
Autodafé. George Tabori erzählt aus seinem Leben
Autorenlesung (1 mp3-CD)
George Tabori(Autor*in)
George Tabori(Sprecher*in)
Der Audio Verlag
1. Auflage
Erschienen am 18. Mai 2023
Audio / Hörbuch
Audio Disc
978-3-7424-2774-8 (ISBN)
Beschreibung
Budapest im Mai 1914: Elsa Tabori wartet auf die Niederkunft ihres zweiten Sohnes, als ihr ein gewisser Dr. Wehmut einen Rat gibt. Lachen solle sie, »nicht fröhlich, als hätte sie etwas Komisches gehört«, sondern um die Spannung im Bauch zu lösen. George Taboris Autobiografie beginnt also mit seiner eigenen Geburt. Und schon da leuchtet der Humor des emigrierten Romanciers, Dramatikers und Regisseurs auf, je schwärzer, desto besser - und oft die beste Strategie, der irrwitzigen Welt zu begegnen. »Autodafé«, die bewegende Geschichte der ungarisch-jüdischen Familie Tabori, wird vom Autor selbst gelesen.
Autorenlesung mit George Tabori
1 mp3-CD | ca. 1 h 4 min
Rezensionen / Stimmen
»Das stilistische Genie dieses Autors mit seinen Schwankungen zwischen Tragik und Absurdität leiht diesem Buch Struktur. Nicht nur für Tabori-Fans.« DER SPIEGEL »Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3 »Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR »Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher [...] besonders.« WAZ »Die Hörbuch-Edition >Große Werke. Große Stimmen.< umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNKWeitere Details
Sprache
Deutsch
Produkt-Hinweis
MP3 Format
Maße
Höhe: 14.5 cm
Breite: 13.8 cm
Spieldauer
Dauer: 64 min
ISBN-13
978-3-7424-2774-8 (9783742427748)
Schweitzer Klassifikation
Personen
Autor*in
George Tabori, geboren 1914 in Budapest, war als Schriftsteller und Theaterregisseur bekannt für seine schockierenden Inszenierungen. In »Die Kannibalen« (1968) und »Mein Kampf. Farce« (1987) stellt er dem Grauen von Massenmord und Rassismus eine absurde Komik und schwarzen Humor entgegen. Tabori wurde 1992 mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Er starb 2007 in Berlin.
ISNI: 0000 0001 2123 0495
ISNI: 0000 0001 2123 0495
Gelesen von
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