
Institutionenökonomik
Description
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Zum Werk
Institutionen sind allgegenwärtig: Gesetze und Regeln, Verträge, Unternehmen, Verbände und Staat, multinationale Unternehmen und internationale Verträge bilden "governance structures", in die wir unsere vielfältigen Transaktionen einbetten. Welche "governance structure" für welche Transaktion ist die richtige? Was ist der Sinn der Koordinationsstrukturen, die wir beobachten? Sind sie effizient? Können sie verbessert werden?
Der Beantwortung dieser Fragen widmet sich die "Institutionenökonomik. Theorie der Governance". Sie macht sich dazu die Methoden der Spieltheorie zunutze, die den Leser durch das ganze Buch hinweg begleiten und klare Aussagen erlauben. Das Buch bereitet den Stoff der Institutionenökonomik konzise auf und verschafft Volks- und Betriebswirten, Juristen, Politologen und Soziologen einen fundierten Überblick in die Denkweise und Empfehlungen der Institutionenökonomik, wie sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.
Das Lehrbuch ist eine Institutionenökonomik "aus einem Guss", in dem multinationale Unternehmen und internationale Verträge Berücksichtigung finden, das verständlich und spannend geschrieben ist und das wie kein anderes Werk in dieser Kürze einen gleichgroßen Überblick verschafft.
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Person
Autor:
Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz
Content
- Cover
- Titel
- Impressum
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Einleitung
- E.1 Ziel des Buches
- E.2 Zum Begriff der "Institution"
- E.3 Zum Aufbau des Buches
- E.4 Einführende Basisliteratur
- Teil I: Methodische Grundlegung
- I.1 Vorläufer-Schulen und Nachbardisziplinen
- I.2 Das neoklassische Wirtschaftsmodell als Ausgangspunkt
- I.3 Kritik
- I.4 Grundbegriffe der Institutionenökonomik
- I.4.1 Interaktion versus Transaktion
- I.4.2 Governance
- I.4.3 Transaktionskosten
- I.4.4 Arten von Gütern, Transaktions- und Governancemuster
- I.5 Protagonisten der Institutionenökonomik
- I.5.1 Buchanan: konstitutionelle versus postkonstitutionelle Ebene
- I.5.1.1 Kleines Anarchiemodell
- I.5.1.2 Institutionelle Entscheidungsebenen
- I.5.2 Hayek: spontane versus geplante Ordnung
- I.5.2.1 Konstitutionelle Unwissenheit
- I.5.2.2 Komplexität
- I.5.2.3 Allgemeine Regeln
- I.5.2.4 Arten von Ordnung
- I.5.3 Williamson: Markt versus Hierachie
- I.5.3.1 Eingeschränkte Rationalität
- I.5.3.2 Opportunismus
- I.5.3.3 Governance
- I.5.4 Synthese
- Teil II: Äußere Institutionen
- II.1 Theorie der Anarchie
- II.1.1 Kleines Anarchiemodell in der Version von Bush
- II.1.2 Großes Anarchiemodell
- II.1.2.1 Grundlagen des Modells
- II.1.2.2 Das Anarchiegleichgewicht
- II.1.2.3 Die Produktionsmöglichkeitenkurve
- II.2 Der protektive Staat
- II.2.1 Die elementare Rechtsordnung
- II.2.1.1 Besitzsicherheit durch Eigentumsrecht
- II.2.1.2 Tauschsicherheit durch Vertragsrecht
- II.2.1.3 Zur Frage der Legitimität einer Verfassung
- II.2.2 Die protektiven Instanzen und Staatsversagen
- II.2.3 Optimaler Rechtsraum
- II.2.3.1 Von der Anarchie zum Weltstaat?
- II.2.3.2 Das Prinzip der Territorialität des Rechts
- II.3 Der produktive Staat
- II.3.1 Theorie der Kollektivgüter
- II.3.1.1 Das Gefangenendilemma bei öffentlichen Gütern
- II.3.1.2 Die Bedeutung der Gruppengröße
- II.3.1.3 Die Legitimation zur Ausübung von Zwang
- II.3.2 Theorie der Demokratie
- II.3.2.1 Die optimale Abstimmungsregel
- II.3.2.2 Das Medianwähler-Modell
- II.3.2.3 Die Macht des Agenda-Settings
- II.3.2.4 Das Condorcet-Paradoxon
- Teil III: Innere Institutionen
- III.1 Beispiel Schadensrecht/Haftungsregeln
- III.2 Theorie der korporativen Akteure (Verbände)
- III.2.1 Arten von Verbänden
- III.2.2 Regelungsbedarfe in Verbänden
- III.2.2.1 Das Entscheidungsproblem
- III.2.2.2 Das Kontributionsproblem
- III.2.2.3 Das Delegationsproblem
- III.2.2.4 Das Verteilungsproblem
- III.3 Markt und Profit-Organisation (Firma)
- III.3.1 Markt versus Hierarchie
- III.3.2 Das Delegationsproblem in der Firma (Principal-Agent Theorie)
- III.4 Theorie der Bürokratie
- III.5 Theorie der Nonprofit-Organisationen
- III.5.1 Theorie des Clubs
- III.5.2 Die Logik kollektiven Handelns bei Delegation
- III.5.2.1 Das Organisationsdilemma der Verbände
- III.5.2.2 Lösung in der L-Gruppe: Kammergesetz
- III.5.2.3 Lösung in der F-Gruppe
- III.6 Institutionenwahl: Markt, Vertrag, Firma, Verein, Kammer
- Teil IV: Institutionenökonomik Internationaler Transaktionen
- IV.1 Problemstellung
- IV.2 Anknüpfungspunkt: Territorialität des Rechts
- IV.2.1 Staatenvielfalt und Naturzustand 2. Grades
- IV.2.2 Konstitutionelle Unsicherheit im Außenhandel
- IV.2.2.1 Rechtsordnungsunterschiede
- IV.2.2.2 Zuständigkeitskonkurrenz der protektiven Instanzen
- IV.2.3 Optimaler Wirtschaftsraum vs. Optimaler Rechtsraum
- IV.3 Institutionenbildung im Außenhandel
- IV.3.1 Private Ordering/Lex Mercatoria
- IV.3.1.1 Direkte Relationale Beziehungen
- IV.3.1.2 Einschaltung von Absatzmittlern
- IV.3.1.3 Die grenzüberschreitende (multinationale) Unternehmung
- IV.3.1.4 Zusammenfassung: Lex Mercatoria
- IV.3.2 Konstitutionelle Politik
- IV.3.2.1 Unilaterale Konstitutionelle Politik
- IV.3.2.2 Multilaterale Konstitutionelle Politik
- Schlussbetrachtung
- Personenverzeichnis
- Stichwortverzeichnis
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