
Timaios
Griechisch - Deutsch
Platon(Author)
Hans G. Zekl(Editor)
Meiner (Publisher)
Published on 15. December 2013
Book
Hardback
LXXXIII, 247 pages
978-3-7873-1040-1 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Timaios, verfaßt vor 347 v. Chr., handelt von dem, was "von Natur aus ist", von der Entstehung und Wirklichkeit des Kosmos. Dieser Text gilt - neben der Politeia - als der wirkungsgeschichtlich bedeutendste Dialog Platons; Whitehead sah im Timaios eine der beiden "großen kosmologischen Urkunden, die das abendländische Denken bestimmt haben" (die andere gab Newton). Der griechische Text ist identisch mit der Ausgabe von I. Burnet, Oxford 1902. Die Übersetzung wurde neu angefertigt. Mit Einleitung, Bibliographie, Anmerkungen und Namen- und Begriffsregister.
More details
Series
Language
German
Other
Place of publication
Hamburg
Germany
Edition type
Unexpurgated edition
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
black & white illustrations
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 12.2 cm
Thickness: 22 mm
Weight
419 gr
ISBN-13
978-3-7873-1040-1 (9783787310401)
Schweitzer Classification
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Persons
Platon wird 428 v. Chr. in Athen geboren. Als Sohn einer Aristokratenfamilie erhält er eine umfangreiche Ausbildung und wird im Alter von 20 Jahren Schüler des Sokrates. Nach dessen Tod beschließt Platon, sich der Politik vollständig fernzuhalten und begibt sich auf Reisen. Im Alter von ungefähr 40 Jahren gründet er zurück in Athen die berühmte Akademie. In den folgenden Jahren entstehen die bedeutenden Dialoge, wie auch die Konzeption des "Philosophenherrschers" in Der Staat.
Die Philosophie verdankt Platon ihren anhaltenden Ruhm als jene Form des Denkens und des methodischen Fragens, dem es in der Theorie um die Erkenntnis des Wahren und in der Praxis um die Bestimmung des Guten geht, d.h. um die Anleitung zum richtigen und ethisch begründeten Handeln. Ziel ist immer, auf dem Weg der rationalen Argumentation zu gesichertem Wissen zu gelangen, das unabhängig von Vorkenntnissen jedem zugänglich wird, der sich auf die Methode des sokratischen Fragens einläßt.
Nach weiteren Reisen und dem fehlgeschlagenen Versuch, seine staatstheoretischen Überlegungen zusammen mit dem Tyrannen von Syrakus zu verwirklichen, kehrt Platon entgültig nach Athen zurück, wo er im Alter von 80 Jahren stirbt.
Die Philosophie verdankt Platon ihren anhaltenden Ruhm als jene Form des Denkens und des methodischen Fragens, dem es in der Theorie um die Erkenntnis des Wahren und in der Praxis um die Bestimmung des Guten geht, d.h. um die Anleitung zum richtigen und ethisch begründeten Handeln. Ziel ist immer, auf dem Weg der rationalen Argumentation zu gesichertem Wissen zu gelangen, das unabhängig von Vorkenntnissen jedem zugänglich wird, der sich auf die Methode des sokratischen Fragens einläßt.
Nach weiteren Reisen und dem fehlgeschlagenen Versuch, seine staatstheoretischen Überlegungen zusammen mit dem Tyrannen von Syrakus zu verwirklichen, kehrt Platon entgültig nach Athen zurück, wo er im Alter von 80 Jahren stirbt.