
Das Gasthaus
Description
Ein langgezogener Tisch aus massivem Holz, Dielen, Wandbänke, Vertäfelungen und ein Kachelofen, Wirt und Wirtin, die ihre Gäste kennen und ihnen das Gefühl von Geborgenheit geben - das ist die Seele des deutschen Gasthauses. Hier ist das gesellige Zusammensein entscheidend, mag die Welt draußen machen, was sie will.
Erwin Seitz stellt traditionsreiche Gasthäuser vor und entfaltet aus der Geschichte heraus eine Typologie des Gasthauses bis hin zum verjüngten Gasthaus von heute: das Gasthaus als Symbol zeitlichen Wandels, ein Lokaltypus aus vorindustrieller Zeit für die nachindustrielle Gesellschaft, ein Signal veränderter Lebensführung - in der Tradition verwurzelt und doch offen für Neues.
Ein Geschenkbuch mit farbigen Fotografien
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»Erwin Seitz beschäftigt sich schon seit Jahren erfrischend mit der Geschichte der Gastlichkeit in Deutschland ... [und] öffnet die Augen dafür, dass Gemütlichkeit im Wirtshaus sozial verankert ist.«More details
Person
ISNI: 0000 0000 8136 8966 GND: 139239502
Content
Frühe Muster: Gastereien der Kelten und Germanen
Voll dienstbereiter Liebe: die Klosterherberge in der Periode der Franken
Verweltlichung: gewerbliche Gastronomie um 1200
Höfisches Vermächtnis: die »Goldene Krone« als Fürstenherberge
Aufblühen: das Gasthaus in Spätgotik und Renaissance
Behagliche Stube: umlaufende Wandbänke, Vertäfelung, Kachelofen
Von handwerklicher Güte: Rauchbier, Bratwurst, Sauerkraut
Menschliches Miteinander: Umgang, Gespräch, Lebensart
Der Kern: das Gemütliche, Biedermeier, elegante Einfachheit
Gastronomische Verzweigung um 1800: Hôtel und Grandhotel
Charme des Alltäglichen: der moderate mittlere Stil
Um 1850: Apfelweinwirtschaft, Frankfurter Grüne Soße, Leipziger Allerlei
Ein anderer Zuschnitt um 1900: Riesenlokal, Bräu- und Weinhaus
Hauptstadt: Auf dem Weg zum verjüngten Gasthaus von heute
Adressen und Empfehlungen