
Österreichisches Deutsch
Eine 300-jährige Liebesgeschichte
new academic press
1. Auflage
Erschienen am 20. November 2025
Buch
136 Seiten
978-3-7003-2337-2 (ISBN)
Beschreibung
Dieses beschwingt und pointiert geschriebene Buch beschreibt die 300-jährige Romanze der Österreicher mit "ihrem" Standarddeutsch. Das österreichische Hochdeutsch, so das Argument, ist der passende Standard für Österreich, der leider andernorts nicht immer als solcher gesehen wird. Der Bogen wird gespannt, oft überspitzt illustriert, von Maria Theresia (der damals deutschen Kaiserin), über Ludwig Wittgenstein (dessen unbekanntes Wörterbuch des österreichischen Hochdeutsch), der Nazizeit (als Deutsch als Waffe benutzt wurde), bis zum Germanistenstreit der Jetztzeit. Der Fokus ist konsequent auf das oft totgesagte österreichische Hochdeutsch gerichtet, das sich durch die "Liebe" seiner Sprecher gegen viel Druck erhalten hat. Dollinger, Rieger-Roschitz und Schwaighofer zeigen auf, wie die Germanisten der Nazizeit den Diskurs wesentlich prägten und wie heutige Skeptiker zwar nichts mehr mit diesem Gedankengut zu tun haben, aber oft unreflektiert die selben Argumente ins Treffen führen. Sie ermutigen die Sprecher, sich weiterhin nicht einschüchtern zu lassen und das Wort zu erheben für
Anrainer
,
Pickerl
,
Sackerl
und
König mit g
(nicht als
ch
ausgesprochen), etcetera. Gerade weil die Welt immer vernetzter wird.
Weitere Details
Auflage
1
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Österreich
Maße
Höhe: 159 mm
Breite: 109 mm
Dicke: 10 mm
Gewicht
194 gr
ISBN-13
978-3-7003-2337-2 (9783700323372)
Schweitzer Klassifikation
Personen
Autor*in
ISNI: 0000 0000 7371 1875 GND: 136180450
ISNI: 0000 0004 4521 300X GND: 1065614268
Illustrationen