
Software-Entwurf mit UML 2
Description
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Die Unifed Modeling Language (UML) ist der etablierte Standard für objektorientierte Modellierungssprachen. Die neue erheblich erweiterte Version 2.0 unterstützt komponentenbasierten Entwurf und die Spezifikation eingebetteter Systeme.
Dieses Buch macht die UML 2 beherrschbar. Es bietet nach einer Einführung in die objektorientierte Modellierung, die die wichtigsten UML Diagramme herausstellt, eine kompakte, anschauliche Darstellung des Sprachumfangs mit vielen Beispielen. Schwerpunkt des Buches ist die schrittweise Verfeinerung des Modells bis hin zur Implementierung als Java-Programm. Dabei wird ein flexibles, praxiserprobtes Vorgehensmodell vorgestellt, welches die Verantwortung der Klassen betont und in dem jede Anforderung durch den gesamten Entwicklungsprozess verfolgt werden kann. Für jede der Entwurfsphasen wird ein durchgängiges Anwendungsbeispiel behandelt.
Die beigefügte CD-ROM enthält die UML-Spezifikationen als pdf, die UML-Referenz als html-Dateien sowie alle Quelltexte der Java-Programme.
Reviews / Votes
Aus den Rezensionen zur 2. Auflage:
". Die . Autoren greifen die wichtigsten der 13 UML-Diagramme heraus . Der Sprachumfang wird detailliert wiedergegeben und erläutert. Neben der separaten Beschreibung der Diagrammtypen stellen die Autoren ein praxisnahes Verfahren vor . Was Java-Entwickler besonders interessieren dürfte: die vielen Programmierbeispiele sind in Java verfasst. Das macht den Einstieg in die UML für Leser mit Java-Programmierkenntnissen besonders leicht. . Der sachliche Schreibstil verleiht dem Werk den Charakrer eines Lehrbuchs . Die sachlichen und nachvollziehbaren Erklärungen . und Grafiken versprechen eine effiziente Einarbeitung in die Welt der UML." (Eric Schmieders, in: Javamagazin, 2008, Issue 1, S. 10)
More details
Other editions
Additional editions

Content
Kapitel 8 Die Komponentendiagramme (S. 121-122)
Komponenten beschreiben Teile der Software sowohl mit logisch inhaltlichen Aspekten als auch mit physisch vorhandenen Artefakten. Zu Letzteren gehören die Implementierung betre.ende Dokumente sowie Dateien während der Erstellung, Installation oder Wartung. Komponentendiagramme (Verdrahtungsdiagramme) verdeutlichen die Abhängigkeiten der Komponenten. Kompositionsdiagramme beschreiben die innere Struktur von Komponenten und strukturierten Klassen. Installationsdiagramme (Verteilungsdiagramme) veranschaulichen die Verteilung der Artefakte auf Rechnerknoten.
• Komponenten
• Strukturierte Klassen
• Kooperation
• Software-Architektur
• Verteilte Software
8.1 Das Komponentendiagramm
Der Traum, Software aus fertigen aber anpassbaren Komponenten zusammmenzustecken, ist so alt wie die Softwaretechnik selbst. Ein wichtiges Ziel bei der Modellierung ebenso wie bei der Programmierung ist das Scha.en von wiederverwendbaren Einheiten. Diese Einheiten sollten in sich abgeschlossen sein, um direkt eingesetzt werden zu können, andererseits aber auch anpassbar oder kon.gurierbar, um ein breiteres Einsatzspektrum abzudecken. In einem Komponenten-basierten Modell kommunizieren die Komponenten entlang der Verknüpfungen.
8.1.1 Logische Komponenten
Die einfachste Interpretation einer Komponente ist die eines Objekts, die Kommunikation erfolgt durch Methodenaufrufe. Dies kann in einem Rechnernetzwerk durchaus über Rechnergrenzen hinaus geschehen. Komponenten sollen aber eigentlich .exibler reagieren können als Objekte. Ein Mechanismus der Komponenten verbindet, zusammmensteckt oder verdrahtet, soll anschaulicher als durch eine Assoziation charakterisiert werden. Eine Komponente erfüllt einen Zweck, diesen Zweck kann sie durch Bereitstellen einer Schnittstelle dokumentieren, andererseits agiert die Komponente nicht völlig autark, sie ist auf die Anwesenheit anderer Komponenten angewiesen.
Da sie Schnittstellen bereitstellt und die Existenz weiterer Schnittstellen erfordert, besitzt eine Komponente wie eine Klasse Eigenschaften eines Datentyps. Die Betonung liegt hier auf der ausführungsnahen Sicht der Zusammenarbeit über Schnittstellen, weniger auf den Interna der Methoden. Ein sehr nahe liegendes Beispiel sind die Komponenten einer gra.schen Benutzerober.äche. Aber man kann mit Komponenten auch ein verteiltes System von unter Umständen heterogenen Rechnerarchitekturen modellieren, in dem die Kommunikation durch vorgefertigte Protokolle und Zwischensprachen erfolgt.
Wir wollen unser Monopoly Spiel mit Hilfe von Komponenten modellieren.
Beispiel (Monopoly) 68
Die einfachste Komponente, die auch sehr gut wiederverwendbar ist, ist ein Würfel.
Eine Komponente (als Typ) wird wie eine Klasse gezeichnet. Der Stereotyp component kann textuell oder als Komponentensymbol angegeben werden. Die zur Verfügung gestellte Schnittstelle wird in der Lollipop Notation (siehe Kapitel 4.8) notiert.
System requirements
File format: PDF
Copy protection: Watermark-DRM (Digital Rights Management)
System requirements:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Use the free software Adobe Reader, Adobe Digital Editions, or any other PDF viewer of your choice (see eBook Help).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Install the free app Adobe Digital Editions or another reading app for eBooks, e.g., PocketBook (see eBook Help).
- E-reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino and many more (only limited: Kindle).
The file format PDF always displays a book page identically on any hardware. This makes PDF suitable for complex layouts such as those used in textbooks and reference books (images, tables, columns, footnotes). Unfortunately, on the small screens of e-readers or smartphones, PDFs are rather annoying, requiring too much scrolling.
This eBook uses Watermark-DRM, a „soft” copy protection. This means that there are no technical restrictions to prevent illegal distribution. However, there is a personalised watermark embedded in the eBook that can be used to identify the purchaser of the eBook in the event of misuse and to provide evidence for legal purposes.
For more information, see our eBook Help page.