
Rekonstruktive Sozialforschung
Einführung in qualitative Methoden
Ralf Bohnsack(Autor*in)
UTB (Verlag)
8. Auflage
Erschienen am 15. September 2010
Buch
Softcover
292 Seiten
978-3-8252-8242-4 (ISBN)
Artikel ist vergriffen; siehe Neuauflage
Beschreibung
Die Gegenüberstellung von "qualitativ" und "quantitativ", die als zentrale Leitdifferenz die Auseinandersetzung in der empirischen Sozialforschung bestimmt, erscheint methodologisch wenig begründet. Zentrale Differenzen lassen sich eher mit der Gegenüberstellung von rekonstruktiven und standardisierten Verfahren fassen. Das Buch stellt drei zentrale Wege der rekonstruktiven Sozialforschung mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten vor (narratives Interview, objektive Hermeneutik und dokumentarische Methode) und diskutiert grundlegende Anforderungen, die an Methodologie und Forschungspraxis der rekonstruktiven Sozialforschung gestellt werden. Im Zentrum steht die vom Verfasser selbst als Forschungspraxis entwickelte dokumentarische Methode in ihren Anwendungsbereichen der Text und Bildinterpretation.
Weitere Details
Auflage
8., durchgesehene und aktualisierte Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Deutschland
Zielgruppe
Empirische Sozialforschung, Statistik; Forschungsmethodik, Wissenschaftliche Ausstattung; Psychologische Forschungsmethoden; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Editions-Typ
Neue Ausgabe
Maße
Höhe: 24 cm
Breite: 17 cm
ISBN-13
978-3-8252-8242-4 (9783825282424)
Schweitzer Klassifikation
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9. Auflage
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Inhalt
Inhalt
Vorwort zur siebten Auflage 7
1. Einleitung 9
2. Rekonstruktive Verfahren in der empirischen Sozialforschung im
Unterschied zu hypothesenprüfenden Verfahren 13
2.1 Zur Methodologie hypothesenprüfender Verfahren 14
2.2 Zur Kritik an den hypothesenprüfenden Verfahren 17
2.3 Zur Methodologie rekonstruktiver Verfahren 20
2.4 Zur Rekonstruktion der Rekonstruktion 24
3. Dokumentarische Methode 31
3.1 Zur Forschungspraxis der dokumentarischen Methode 32
3.2 Zur Methodologie dokumentarischer Interpretation 57
4. Objektive Hermeneutik 69
4.1 Zur Verfahrensweise der objektiven Hermeneutik 73
4.2 Zur Rekonstruktion der Methode der objektiven Hermeneutik 79
5. Zu einigen Unterschieden von dokumentarischer Methode und
objektiver Hermeneutik 83
6. Narratives Interview 91
6.1 Zu den erzähltheoretischen Grundlagen des narrativen Interviews 92
6.2 Zu den biographietheoretischen Grundlagen des narrativen Interviews 96
7. Gruppendiskussionsverfahren und Gesprächsanalyse 105
7.1 Gruppendiskussionsverfahren und Milieuforschung 105
7.2 Unterschiede von Gruppendiskussion und narrativem Interview 113
7.3 Exkurs: Die Gesprächsanalyse der dokumentarischen Methode
im Kontext soziolinguistischer Verfahren 121
8. Verstehen - Interpretieren - Typenbildung 129
8.1 Arbeitsschritte der Textinterpretation 134
Formulierende Interpretation 134
Reflektierende Interpretation 135
Fallbeschreibung 139
Typenbildung 141
Typenbildung als Prozessanalyse 144
Soziogenetische, sinngenetische und kausalgenetische Typenbildung 150
Qualitative Verfahren der Bildinterpretation
und dokumentarische Methode 155
Die Marginalisierung des Bildes in den qualitativen Methoden 155
Verständigung durch das Bild versus Verständigung über das Bild 156
Ikolologie und dokumentarische Methode 158
Abbildende und abgebildete Bildproduzent(inn)en 160
Ikonik und dokumentarische Methode 161
Korrespondenz zwischen wichtigen Methodologien
der Bildinterpretation 162
Die ,Einklammerung' des ikonografischen bzw. konnotativen
Sinngehalts 163
Zur Rekonstruktion der formalen Bildkomposition 166
Sequenzanalyse versus Kompositionsvariation 168
Atheoretisches Wissen und dokumentarische Methode 170
Aspekthaftigkeit, Standortgebundenheit und Gültigkeit
der Interpretation 173
Praxeologische Methodologie 187
Die umfassende Verankerung der wissenschaftlichen Erkenntnis
in der sozialen Praxis 188
Implizites Wissen und die Paradigmenabhängigkeit der Erkenntnis 191
Implizites Wissen als Fehlerquelle und als unabdingbare Voraussetzung
für Erkenntnis 192
Das Modell der Textinterpretation, die Generierung von Erkenntnis
und die Kontrolle des Vorwissens 194
Zwei Wege der Erkenntnisgenerierung: "Abduktion" und "qualitative
Induktion" 197
Erkenntnisgenerierende Forschungsstile und die komparative Analyse 198
Anhang 207
Reflexive Prinzipien der Initiierung und Leitung von
Gruppendiskussionen 207
Exemplarische Interpretation einer Textpassage 212
Richtlinien der Transkription: TiQ 235
Exemplarische Bildinterpretationen 236
Literaturverzeichnis 259
Sachregister 287
Vorwort zur siebten Auflage 7
1. Einleitung 9
2. Rekonstruktive Verfahren in der empirischen Sozialforschung im
Unterschied zu hypothesenprüfenden Verfahren 13
2.1 Zur Methodologie hypothesenprüfender Verfahren 14
2.2 Zur Kritik an den hypothesenprüfenden Verfahren 17
2.3 Zur Methodologie rekonstruktiver Verfahren 20
2.4 Zur Rekonstruktion der Rekonstruktion 24
3. Dokumentarische Methode 31
3.1 Zur Forschungspraxis der dokumentarischen Methode 32
3.2 Zur Methodologie dokumentarischer Interpretation 57
4. Objektive Hermeneutik 69
4.1 Zur Verfahrensweise der objektiven Hermeneutik 73
4.2 Zur Rekonstruktion der Methode der objektiven Hermeneutik 79
5. Zu einigen Unterschieden von dokumentarischer Methode und
objektiver Hermeneutik 83
6. Narratives Interview 91
6.1 Zu den erzähltheoretischen Grundlagen des narrativen Interviews 92
6.2 Zu den biographietheoretischen Grundlagen des narrativen Interviews 96
7. Gruppendiskussionsverfahren und Gesprächsanalyse 105
7.1 Gruppendiskussionsverfahren und Milieuforschung 105
7.2 Unterschiede von Gruppendiskussion und narrativem Interview 113
7.3 Exkurs: Die Gesprächsanalyse der dokumentarischen Methode
im Kontext soziolinguistischer Verfahren 121
8. Verstehen - Interpretieren - Typenbildung 129
8.1 Arbeitsschritte der Textinterpretation 134
Formulierende Interpretation 134
Reflektierende Interpretation 135
Fallbeschreibung 139
Typenbildung 141
Typenbildung als Prozessanalyse 144
Soziogenetische, sinngenetische und kausalgenetische Typenbildung 150
Qualitative Verfahren der Bildinterpretation
und dokumentarische Methode 155
Die Marginalisierung des Bildes in den qualitativen Methoden 155
Verständigung durch das Bild versus Verständigung über das Bild 156
Ikolologie und dokumentarische Methode 158
Abbildende und abgebildete Bildproduzent(inn)en 160
Ikonik und dokumentarische Methode 161
Korrespondenz zwischen wichtigen Methodologien
der Bildinterpretation 162
Die ,Einklammerung' des ikonografischen bzw. konnotativen
Sinngehalts 163
Zur Rekonstruktion der formalen Bildkomposition 166
Sequenzanalyse versus Kompositionsvariation 168
Atheoretisches Wissen und dokumentarische Methode 170
Aspekthaftigkeit, Standortgebundenheit und Gültigkeit
der Interpretation 173
Praxeologische Methodologie 187
Die umfassende Verankerung der wissenschaftlichen Erkenntnis
in der sozialen Praxis 188
Implizites Wissen und die Paradigmenabhängigkeit der Erkenntnis 191
Implizites Wissen als Fehlerquelle und als unabdingbare Voraussetzung
für Erkenntnis 192
Das Modell der Textinterpretation, die Generierung von Erkenntnis
und die Kontrolle des Vorwissens 194
Zwei Wege der Erkenntnisgenerierung: "Abduktion" und "qualitative
Induktion" 197
Erkenntnisgenerierende Forschungsstile und die komparative Analyse 198
Anhang 207
Reflexive Prinzipien der Initiierung und Leitung von
Gruppendiskussionen 207
Exemplarische Interpretation einer Textpassage 212
Richtlinien der Transkription: TiQ 235
Exemplarische Bildinterpretationen 236
Literaturverzeichnis 259
Sachregister 287