
Gehen
Über die Bewegungsentwicklung
Edmond Schoorel(Author)
Urachhaus (Publisher)
Will be published approx. in January 2027
Book
Paperback/Softback
80 pages
978-3-8251-5446-2 (ISBN)
Description
Wenn ein Kind laufen lernt, werden wir Zeugen eines Wunders - streng genommen eigentlich sogar mehrerer Wunder. Was ist dafür alles notwendig? Der Säugling ist zunächst völlig von den Erwachsenen abhängig, um sich von hier nach dort zu bewegen. Bald darauf läuft dasselbe Kind zum ersten Mal über die Straße, später über den Schulhof. Und früher oder später geht das Kind seinen eigenen Weg.
Der Kinderarzt Edmond Schoorel beschreibt, was es braucht, um all dies zu ermöglichen. Er verdeutlicht, dass es sich hierbei nicht um einen geradlinigen Weg, sondern um eine Entwicklung handelt, die sich in sehr individuellen Phasen vollzieht.
More details
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
ISBN-13
978-3-8251-5446-2 (9783825154462)
Schweitzer Classification
Person
Author
Edmond Schoorel, geboren 1947, studierte Medizin in Groningen und arbeitete zunächst als Kinderarzt in Rotterdam und Leiden. 1996 gründete er das Kindertherapeutikum, bis 2008 in Utrecht, anschließend in Zeist ansässig. 2021 gab Edmond Schoorel seine Arbeit in der Sprechstunde des Therapeutischen Kinderzentrums auf und widmet sich nun vornehmlich einer Vortrags- und Kursleitertätigkeit.
ISNI: 0000 0003 6885 5710 GND: 1218235160
ISNI: 0000 0003 6885 5710 GND: 1218235160
Content
Schwerelos werden | Vergangenheit und Zukunft | Die Rolle der Sinnesorgane | Die Schritte der Ich-Entwicklung | Gehen, Sprechen, Denken | Unwillkürliche Bewegungen | Zusammenfassung und pädagogische Aspekte
»Um sich zu bewegen, braucht das Kind Gleichgewicht. Der Gleichgewichtssinn spielt eine Hauptrolle bei der Erlangung der vertikalen Position im Raum. Nicht umsonst beginnt das Ich-Sagen in der Zeit, in der der Gleichgewichtssinn stetig geübt wird. Die Anwendung des Gleichgewichtssinns bedeutet, dass ein Kind den dreidimensionalen Raum betritt. Jedes Kind erschafft sich seinen eigenen Raum. Gleichzeitig ist dies der Raum, den es mit allen anderen Wesen auf der Erde teilt. Genau das ist der Widerspruch, den der Gleichgewichtssinn überwindet. Im großen Weltraum bekommt jedes Kind seinen privaten Raum, in dem es selbst das Zentrum ist. Dabei müssen wir uns verdeutlichen: Mein eigener Raum ist sowohl höchst persönlich als auch universell. Das macht den ganzen Weltraum zum >Biotop< des Menschen, das es durch die Fortbewegung zu erobern gilt.«