Übergangscoaching
Berufliche Veränderungen kompetent und erfolgreich gestalten
Martina Nohl(Author)
Junfermann (Publisher)
1st Edition
Published on 10. October 2011
Book
Paperback/Softback
160 pages
978-3-87387-794-8 (ISBN)
Description
Übergänge sind heutzutage an der Tagesordnung. Kaum hat man sich in einem Lebensbereich eingerichtet, muss man sich schon in einem anderen neu orientieren. Das ist sehr anstrengend und schnell kann der Eindruck entstehen, dass wir unser Leben nicht mehr in der Hand haben, sondern von den Umständen gelebt werden.
Dieses Buch begleitet Sie durch Ihren aktuellen beruflichen Übergang. Es hilft Ihnen, Ihre Fähigkeiten, Stärken, Kompetenzen und Talente zu erkennen, die Ihr ganz einzigartiges Kompetenzprofil ausmachen. Diese Fähigkeiten sind es, die Ihnen bei der beruflichen Neuorientierung helfen. Doch wie kommen Sie mit Ihren Kernkompetenzen sicher durch den Übergang? Zum einen können Sie sich Erfahrungen aus anderen Übergangssituationen nutzbar machen. Welche anderen, neuen Fähigkeiten Ihnen zudem helfen, Ihre berufliche Zukunft positiv zu bewältigen, erfahren Sie in diesem Buch.
Dieses Buch begleitet Sie durch Ihren aktuellen beruflichen Übergang. Es hilft Ihnen, Ihre Fähigkeiten, Stärken, Kompetenzen und Talente zu erkennen, die Ihr ganz einzigartiges Kompetenzprofil ausmachen. Diese Fähigkeiten sind es, die Ihnen bei der beruflichen Neuorientierung helfen. Doch wie kommen Sie mit Ihren Kernkompetenzen sicher durch den Übergang? Zum einen können Sie sich Erfahrungen aus anderen Übergangssituationen nutzbar machen. Welche anderen, neuen Fähigkeiten Ihnen zudem helfen, Ihre berufliche Zukunft positiv zu bewältigen, erfahren Sie in diesem Buch.
More details
Language
German
Place of publication
Paderborn
Germany
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 17 cm
ISBN-13
978-3-87387-794-8 (9783873877948)
Schweitzer Classification
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E-Book
01/2012
Junfermann
€18.99
Available for download

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01/2012
1st Edition
Junfermann
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Person
Author
Dr. Martina Nohl ist Berufspädagogin, Laufbahnberaterin und Kompetenzen-Bilanz-Coach. Als Beraterin und Trainerin arbeitet sie seit zehn Jahren im Bereich Laufbahngestaltung und Übergangscoaching. Sie hat über Übergangskompetenzen promoviert und die theoretischen Erkenntnisse in effektive Übungen und kompakte Fragebögen zur Kompetenzdiagnose übersetzt.
Content
1. Bestandsaufnahme
Ausgangssituation
Die gute Nachricht
Mein Übergang
Übergangsarten im Lebenslauf
Normierte Übergänge
Brüche
Selbst gewählte Übergänge
Meine Übergangskompetenzen
2. Abschied vom Alten - loslassen und gewinnen
Was ist ein Übergang?
Veränderung und Übergang
Loslassen
Überlebensstrategien
Stress reduzieren
Bestandsaufnahme des Stress-Pegels
Stressmanagement
Stress als Frage der Einstellung
Ressourcen sichten
Ressourcen als Kräfte von Kopf, Herz und Hand
Psychische Schlüsselressourcen
Ressourcen erweitern
Anpassung neu denken
Beschäftigungsfähigkeit
Aktive Anpassung
Mut und Risikobereitschaft
3. Die Zwischenzeit - nicht mehr und noch nicht
Das Wesen der Zwischenzeit
Merkmale
Überlebensstrategien
Meinen Lebensweg kennen
Biografische Erfahrungen
Bewältigungsstrategien
Ich selbst bleiben
Kontinuität sehen
Sinn suchen
Balance herstellen
Den roten Faden finden
Gestaltungsmöglichkeiten ausschöpfen
Rollen ausprobieren
Einflussbereich ausweiten
Proaktiv werden
Leidenschaftlich leben
4. Neustart - volle Kraft voraus!
Vorbereitung
Merkmale
Visualisierungsstrategien
Entscheidungen treffen
Entscheidungsverhalten
Gute Vorbereitung
Ganzheitliche Entscheidungen
Mich selbst managen
Bestandsaufnahme
Die innere Schwelle
Starke Antriebskräfte
Persönlichkeitsziele
Mit allen Ressourcen handeln
Warm werden mit der Veränderung
Planungsbaustellen
Konkret planen
Feiern auch vor der Vollendung
5. Übergänge leicht gemacht
Lust am Wandel
Blick zurück, Blick nach vorn
Neues integrieren
Wandel ist selbstverständlich
Meine Sicherheiten
Bilanz ziehen
Kernkompetenzen erkennen
Mein Sicherheitsnetz
Hier komme ich
Ausgangssituation
Die gute Nachricht
Mein Übergang
Übergangsarten im Lebenslauf
Normierte Übergänge
Brüche
Selbst gewählte Übergänge
Meine Übergangskompetenzen
2. Abschied vom Alten - loslassen und gewinnen
Was ist ein Übergang?
Veränderung und Übergang
Loslassen
Überlebensstrategien
Stress reduzieren
Bestandsaufnahme des Stress-Pegels
Stressmanagement
Stress als Frage der Einstellung
Ressourcen sichten
Ressourcen als Kräfte von Kopf, Herz und Hand
Psychische Schlüsselressourcen
Ressourcen erweitern
Anpassung neu denken
Beschäftigungsfähigkeit
Aktive Anpassung
Mut und Risikobereitschaft
3. Die Zwischenzeit - nicht mehr und noch nicht
Das Wesen der Zwischenzeit
Merkmale
Überlebensstrategien
Meinen Lebensweg kennen
Biografische Erfahrungen
Bewältigungsstrategien
Ich selbst bleiben
Kontinuität sehen
Sinn suchen
Balance herstellen
Den roten Faden finden
Gestaltungsmöglichkeiten ausschöpfen
Rollen ausprobieren
Einflussbereich ausweiten
Proaktiv werden
Leidenschaftlich leben
4. Neustart - volle Kraft voraus!
Vorbereitung
Merkmale
Visualisierungsstrategien
Entscheidungen treffen
Entscheidungsverhalten
Gute Vorbereitung
Ganzheitliche Entscheidungen
Mich selbst managen
Bestandsaufnahme
Die innere Schwelle
Starke Antriebskräfte
Persönlichkeitsziele
Mit allen Ressourcen handeln
Warm werden mit der Veränderung
Planungsbaustellen
Konkret planen
Feiern auch vor der Vollendung
5. Übergänge leicht gemacht
Lust am Wandel
Blick zurück, Blick nach vorn
Neues integrieren
Wandel ist selbstverständlich
Meine Sicherheiten
Bilanz ziehen
Kernkompetenzen erkennen
Mein Sicherheitsnetz
Hier komme ich
Während ich diese Zeilen schreibe, muss ich an mehrere Personen denken, die sich gerade in einem beruflichen Übergang befinden: Hannelore, 42, die nach zwölf Jahren Elternzeit als ausgebildete Juristin, allerdings ohne langjährige Berufspraxis, einen Wiedereinstieg versucht; Peter, 31, der nach einem klinischen Burnout-Aufenthalt nun eine Festanstellung sucht, mit der er seine Vorstellungen von Work-Life-Balance leben kann; Petra, 55, der nach vielen Jahren Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen betriebsbedingt gekündigt wurde und die nun entscheiden muss, ob sie in den Vorruhestand treten möchte. Vermutlich fallen auch Ihnen auf Anhieb Menschen in Ihrem Umfeld ein, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind und vermutlich sind auch Sie selbst mit einem Übergang konfrontiert. Sonst hätten Sie wohl nicht zu diesem Buch gegriffen.
In der heutigen Zeit gibt es zunehmend Übergänge aller Art. Kaum haben Sie sich in einem Lebensbereich eingerichtet, müssen Sie sich schon in einem anderen neu orientieren. Das ist reichlich anstrengend und so kann schnell der Eindruck entstehen, dass wir unser Leben nicht mehr in der Hand haben, sondern von den Umständen gelebt werden. Um die Komplexität von Übergängen heute zu erfassen, hilft folgendes Bild: Stellen Sie sich Ihren jetzigen Übergang vor wie einen Stein, den Sie ins Wasser werfen (oder der für Sie ins Wasser geworfen wurde), er zieht Kreise. Wenn nun in der Nähe Ihres Steins noch andere Steine ebenfalls Wellen auslösen, kommt es zu Interferenzen: Ihr Übergang beeinflusst Ihr Umfeld, wird aber auch durch die Übergangsprozesse Ihres Umfeldes beeinflusst. Da Sie in einem Netzwerk von Familie, Freunden und Gesellschaft leben, können Sie sich vielleicht vorstellen, zu welch komplizierten Gebilden die immer wieder in Ihrem Leben stattfindenden Übergänge werden.
Selten haben Sie genügend Zeit, einen Übergang richtig und ordentlich zu Ende zu bringen, bevor Sie sich dem nächsten Übergang stellen. Wenn Sie beispielsweise an eine Präsentationssoftware denken, dann wissen Sie, dass dort ein Übergang eher wie eine Überblendung funktioniert: Das Neue schiebt sich in das Alte. Genauso blendet ein Übergang in einem Lebensbereich in einen Übergang in einem anderen Lebensbereich - und während die Überblendung noch gar nicht abgeschlossen ist, kommt bereits die nächste. Wenn uns schon bei zu vielen, zu schnellen Überblendungen in Powerpoint schwindelig wird, wie sieht das erst mit den Überblendungen im eigenen Leben aus?
Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die Ursachen werfen, denn Ihr Gefühl trügt nicht: Sie müssen immer mehr private und berufliche Übergänge in immer kürzerer Zeit bewältigen. Im Zeitalter der Globalisierung wird mit fallenden Grenzen von Ihnen immer größere Mobilität gefordert. Wenn Ihre Firma den einen Standort schließt, wird Ihnen eben ein Arbeitsplatz 400 km weiter oder gar im Ausland angeboten oder Sie müssen sich auf den Übergang in ein ganz neues Tätigkeitsgebiet oder gar in die Arbeitslosigkeit einstellen. Aber auch wir selbst stellen höhere Ansprüche an unsere Tätigkeit, Individualisierung heißt hier das Schlagwort. Immer mehr Arbeitnehmer/innen möchten sich in der Arbeit selbst verwirklichen. Wenn wir schon so viel Zeit und Energie investieren, möchten wir auch etwas davon haben. Die Arbeit soll uns Spaß machen, dann fällt es uns leichter, dass es beispielsweise keine Trennung mehr zwischen Arbeitszeit und Freizeit gibt, wenn wir mal eben die E-Mails checken oder zu Hause noch die Präsentation für den nächsten Tag vorbereiten. Dafür erlauben wir uns auch, die Mittagspause zu verlängern und kurz mal anderthalb Stunden zum Friseur oder ins Fitness-Studio zu gehen.
Während auf der einen Seite hoch qualifizierte und bezahlte Arbeitnehmer/innen zunehmend in wechselnden Projekten arbeiten und hier von Projekt zu Projekt ebenfalls Übergänge erfahren, müssen auf der anderen Seite des Arbeitsmarktspektrums viele Arbeitnehmer/innen ihre Stelle aus mehreren Jobs zusammensetzen, um davon leben zu können. Dadurch bedingte Job- und Ortswechsel und ein permanentes Abstimmen der einzelnen Bausteine bringen ebenfalls vermehrte Übergänge mit sich, die oft unter zeitlichem und finanziellem Druck bewältigt werden müssen. Wer mit dem Tempo nicht mithalten kann, fliegt raus - oder muss seine Ansprüche enorm zurückschrauben.
Wenn Sie dann mit hängender Zunge wagen, sanfte Einwände gegen den ständigen Veränderungsdruck zu erheben, outen Sie sich schnell als ewig Gestriger oder es wird Ihnen unterstellt, dass Sie die Idee des lebenslangen Lernens einfach noch nicht verstanden haben ...
Die Verantwortung, für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben und dauerhaft immer wieder einen Job zu finden, wurde Ihnen in den letzten beiden Jahrzehnten ganz schleichend übergeben. Man spricht dann von Beschäftigungsfähigkeit (employability) und bisweilen entsteht der Eindruck, dass es gar nicht mehr Ihre vorrangige Aufgabe ist, einfach nur Ihren Job zu machen. Viel wichtiger scheint es, Ihre Beschäftigungsfähigkeit zu sichern, dass Sie also Ihrem Arbeitgeber permanent zeigen, wie flexibel, offen für Neues und veränderungsbereit Sie sind, dass Sie auch in Zukunft einer Beschäftigung würdig sind.
In der heutigen Zeit gibt es zunehmend Übergänge aller Art. Kaum haben Sie sich in einem Lebensbereich eingerichtet, müssen Sie sich schon in einem anderen neu orientieren. Das ist reichlich anstrengend und so kann schnell der Eindruck entstehen, dass wir unser Leben nicht mehr in der Hand haben, sondern von den Umständen gelebt werden. Um die Komplexität von Übergängen heute zu erfassen, hilft folgendes Bild: Stellen Sie sich Ihren jetzigen Übergang vor wie einen Stein, den Sie ins Wasser werfen (oder der für Sie ins Wasser geworfen wurde), er zieht Kreise. Wenn nun in der Nähe Ihres Steins noch andere Steine ebenfalls Wellen auslösen, kommt es zu Interferenzen: Ihr Übergang beeinflusst Ihr Umfeld, wird aber auch durch die Übergangsprozesse Ihres Umfeldes beeinflusst. Da Sie in einem Netzwerk von Familie, Freunden und Gesellschaft leben, können Sie sich vielleicht vorstellen, zu welch komplizierten Gebilden die immer wieder in Ihrem Leben stattfindenden Übergänge werden.
Selten haben Sie genügend Zeit, einen Übergang richtig und ordentlich zu Ende zu bringen, bevor Sie sich dem nächsten Übergang stellen. Wenn Sie beispielsweise an eine Präsentationssoftware denken, dann wissen Sie, dass dort ein Übergang eher wie eine Überblendung funktioniert: Das Neue schiebt sich in das Alte. Genauso blendet ein Übergang in einem Lebensbereich in einen Übergang in einem anderen Lebensbereich - und während die Überblendung noch gar nicht abgeschlossen ist, kommt bereits die nächste. Wenn uns schon bei zu vielen, zu schnellen Überblendungen in Powerpoint schwindelig wird, wie sieht das erst mit den Überblendungen im eigenen Leben aus?
Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die Ursachen werfen, denn Ihr Gefühl trügt nicht: Sie müssen immer mehr private und berufliche Übergänge in immer kürzerer Zeit bewältigen. Im Zeitalter der Globalisierung wird mit fallenden Grenzen von Ihnen immer größere Mobilität gefordert. Wenn Ihre Firma den einen Standort schließt, wird Ihnen eben ein Arbeitsplatz 400 km weiter oder gar im Ausland angeboten oder Sie müssen sich auf den Übergang in ein ganz neues Tätigkeitsgebiet oder gar in die Arbeitslosigkeit einstellen. Aber auch wir selbst stellen höhere Ansprüche an unsere Tätigkeit, Individualisierung heißt hier das Schlagwort. Immer mehr Arbeitnehmer/innen möchten sich in der Arbeit selbst verwirklichen. Wenn wir schon so viel Zeit und Energie investieren, möchten wir auch etwas davon haben. Die Arbeit soll uns Spaß machen, dann fällt es uns leichter, dass es beispielsweise keine Trennung mehr zwischen Arbeitszeit und Freizeit gibt, wenn wir mal eben die E-Mails checken oder zu Hause noch die Präsentation für den nächsten Tag vorbereiten. Dafür erlauben wir uns auch, die Mittagspause zu verlängern und kurz mal anderthalb Stunden zum Friseur oder ins Fitness-Studio zu gehen.
Während auf der einen Seite hoch qualifizierte und bezahlte Arbeitnehmer/innen zunehmend in wechselnden Projekten arbeiten und hier von Projekt zu Projekt ebenfalls Übergänge erfahren, müssen auf der anderen Seite des Arbeitsmarktspektrums viele Arbeitnehmer/innen ihre Stelle aus mehreren Jobs zusammensetzen, um davon leben zu können. Dadurch bedingte Job- und Ortswechsel und ein permanentes Abstimmen der einzelnen Bausteine bringen ebenfalls vermehrte Übergänge mit sich, die oft unter zeitlichem und finanziellem Druck bewältigt werden müssen. Wer mit dem Tempo nicht mithalten kann, fliegt raus - oder muss seine Ansprüche enorm zurückschrauben.
Wenn Sie dann mit hängender Zunge wagen, sanfte Einwände gegen den ständigen Veränderungsdruck zu erheben, outen Sie sich schnell als ewig Gestriger oder es wird Ihnen unterstellt, dass Sie die Idee des lebenslangen Lernens einfach noch nicht verstanden haben ...
Die Verantwortung, für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben und dauerhaft immer wieder einen Job zu finden, wurde Ihnen in den letzten beiden Jahrzehnten ganz schleichend übergeben. Man spricht dann von Beschäftigungsfähigkeit (employability) und bisweilen entsteht der Eindruck, dass es gar nicht mehr Ihre vorrangige Aufgabe ist, einfach nur Ihren Job zu machen. Viel wichtiger scheint es, Ihre Beschäftigungsfähigkeit zu sichern, dass Sie also Ihrem Arbeitgeber permanent zeigen, wie flexibel, offen für Neues und veränderungsbereit Sie sind, dass Sie auch in Zukunft einer Beschäftigung würdig sind.