
Soziale Dienstleistungen
Beschreibung
Das Lehrbuch gibt einen Überblick über die Erbringung sozialer Dienstleistungen in der Sozialen Marktwirtschaft. Die sozialrechtlichen Grundlagen, die Optionen zur Gestaltung der Märkte sozialer Dienstleistungen und die Interaktion und Interessen der Akteure werden dargestellt, aus ökonomischer Sicht bewertet und durch Hilfefelder vertieft.

Das Schweitzer Vademecum ist ein renommierter Fachkatalog, der speziell die relevanten Angebote für juristisch und steuerrechtlich Interessierte sortiert, aufbereitet und seit über 100 Jahren der Orientierung dient. Das Schweitzer Vademecum beinhaltet Bücher, Zeitschriften, Datenbanken, Loseblattwerke aus dem deutschsprachigen In- und Ausland und ist seit 1997 wichtiger Bestandteil des Schweitzer Webshops.
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Nachauflagen

Personen
Nils Goldschmidt, Professor für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik an der Universität Siegen. Bis Februar 2013 war er Professor für Sozialpolitik und Sozialverwaltung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München.
Prof. Dr. Sven Höfer lehrt an der Hochschule Kehl.
Inhalt
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis XI
Abkürzungsverzeichnis XIII
1. Soziale Dienstleistungen: Eine Einführung 1
1.1 Hinführung zum Thema und Ziel des Buches 1
1.2 Was sind Dienstleistungen? 3
1.3 Was sind soziale Dienstleistungen? 7
1.4 Zusammenfassung 12
2. Soziale Dienstleistungen: Entwicklungslinien 15
2.1 Soziale Dienstleistungen in der Dienstleistungsgesellschaft 15
2.2 Historische Wandlungsprozesse 21
2.2.1 Industrialisierung und soziale Frage 21
2.2.2 Der Ausbau des Wohlfahrtsstaates seit der Weimarer Zeit 25
2.2.3 Von der nationalsozialistischen Deformation sozialer Dienste zur Entstehung des Sozialstaates in der Bundesrepublik Deutschland 32
2.3 Zusammenfassung 34
3. Ordnungspolitik und Recht: Gestaltung der Marktwirtschaft 37
3.1 Warum Markt? Warum Wettbewerb? 37
3.2 Das Soziale der Sozialen Marktwirtschaft 44
3.3 Rechtliche Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft 47
3.4 Marktwirtschaft gestalten: Die ordnungsökonomische Perspektive 49
3.5 Zusammenfassung 58
4. Marktfähigkeit sozialer Dienstleistungen 61
4.1 Sind soziale Dienstleistungen 'öffentliche' oder 'private' Güter? 61
4.2 Besonderheiten der Märkte sozialer Dienstleistungen 67
4.2.1 Externe Effekte 69
4.2.2 Unteilbarkeiten bzw. Größenvorteile 69
4.2.3 Eingeschränkte Konsumentensouveränität 71
4.2.4 Informationsmängel 73
4.2.5 Lock-in-Problematik 76
4.3 Konsequenzen für die Marktgestaltung 77
4.3.1 Gesellschaftliche Nicht-Akzeptanz des Ausschlussprinzips 78
4.3.2 Positive externe Effekte 78
4.3.3 Unteilbarkeiten bzw. Größenvorteile 79
4.3.4 Eingeschränkte Konsumentensouveränität 79
4.3.5 Informationsmängel 80
4.3.6 Lock-in-Problematik 83
4.4 Zusammenfassung 84
5. Die Marktakteure 87
5.1 Nutzer, Leistungserbringer, Kostenträger 87
5.1.1 Nutzer 87
5.1.2 Leistungserbringer 87
5.1.3 Kostenträger 91
5.2 Interessen der Marktakteure 92
5.2.1 Nutzer 92
5.2.2 Leistungserbringer 93
5.2.3 Kostenträger 94
5.3 Rechtsbeziehungen zwischen den Marktakteuren 97
5.3.1 Die Sozialleistung als Grundlage der sozialen Dienstleistung 98
5.3.2 Rechtsbeziehungen bei der Leistungserbringung 101
a) Förderung durch Zuwendungen 103
b) Beauftragung 104
c) Leistungserbringung im Dreiecksverhältnis 105
d) Europäisches Wettbewerbsrecht 107
5.4 Zusammenfassung 112
6. Das Sozialrechtliche Dreiecksverhältnis 115
6.1 Der Grundgedanke 115
6.1.1 Vertragsverhältnis zwischen Leistungsträger und Leistungserbringer 117
6.1.2 Rechtsbeziehung zwischen dem Nutzer und dem Leistungserbringer 123
6.2 Korporatistisch oder wettbewerblich ausgestaltet? 124
6.2.1 Wettbewerbsbeschränkung durch Bedarfsplanung? 126
6.2.2 Wettbewerbsbeschränkung durch Kooperation? 129
6.2.3 Wettbewerbsbeschränkung durch Kartellbildung? 133
6.2.4 Wettbewerbsbeschränkung durch normierte Leistung? 136
6.2.5 Wettbewerbsbeschränkung durch die Form der Einrichtungsfinanzierung? 137
6.3 Zusammenfassung 139
7. Das Persönliche Budget 141
7.1 Der Grundgedanke 141
7.2 Ziele des Persönlichen Budgets 144
7.3 Ausgestaltung des Persönlichen Budgets 145
7.4 Wirkungen des Persönlichen Budgets 151
7.4.1 Wirkungen aus Sicht der Nutzer 151
7.4.2 Wirkungen aus Sicht der Leistungsträger 154
7.4.3 Wirkungen aus Sicht der Leistungserbringer 156
7.5 Zusammenfassung 157
8. Gutscheine 159
8.1 Der Grundgedanke 159
8.2 Ziele der Umstellung auf Gutscheine 161
8.3 Ausgestaltung des Gutscheinsystems 162
8.3.1 Wer erhält einen Gutschein? 162
8.3.2 Welchen Wert hat ein Gutschein? 163
8.3.3 Sind Zuzahlungen zulässig? 164
8.3.4 Welche Vorgaben zur Qualität gibt es? 165
8.4 Wirkungen des Gutscheinsystems 167
8.4.1 Wirkungen aus Sicht der Nutzer 168
8.4.2 Wirkungen aus Sicht der Leistungsträger 171
8.4.3 Wirkungen aus Sicht der Leistungserbringer 173
8.5 Zusammenfassung 176
9. Ausschreibung sozialer Dienstleistungen nach Vergaberecht 179
9.1 Grundgedanke und Ziele 179
9.2 Ablauf und Ausgestaltung des Vergabeverfahrens 181
9.3 Sind soziale Dienstleistungen öffentliche Aufträge? 183
9.4 Bewertung des Vergabemodells 187
9.4.1 Bewertung aus Sicht der Nutzer 188
9.4.2 Bewertung aus Sicht der Leistungserbringer 191
9.4.3 Bewertung aus Sicht der Leistungsträger 195
9.5 Zusammenfassung 199
10. Sozialraumbudgetierung 201
10.1 Der Grundgedanke 201
10.2 Ziele der Umstellung auf ein Sozialraumbudget 203
10.3 Gestaltung des Sozialraumbudgets 207
10.4 Bewertung der Sozialraumbudgetierung 209
10.4.1 Bewertung aus Sicht der Nutzer 209
10.4.2 Bewertung aus Sicht der Leistungserbringer 214
10.4.3 Bewertung aus Sicht der Leistungsträger 215
10.5 Sozialraumorientierung ohne Sozialraumbudget 217
10.6 Zusammenfassung 221
11. Ausblick 223
11.1 Demographischer Wandel 223
11.2 Gewinnung qualifizierten Personals 226
11.3 Verbindung mit nicht-beruflichen Hilfesystemen 229
11.4 Soziale Dienste in Zeiten hoher staatlicher Verschuldung 232
11.5 Interkulturelle Öffnung, Milieusensibilität und Prävention 235
11.6 Zusammenfassung 238
Literaturverzeichnis 241
Personenregister 261
Sachregister 265