
Lernen und Problemlösen
Ein Handbuch für LehrerInnen und AusbilderInnen in der Beruflichen Bildung
VSA (Publisher)
1st Edition
Published in July 2003
Book
Paperback/Softback
180 pages
978-3-89965-035-8 (ISBN)
Description
Arbeiten nach strikter Anweisung, Überwachung und Fremdkontrolle werden von allen Beteiligten als kontraproduktiv empfunden. Die Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne aller neugeordneten Berufe zeigen: Selbstständig Probleme am Arbeitplatz lösen, die eigene Arbeit im betrieblichen Gesamtzusammenhang sehen, im Team zur kontinuierlichen Verbesserung beitragen und das eigene Weiterlernen erfolgreich bewältigen - all das wird verlangt.
Es kommen aber nicht wenige Jugendliche in die Ausbildung, die eher an der Reproduktion eines von der Lehrperson aufbereiteten Wissens orientiert sind. Mit welchen Ausbildungskonzepten und Methoden bringt man diese Jugendlichen in der Berufausbildung dazu, handlungskompetente Fach- und Sacharbeiter neuen Typs zu werden?
In diesem Band sind speziell für die berufliche Bildung geeignete Methoden zusammengestellt. Zudem enthält das Buch ein einleitendes Kapitel zum Thema Lernen und Problemlösen. An der Ausarbeitung des Textes haben Studentinnen und Studenten des Lehramtes für berufsbildende Schulen an der Universität Hannover engagiert mitgewirkt.
Es kommen aber nicht wenige Jugendliche in die Ausbildung, die eher an der Reproduktion eines von der Lehrperson aufbereiteten Wissens orientiert sind. Mit welchen Ausbildungskonzepten und Methoden bringt man diese Jugendlichen in der Berufausbildung dazu, handlungskompetente Fach- und Sacharbeiter neuen Typs zu werden?
In diesem Band sind speziell für die berufliche Bildung geeignete Methoden zusammengestellt. Zudem enthält das Buch ein einleitendes Kapitel zum Thema Lernen und Problemlösen. An der Ausarbeitung des Textes haben Studentinnen und Studenten des Lehramtes für berufsbildende Schulen an der Universität Hannover engagiert mitgewirkt.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Weight
257 gr
ISBN-13
978-3-89965-035-8 (9783899650358)
Schweitzer Classification
Persons
Die HerausgeberInnen:
Margit Frackmann ist Hochschullehrerin am Institut für Berufspädagogik der Universität Hannover. Michael Tärre ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Modellprojekt "Entwicklung von Methoden für die Ausbildung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in IT-Berufen" beim Annedore Leber Berufsbildungswerk Berlin.
Margit Frackmann ist Hochschullehrerin am Institut für Berufspädagogik der Universität Hannover. Michael Tärre ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Modellprojekt "Entwicklung von Methoden für die Ausbildung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in IT-Berufen" beim Annedore Leber Berufsbildungswerk Berlin.
Content
1. Vorwort
2. Hintergrundwissen zum Thema Lernstrategien und Problemlösen
2.1 Wie ist unser Gedächtnis aufgebaut?
2.2 Förderung von Lernstrategien bei Auszubildenden
2.3 Was versteht man unter "komplexen Problemen" und damit unter Problemlösen?
2.4 Gibt es allgemeine Strategien des Problemlösens?
2.5 Repräsentationsformen für Probleme
2.6 Welche Probleme kann es beim Transfer der erlernten Problemlösestrategien geben?
3. Sprachgestütztes Lernen in der beruflichen Bildung
3.1 Hintergrundwissen
3.2 Exkurs: Zur Rolle der Sprache bei der Herausbildung geistiger Operationen bei Galperin
3.3 Möglichkeiten des methodischen Spracheinsatzes
4. Die positive Fehlerkultur - Eine Voraussetzung für den kreativen Problemlöseprozess
4.1 Die Bedeutung des Fehlers für den Lernprozess
4.2 Folgen eines negativen Umgangs mit Fehlern in Schule und Gesellschaft
4.3 Klassifizierung von Fehlleistungen
4.4 Umsetzung einer positiven Fehlerkultur
5. Lernregeln als Hilfen im Problemlöseprozess
5.1 Warum brauchen wir Lernregeln?
5.2 Welche Arten von Lernregeln gibt es?
5.3 Konstruktion von Lernregeln
5.4 Ausbildungsbeispiel aus dem Berufsfeld "Bautechnik"
5.5 Was sollte beim Einsatz von Lernregeln beachtet werden?
6. Das Lerntagebuch - Ein Werkzeug zur Reflexion des eigenen Lernens
6.1 Lerntagebuch - Begriffsbestimmung, Hintergrundwissen
6.2 Kriterien des Lerntagebuchs
6.3 Exkurs "Gutes Lernen"
6.4 Was soll mit dem Lerntagebuch erreicht werden und was ist beim Einsatz zu beachten?
6.5 Exemplarischer Lernjournalauszug
6.6 Berichtshefte als Lerntagebücher?
7. Der Einsatz von Wissensnetzen zum Aufbau eines gut strukturierten Fachwissens
7.1 Was sind Wissens- oder Begriffsnetze und woher kommen sie?
7.2 Mind-Mapping - die populärste Form von Begriffsnetzen
7.3 Die Heidelberger Struktur-Lege-Technik
7.4 Die Konversationsbereiche von Pask
7.5 Das Networking
7.6 Expertenmaps
7.7 Vom Mapping zum Zustandsgraphen
8. Trainingsmöglichkeiten von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Planen in komplexen Problemen
8.1 Hintergrundwissen
8.2 DELV - Das eigene Lernen verstehen
8.3 Mystery Object
8.4 Was ist beim Einsatz zu beachten?
9. Welche Lernstrategien setzen Auszubildende ein?
Diagnoseinstrument für Ausbilder/Lehrer und Auszubildende/Schüler
9.1 Welche Voraussetzungen befähigen zu selbstgesteuertem Lernen?
9.2 Der Fragebogen nach Wild
9.3 Der Fragebogen von Büchel
2. Hintergrundwissen zum Thema Lernstrategien und Problemlösen
2.1 Wie ist unser Gedächtnis aufgebaut?
2.2 Förderung von Lernstrategien bei Auszubildenden
2.3 Was versteht man unter "komplexen Problemen" und damit unter Problemlösen?
2.4 Gibt es allgemeine Strategien des Problemlösens?
2.5 Repräsentationsformen für Probleme
2.6 Welche Probleme kann es beim Transfer der erlernten Problemlösestrategien geben?
3. Sprachgestütztes Lernen in der beruflichen Bildung
3.1 Hintergrundwissen
3.2 Exkurs: Zur Rolle der Sprache bei der Herausbildung geistiger Operationen bei Galperin
3.3 Möglichkeiten des methodischen Spracheinsatzes
4. Die positive Fehlerkultur - Eine Voraussetzung für den kreativen Problemlöseprozess
4.1 Die Bedeutung des Fehlers für den Lernprozess
4.2 Folgen eines negativen Umgangs mit Fehlern in Schule und Gesellschaft
4.3 Klassifizierung von Fehlleistungen
4.4 Umsetzung einer positiven Fehlerkultur
5. Lernregeln als Hilfen im Problemlöseprozess
5.1 Warum brauchen wir Lernregeln?
5.2 Welche Arten von Lernregeln gibt es?
5.3 Konstruktion von Lernregeln
5.4 Ausbildungsbeispiel aus dem Berufsfeld "Bautechnik"
5.5 Was sollte beim Einsatz von Lernregeln beachtet werden?
6. Das Lerntagebuch - Ein Werkzeug zur Reflexion des eigenen Lernens
6.1 Lerntagebuch - Begriffsbestimmung, Hintergrundwissen
6.2 Kriterien des Lerntagebuchs
6.3 Exkurs "Gutes Lernen"
6.4 Was soll mit dem Lerntagebuch erreicht werden und was ist beim Einsatz zu beachten?
6.5 Exemplarischer Lernjournalauszug
6.6 Berichtshefte als Lerntagebücher?
7. Der Einsatz von Wissensnetzen zum Aufbau eines gut strukturierten Fachwissens
7.1 Was sind Wissens- oder Begriffsnetze und woher kommen sie?
7.2 Mind-Mapping - die populärste Form von Begriffsnetzen
7.3 Die Heidelberger Struktur-Lege-Technik
7.4 Die Konversationsbereiche von Pask
7.5 Das Networking
7.6 Expertenmaps
7.7 Vom Mapping zum Zustandsgraphen
8. Trainingsmöglichkeiten von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Planen in komplexen Problemen
8.1 Hintergrundwissen
8.2 DELV - Das eigene Lernen verstehen
8.3 Mystery Object
8.4 Was ist beim Einsatz zu beachten?
9. Welche Lernstrategien setzen Auszubildende ein?
Diagnoseinstrument für Ausbilder/Lehrer und Auszubildende/Schüler
9.1 Welche Voraussetzungen befähigen zu selbstgesteuertem Lernen?
9.2 Der Fragebogen nach Wild
9.3 Der Fragebogen von Büchel