welcher Höhe, das wollen sie bestimmen. Sie lernen nicht dazu. Sie begreifen nicht, dass sie sich selbst schaden. Es sind doch schon genug Weinbauern krank geworden. Keine der drei Winzerfamilien, die hier in der frazione Castelgirone leben, blieb verschont. Man braucht doch nur eins und eins zusammenzählen, wenn man nicht ganz dumm und naiv ist. Leukämie und Parkinson kommen überdurchschnittlich oft in unserer kleinen Gemeinde vor. Wussten Sie das, Commissario?«
Erstaunt folgte Antonio diesem Wortschwall der sonst eher zurückhaltenden Signora di Castello. Die kleine, zarte Frau ereiferte sich, sie hob die Hände in Verzweiflung und fuhr mit ihnen aufgeregt durch die Luft. Dann schob sie noch aufgebracht nach: »Auch die Tomasellis bleiben nicht davon verschont. Sie werden schon sehen! Sie glauben, sie seien etwas Besseres. Es trifft uns doch alle, ohne Ausnahme!«
Fontanaro wusste nichts von den Erkrankungen. Er hatte sich noch nie gefragt, ob die Art der Bewirtschaftung von den unzähligen Weinbergen im Veneto gesundheitsgefährdend war, ob es auffällige Häufungen von bestimmten Krebsarten gab.

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