
Karrierestrategien jüdischer Ärzte im 18. und frühen 19. Jahrhundert
Symposium mit Rundtisch-Gespräch zum 200. Todestag von Adalbert Friedrich Marcus (1753-1816)
Peter Lang Verlag
Erschienen am 25. Mai 2018
Buch
Hardcover
354 Seiten
978-3-631-74124-5 (ISBN)
Beschreibung
Adalbert Friedrich Marcus (1753-1816) setzte als bedeutender Mediziner zahlreiche gesundheitspolitische Innovationen durch. Eine Voraussetzung für diese weitreichenden Handlungsoptionen war die Konversion vom jüdischen zum christlichen Glauben. Die Beiträge dieses Bandes verorten Marcus in seinen familiären, gesellschaftlichen und kulturellen Bezügen und Vernetzungen. Im Vergleich mit anderen jüdischen Ärzten der Sattelzeit (Stieglitz, Herz, Wolf, Henle, Stilling, Eichelberg) werden Bedingungen des Wirkens und Strategien der Karriereplanung analysiert. Nicht alle konvertierten, so dass auch der persönliche Stellenwert ihrer Religionszugehörigkeit thematisiert wird. Das Rundtisch-Gespräch zielt auf eine strukturelle Zusammenschau und Bewertung der individuellen Strategien jüdischer Ärzte; sie werden in ihren Bedingungszusammenhängen diskutiert, um zugleich weitere Forschungsperspektiven zu konturieren.
Weitere Details
Reihe
Auflage
New edition
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Berlin
Deutschland
Editions-Typ
Neue Ausgabe
Illustrationen
Tables, black and white; 13 Illustrations, color; 10 Illustrations, black and white
Maße
Höhe: 216 mm
Breite: 153 mm
Dicke: 23 mm
Gewicht
570 gr
ISBN-13
978-3-631-74124-5 (9783631741245)
DOI
10.3726/b13120
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Personen
Gerhard Aumüller studierte Medizin und Anthropologie. Er ist Medizinhistoriker und war Professor der Anatomie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Philipps-Universität Marburg.
Irmtraut Sahmland studierte Geschichte und Germanistik. Sie ist Professorin für Medizingeschichte an der Philipps-Universität Marburg.
Inhalt
Adalbert Friedrich Marcus: Biographisches - Ausbildungswege jüdischer Ärzte - Wirkungsfelder und Berufsverständnis jüdischer Ärzte - Adalbert Friedrich Marcus: strukturelle Einbindungen und Verflechtungen.