
Konfrontative Pädagogik in der Realschule plus: Ein Modell der Implementierung
Ein Modell der Implementierung
Daniel Unger(Author)
Bachelor + Master Publishing
1st Edition
Published on 17. December 2012
Book
Paperback/Softback
64 pages
978-3-86341-464-1 (ISBN)
Description
Gegenstand des vorliegenden Fachbuches ist die Konfrontative Pädagogik und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Schule mit dem Schwerpunkt der Realschule plus.
Die Konfrontative Pädagogik ist eine Methode aus der Straffälligenhilfe und hat ihren Ursprung in den amerikanischen Bootcamps. Diese existieren seit 1983 und sind nach dem Vorbild militärischer Grundausbildungslager eingerichtet worden. In Deutschland wurde die Konfrontative Pädagogik später in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit erprobt und findet heutzutage auch in anderen Bereichen, z.B. in der Schulpädagogik, Anwendung. Seit ihrem Bestehen polarisiert die Konfrontative Pädagogik. Sie sorgt in der Fachöffentlichkeit aufgrund ihrer Leitlinien für erhebliche Irritation und ihre Methoden und Wirkungen werden sehr unterschiedlich bewertet. Die in Deutschland in den letzten 10-15 Jahren drastisch angestiegene Jugendgewalt verlangte lautstark nach alternativen pädagogischen Lösungen und Methoden. Seitdem erfreut sich die Konfrontative Pädagogik wachsender Beliebtheit und ihr Ansehen ist gestiegen. In Deutschland existieren mittlerweile verschiedene Schulen, die konfrontative Ansätze in ihr schulisches Gesamtkonzept integriert haben und in enger Kooperation zu externen Institutionen wie der Jugendhilfe stehen. Anwendungsformen der Konfrontativen Pädagogik sind beispielsweise das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT), das Coolness-Training (CT) oder das Konfrontative Soziale Training (KST). Das vorliegende Fachbuch befasst sich mit den Merkmalen der Konfrontativen Pädagogik und zeigt auf, wo ihre Anwendungsbereiche liegen. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls die historische und aktuelle Entwicklung der Konfrontativen Pädagogik in Deutschland erörtert. Des Weiteren werden ihre Ursprünge thematisiert und ihre Merkmale anhand exemplarischer Einrichtungen amerikanischer Bootcamps vertiefend erläutert. Ein weiteres Themengebiet stellen die normativen Rahmenbedingungen, die im Hinblick auf eine Anwendung in der Schule bestehen. Kernthema und zugleich Ziel des vorliegenden Fachbuches ist es herauszufinden, inwiefern die Ziele der Konfrontativen Pädagogik mit den Zielen der normativen Vorgaben der Schule übereinstimmen und inwiefern eine Anwendung in der Schule realisierbar ist. In diesem Zusammenhang werden bereits durchgeführte Programme an der Realschule plus vorgestellt und ein Modellprojekt entwickelt, indem die Inhalte der Konfrontativen Pädagogik unter Einhaltung der Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Letztlich findet ein Ausblick statt, der zukünftige Möglichkeiten und Handlungsperspektiven aufzeigt.
Die Konfrontative Pädagogik ist eine Methode aus der Straffälligenhilfe und hat ihren Ursprung in den amerikanischen Bootcamps. Diese existieren seit 1983 und sind nach dem Vorbild militärischer Grundausbildungslager eingerichtet worden. In Deutschland wurde die Konfrontative Pädagogik später in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit erprobt und findet heutzutage auch in anderen Bereichen, z.B. in der Schulpädagogik, Anwendung. Seit ihrem Bestehen polarisiert die Konfrontative Pädagogik. Sie sorgt in der Fachöffentlichkeit aufgrund ihrer Leitlinien für erhebliche Irritation und ihre Methoden und Wirkungen werden sehr unterschiedlich bewertet. Die in Deutschland in den letzten 10-15 Jahren drastisch angestiegene Jugendgewalt verlangte lautstark nach alternativen pädagogischen Lösungen und Methoden. Seitdem erfreut sich die Konfrontative Pädagogik wachsender Beliebtheit und ihr Ansehen ist gestiegen. In Deutschland existieren mittlerweile verschiedene Schulen, die konfrontative Ansätze in ihr schulisches Gesamtkonzept integriert haben und in enger Kooperation zu externen Institutionen wie der Jugendhilfe stehen. Anwendungsformen der Konfrontativen Pädagogik sind beispielsweise das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT), das Coolness-Training (CT) oder das Konfrontative Soziale Training (KST). Das vorliegende Fachbuch befasst sich mit den Merkmalen der Konfrontativen Pädagogik und zeigt auf, wo ihre Anwendungsbereiche liegen. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls die historische und aktuelle Entwicklung der Konfrontativen Pädagogik in Deutschland erörtert. Des Weiteren werden ihre Ursprünge thematisiert und ihre Merkmale anhand exemplarischer Einrichtungen amerikanischer Bootcamps vertiefend erläutert. Ein weiteres Themengebiet stellen die normativen Rahmenbedingungen, die im Hinblick auf eine Anwendung in der Schule bestehen. Kernthema und zugleich Ziel des vorliegenden Fachbuches ist es herauszufinden, inwiefern die Ziele der Konfrontativen Pädagogik mit den Zielen der normativen Vorgaben der Schule übereinstimmen und inwiefern eine Anwendung in der Schule realisierbar ist. In diesem Zusammenhang werden bereits durchgeführte Programme an der Realschule plus vorgestellt und ein Modellprojekt entwickelt, indem die Inhalte der Konfrontativen Pädagogik unter Einhaltung der Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Letztlich findet ein Ausblick statt, der zukünftige Möglichkeiten und Handlungsperspektiven aufzeigt.
More details
Language
German
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
6
6
Dimensions
Height: 220 mm
Width: 155 mm
Thickness: 5 mm
Weight
117 gr
ISBN-13
978-3-86341-464-1 (9783863414641)
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Person
Daniel Unger, B.A. of Education, wurde 1981 in Siegburg geboren. Sein Bachelor-Studium der Germanistik und der Sportwissenschaften an der Universität Koblenz schloss der Autor im Jahre 2012 mit dem akademischen Grad des Bachelor of Education erfolgreich ab. Der Master of Education wird im Jahr 2013 abgeschlossen werden. Das vorliegende Fachbuch resultiert aus der Bachelor-Thesis des Autoren, die im Fachbereich Bildungswissenschaften verfasst wurde.