
Wenn Auschwitz negiert wird
Gegen Holocaustleugnung
Donatella Di Cesare(Autor*in)
Passagen (Verlag)
2. Auflage
Erschienen am 23. März 2026
Buch
Softcover
168 Seiten
978-3-7092-0664-5 (ISBN)
Beschreibung
"Wenn es Vernichtung gegeben hätte, wärt ihr nicht hier, um davon zu zeugen." Als mit den Berichten der Zeitzeugen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen zutage tritt, erfinden die Holocaustleugner der ersten Stunde einen perfiden argumentativen Kniff: die Negation der Vernichtung. Indem sie die Shoah zum Mythos, Auschwitz zur "Lüge" erklären, machen sie die Überlebenden zu Nutznießern und Betrügern - ein jahrhundertealtes Motiv des europäischen Judenhasses. Bis heute bildet die Vorstellung eines "Komplotts" den Kern antisemitischer Positionen. Angesichts wiedererstarkender rechtsextremer Tendenzen in Europa arbeitet Donatella Di Cesare diese erschreckende Kontinuität heraus und zeigt, wie sich negationistische Positionen in die politischen Diskurse der Gegenwart einschreiben.
Weitere Details
Reihe
Auflage
2
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Österreich
Maße
Höhe: 203 mm
Breite: 119 mm
Dicke: 13 mm
Gewicht
228 gr
ISBN-13
978-3-7092-0664-5 (9783709206645)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Personen
Autor*in
Donatella Di Cesare, geboren 1956, ist Professorin für theoretische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom.
ISNI: 0000 0001 1613 6226
ISNI: 0000 0001 1613 6226
Reihen-Herausgeber
Peter Engelmann ist Philosoph, Herausgeber der französischen Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion und Leiter des Passagen Verlages.
ISNI: 0000 0001 0885 0112
ISNI: 0000 0001 0885 0112
Übersetzung