
Web 2.0 im Retail Banking
Description
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Dr. Sven C. Berger, gelernter Bankkaufmann, promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Electronic Commerce an der Goethe-Universität Frankfurt und ist als Referent in der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) tätig.
Prof. Dr. Bernd Skiera hat den Lehrstuhl für Electronic Commerce an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne, ist im Vorstand des eFinance-Lab und Projektleiter im von der Commerzbank unterstützten Retail-Banking Competence Center und unterrichtet an der Goethe Business School im Rahmen des Executive MBA-Programms mit der Fuqua School of Business an der Duke University.
Reviews / Votes
"Lesenswert ist dieses Werk besonders für Bankmitarbeiter aus den Bereichen Marketing und Vertrieb, um neue Ideen für die Kommunikationsstrategie gewinnen zu können." Bank Praktiker - RECHTSSICHER REVISIONSFEST RISIKOGERECHT, 5-2012"Ein empfehlenswertes Grundlagen-Buch, das für themenfremde Leser, aber auch für Experten Mehrwert bietet." die bank, 2-2011"Sehr strukturierte Kapitel, viele sachliche Erläuterungen und sehr gute empirische Analysen." www.bankingclub.de, 07.10.2010More details
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Dr. Sven C. Berger, gelernter Bankkaufmann, promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Electronic Commerce an der Goethe-Universität Frankfurt und ist als Referent in der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) tätig.
Prof. Dr. Bernd Skiera hat den Lehrstuhl für Electronic Commerce an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne, ist im Vorstand des eFinance-Lab und Projektleiter im von der Commerzbank unterstützten Retail-Banking Competence Center und unterrichtet an der Goethe Business School im Rahmen des Executive MBA-Programms mit der Fuqua School of Business an der Duke University.
Content
5.1 Darstellung der Studie
Im Rahmen unserer Forschungsarbeit im E Finance Lab (www.efinancelab.de) haben wir eine umfangreiche Befragung durchgeführt, die mithilfe eines Onlinepanels eine Stichpro bengröße von 1.033 Probanden erreichte. Bei der Erhebung wurde mithilfe einer Quoten setzung darauf geachtet, dass die Stichprobe repräsentativ für Internetnutzer in Deutsch land ist. Ziel unserer Studie war die Aufstellung eines Status quo der konsumentenseitigen Nut zung sowie der Wichtigkeit von Web 2.0 Anwendungen speziell in Bezug auf Finanz dienstleistungen.
Zudem wollten wir herausfinden, bei welchen Web 2.0 Anwendungen die Konsumenten mit dem Angebot von Finanzdienstleistern zufrieden sind und an wel chen Stellen sie eine Ausweitung des Angebots wünschen. Die Befragung teilte sich auf in Fragen zur allgemeinen Nutzung des Internet, zur allge meinen Nutzung der in Kapitel 4 behandelten Web 2.0 Anwendungen, sowie zur passiven und aktiven Nutzung und der Wichtigkeit dieser Anwendungen im direkten Zusammen hang mit Finanzdienstleistungen. Zudem haben wir erhoben in welchen der drei Kaufpro zessphasen die Web 2.0 Anwendungen bei den Probanden primär eingesetzt werden.
Nach einer kurzen Einführung in die demografischen Merkmale der Stichprobe in Tabelle 5.1 vergleichen wir zuerst die allgemeine passive und aktive Nutzung von Web 2.0 Anwendungen mit der Nutzung in Bezug auf Finanzdienstleistungen. Im Anschluss zei gen wir, in welcher Kaufprozessphase die Probanden die verschiedenen Web 2.0 Anwendungen nutzen und wie wichtig ihnen dessen Einsatz ist.
Darauf aufbauend analy sieren wir, bei welchen Web 2.0 Anwendungen die Probanden eine Ausweitung der Akti vitäten seitens der Finanzdienstleister wünschen. Abschließend zeigen wir, welche indivi duellen Eigenschaften der Probanden einen Einfluss auf deren Nutzungsintensität von Web 2.0 Anwendungen haben und bilden Nutzerprofile. Die Stichprobe teilt sich nahezu paritätisch in weibliche und männliche Probanden.
42% der Probanden sind unter 40 Jahren alt. Betrachtet man das monatliche Nettoeinkommen, so liegt ca. die Hälfte bei unter 2.000€, 28% verdienen mehr als 2.000€ netto. 19% wollten hierzu keine Angabe machen. Der mit 33% größte Anteil hat eine berufliche Ausbildung abgeschlossen, was sich in einem Anteil von 45% Angestellten wiederspiegelt. Ein Viertel der Probanden kann einen Hochschulabschluss vorweisen. 17% haben mit dem abge schlossenen Abitur die Voraussetzungen für einen Hochschulbesuch erfüllt.
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