
Handbuch Project Management Office
Mit PMO zum strategischen Management der Projektlandschaft
Symposion Publishing
1st Edition
Published in October 2010
Book
Hardback
482 pages
978-3-939707-65-3 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Projektarbeit ermöglicht die Entwicklung intelligenter, kreativer und vor allem bedarfsgerechter Lösungen, die Unternehmen heute brauchen, um im Wettbewerb zu bestehen. Besonders deutsche Firmen, die möglichst schnell auf wechselnde Anforderungen globaler Märkte reagieren müssen, arbeiten zunehmend projektorientiert.
Je bedeutender aber Projektwirtschaft wird, desto stärker fällt ihr Dilemma ins Auge: In den meisten Unternehmen gibt es keine Instanz, die der Frage nachgeht, wie das strategische Management der Projektlandschaft unternehmensweit so organisiert werden kann, dass der höchste Wertbeitrag entsteht.
Das Project Management Office (PMO) will genau dieses Dilemma beheben: Aufgabe einer solchen Instanz ist es, durch projektorientierte Arbeitsweisen Organisationen effizienter und effektiver zu gestalten und so Wertschöpfungsprozesse entscheidend zu verbessern. PMO dient damit der dauerhaften Institutionalisierung von Projektmanagement im Unternehmen, indem es strategische, operative und organisatorische Elemente miteinander verbindet.
Aber Vorsicht: PMO darf nicht als Projektpolizei verstanden werden, auch nicht als Seelsorge für gescheiterte Projektleiter. Auf welche Aspekte Sie achten müssen, um Ihr PMO erfolgreich aufzustellen, zeigen die Beiträge in diesem Handbuch. 35 Fachautoren aus Forschung und Praxis behandeln u.a. folgende Themen:
* Was ist ein PMO und welche Organisationsformen gibt es?
* Welche Methoden sind im PMO erfolgreich?
* Wie senkt ein PMO die Projektkosten?
* Welchen Beitrag leistet ein PMO zur strategischen Unternehmensführung?
* Wie lässt sich ein PMO dauerhaft im Unternehmen verankern?
Je bedeutender aber Projektwirtschaft wird, desto stärker fällt ihr Dilemma ins Auge: In den meisten Unternehmen gibt es keine Instanz, die der Frage nachgeht, wie das strategische Management der Projektlandschaft unternehmensweit so organisiert werden kann, dass der höchste Wertbeitrag entsteht.
Das Project Management Office (PMO) will genau dieses Dilemma beheben: Aufgabe einer solchen Instanz ist es, durch projektorientierte Arbeitsweisen Organisationen effizienter und effektiver zu gestalten und so Wertschöpfungsprozesse entscheidend zu verbessern. PMO dient damit der dauerhaften Institutionalisierung von Projektmanagement im Unternehmen, indem es strategische, operative und organisatorische Elemente miteinander verbindet.
Aber Vorsicht: PMO darf nicht als Projektpolizei verstanden werden, auch nicht als Seelsorge für gescheiterte Projektleiter. Auf welche Aspekte Sie achten müssen, um Ihr PMO erfolgreich aufzustellen, zeigen die Beiträge in diesem Handbuch. 35 Fachautoren aus Forschung und Praxis behandeln u.a. folgende Themen:
* Was ist ein PMO und welche Organisationsformen gibt es?
* Welche Methoden sind im PMO erfolgreich?
* Wie senkt ein PMO die Projektkosten?
* Welchen Beitrag leistet ein PMO zur strategischen Unternehmensführung?
* Wie lässt sich ein PMO dauerhaft im Unternehmen verankern?
More details
Product info
GB
Edition
1., erste Auflage
Language
German
Place of publication
Düsseldorf
Germany
Target group
Führungskräfte, Projektmanager und Projektmanagement-Interessierte sämtlicher Branchen und Bereiche
Illustrations
zahlreiche
Dimensions
Height: 230 mm
Width: 160 mm
Weight
874 gr
ISBN-13
978-3-939707-65-3 (9783939707653)
Schweitzer Classification
Other editions
New editions

Lutz Becker | Rüdiger L. Thomas | Bop Sandrino-Arndt
Handbuch Project Management Office
Mit PMO zum strategischen Management der Projektlandschaft
Book
03/2012
Symposion Publishing
€69.00
Article not available
Content
Geleitwort................................................................................................. 13.
Norbert Walter
Vorwort.................................................................................................... 19.
Bop Sandrino-Arndt, Rüdiger L. Thomas, Lutz Becker
Zukunftsorientierte Unternehmensführung mit PMO
Projektwirtschaft und Management neuer Geschäftskulturen........................ 23.
Ingo Rollw agen
Von Darwin lernen - Das PMO aus evolutorischer Perspektive...................... 55.
Lutz Becker
PMO-Leadership........................................................................................ 83.
Peter Wollmann, Frank Kühn
Organisation, Methoden und Strategien
Vom Markt der Möglichkeiten zum Maßanzug - welches PMO passt?............ 99.
Wolfram von Schneyder
Organisationale Kompetenz - Neue Wege zum Projekterfolg....................... 117.
Reinhard Wagner
Effizientes PMO durch integrierte Portfolioplanung..................................... 143.
Guido Bacharach
Strategien entwickeln und umsetzen mit Projektmanagement..................... 163.
Angela Werner
Kosten reduzieren - Unternehmenswert steigern
Unternehmensentwicklung und Wertsteigerung durch PMOs....................... 183.
Steffen Scheurer
Ebitize - mit dem Werteturbo aus der Projektkostenfalle............................ 227.
Ralf Schröder, Hans-Günther Koch, Frank Pieper
Effizienz steigern mit PMO........................................................................ 269.
Martin Kütz
PMO aus der Sicht von Forschung und Wissenschaft
Images of PMOs: Results from a Multi-Phase Research Program................ 301.
Monique Aubry, Brian Hobbs, Ralf Müller
PMO in IT Organizations - A Comparative Study......................................... 323.
Michael Amberg, Michael Lang, Martin Wiener, Yazmin Kohlmeier-Prado,
Inke Thiessen, Bop Sandrino-Arndt
Berichte aus der Praxis
Vom Projektpolizisten zum Projektdienstleister.......................................... 347.
Jürgen Engelhardt
Aufbau eines PMO am Beispiel eines neuen Flughafens............................. 359.
Knut Deimer, Cort Comish, Matthias Wagner
IT-Portfolioplanungsprozess bei einer Versicherung.................................... 381.
Anna Biesenthal, Frank-Martin Strippel
Lean-Prinzipien in der Produktentstehung.................................................. 409.
Christopher Nimsch, Markus Hagebölling
Typologie und Aufgaben eines PMO in der Mikroelektronik.......................... 427.
Inge Wende
PMO-Implementierung in öffentlichen Forschungseinrichtungen.................. 449.
Göran Witt, Marko Häckel
Disput
PMO und Projektwirtschaft - ein Disput der Herausgeber........................... 471.
Bop Sandrino-Arndt, Rüdiger L. Thomas, Lutz Becker
Norbert Walter
Vorwort.................................................................................................... 19.
Bop Sandrino-Arndt, Rüdiger L. Thomas, Lutz Becker
Zukunftsorientierte Unternehmensführung mit PMO
Projektwirtschaft und Management neuer Geschäftskulturen........................ 23.
Ingo Rollw agen
Von Darwin lernen - Das PMO aus evolutorischer Perspektive...................... 55.
Lutz Becker
PMO-Leadership........................................................................................ 83.
Peter Wollmann, Frank Kühn
Organisation, Methoden und Strategien
Vom Markt der Möglichkeiten zum Maßanzug - welches PMO passt?............ 99.
Wolfram von Schneyder
Organisationale Kompetenz - Neue Wege zum Projekterfolg....................... 117.
Reinhard Wagner
Effizientes PMO durch integrierte Portfolioplanung..................................... 143.
Guido Bacharach
Strategien entwickeln und umsetzen mit Projektmanagement..................... 163.
Angela Werner
Kosten reduzieren - Unternehmenswert steigern
Unternehmensentwicklung und Wertsteigerung durch PMOs....................... 183.
Steffen Scheurer
Ebitize - mit dem Werteturbo aus der Projektkostenfalle............................ 227.
Ralf Schröder, Hans-Günther Koch, Frank Pieper
Effizienz steigern mit PMO........................................................................ 269.
Martin Kütz
PMO aus der Sicht von Forschung und Wissenschaft
Images of PMOs: Results from a Multi-Phase Research Program................ 301.
Monique Aubry, Brian Hobbs, Ralf Müller
PMO in IT Organizations - A Comparative Study......................................... 323.
Michael Amberg, Michael Lang, Martin Wiener, Yazmin Kohlmeier-Prado,
Inke Thiessen, Bop Sandrino-Arndt
Berichte aus der Praxis
Vom Projektpolizisten zum Projektdienstleister.......................................... 347.
Jürgen Engelhardt
Aufbau eines PMO am Beispiel eines neuen Flughafens............................. 359.
Knut Deimer, Cort Comish, Matthias Wagner
IT-Portfolioplanungsprozess bei einer Versicherung.................................... 381.
Anna Biesenthal, Frank-Martin Strippel
Lean-Prinzipien in der Produktentstehung.................................................. 409.
Christopher Nimsch, Markus Hagebölling
Typologie und Aufgaben eines PMO in der Mikroelektronik.......................... 427.
Inge Wende
PMO-Implementierung in öffentlichen Forschungseinrichtungen.................. 449.
Göran Witt, Marko Häckel
Disput
PMO und Projektwirtschaft - ein Disput der Herausgeber........................... 471.
Bop Sandrino-Arndt, Rüdiger L. Thomas, Lutz Becker
Veränderungen der Wertschöpfung in Wirtschaft und Gesellschaft bis 2020 - die Basis der Projektwirtschaft
Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland sind durch einen tiefgreifenden Wandel von Strukturen geprägt. Die Form, wie in Deutschland und in der Welt Geld verdient wird, verändert sich: Projekte und Kooperationen sind schon heute an der Tagesordnung in verschiedenen Branchen. Doch als Folge länger andauernder, übergreifender Trends und Dynamiken in der Gesellschaft - sowie der Krise - beschleunigt sich der Strukturwandel der Wertschöpfung in Richtung Projektwirtschaft. Aus der Perspektive der strategischen Frühaufklärung führen die durch Trends bedingten Veränderungen dazu, dass in Zukunft - noch mehr als heute - Werte dadurch geschaffen werden, dass unterschiedliche Akteure strukturiert miteinander zusammenarbeiten [1]. Diese strukturiertere Zusammenarbeit ist die Folge der Auswirkungen von »Makro-Trends« und Dynamiken des Strukturwandels auf die wichtigsten Formen des Kapitals in der Gesellschaft [2]: Einige Trends haben sowohl Auswirkungen auf einer übergeordneten gesellschaftlichen und globalen Ebene als auch auf der Ebene der Individuen und der Organisationen. Sie wirken sich nachhaltig auf die makro- und
mikroökonomische Situation und die Formen infrastrukturellen, intellektuellen, sozialen, politisch-administrativen und unternehmerischen Kapitals in Gesellschaften aus.
Zunahme infrastrukturellen Kapitals
So sorgen Veränderungen in der Energieerzeugung und -versorgung und die fortschreitende Durchdringung mit Informations- und Wissenstechnologien dafür, dass sich das infrastrukturelle Kapital erhöht.
Besonders die Fortschritte in der Software- und Informationstechnologie begünstigen eine »Prozessvirtualisierung in Netzwerken«. Dabei trägt die breitere und bessere elektronische Vernetzung dazu bei, dass mehr Menschen auf Basis von reifen Informations- und Kommunikationstechnologien
stärker strukturiert zusammenarbeiten. Daten können schneller verarbeitet und ausgetauscht werden. Austauschprozesse können über Plattformen ablaufen, in das Netz ausgelagert und Anwendungen
virtualisiert praktisch überall genutzt werden. Formen der Arbeitsorganisation können revolutioniert werden, um so Menschen in einer neuen Qualität in Projektzusammenhängen zusammenarbeiten
zu lassen.
Diese Fortschritte in der Informationsverarbeitung tragen auch dazu bei, dass Mobilitätsinfrastrukturen verbessert werden. So sind in den letzten Jahren weltweit neue Formen der Logistik entstanden.
Diese haben dazu beigetragen, dass sich die globale Vernetzung von Wirtschaft und Politik intensiviert hat und wissensintensive Dienstleistungen aller Art zunehmend auch grenzüberschreitend gehandelt
werden. Dies wiederum begünstigte und begünstigt die Ausweitung Projektwirtschaft und Management neuer Geschäftskulturen der weltweiten Exporte, die - bis auf die Krisenjahre 2000 und 2009
- Jahr für Jahr mit über zwei Prozent gestiegen sind.
Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland sind durch einen tiefgreifenden Wandel von Strukturen geprägt. Die Form, wie in Deutschland und in der Welt Geld verdient wird, verändert sich: Projekte und Kooperationen sind schon heute an der Tagesordnung in verschiedenen Branchen. Doch als Folge länger andauernder, übergreifender Trends und Dynamiken in der Gesellschaft - sowie der Krise - beschleunigt sich der Strukturwandel der Wertschöpfung in Richtung Projektwirtschaft. Aus der Perspektive der strategischen Frühaufklärung führen die durch Trends bedingten Veränderungen dazu, dass in Zukunft - noch mehr als heute - Werte dadurch geschaffen werden, dass unterschiedliche Akteure strukturiert miteinander zusammenarbeiten [1]. Diese strukturiertere Zusammenarbeit ist die Folge der Auswirkungen von »Makro-Trends« und Dynamiken des Strukturwandels auf die wichtigsten Formen des Kapitals in der Gesellschaft [2]: Einige Trends haben sowohl Auswirkungen auf einer übergeordneten gesellschaftlichen und globalen Ebene als auch auf der Ebene der Individuen und der Organisationen. Sie wirken sich nachhaltig auf die makro- und
mikroökonomische Situation und die Formen infrastrukturellen, intellektuellen, sozialen, politisch-administrativen und unternehmerischen Kapitals in Gesellschaften aus.
Zunahme infrastrukturellen Kapitals
So sorgen Veränderungen in der Energieerzeugung und -versorgung und die fortschreitende Durchdringung mit Informations- und Wissenstechnologien dafür, dass sich das infrastrukturelle Kapital erhöht.
Besonders die Fortschritte in der Software- und Informationstechnologie begünstigen eine »Prozessvirtualisierung in Netzwerken«. Dabei trägt die breitere und bessere elektronische Vernetzung dazu bei, dass mehr Menschen auf Basis von reifen Informations- und Kommunikationstechnologien
stärker strukturiert zusammenarbeiten. Daten können schneller verarbeitet und ausgetauscht werden. Austauschprozesse können über Plattformen ablaufen, in das Netz ausgelagert und Anwendungen
virtualisiert praktisch überall genutzt werden. Formen der Arbeitsorganisation können revolutioniert werden, um so Menschen in einer neuen Qualität in Projektzusammenhängen zusammenarbeiten
zu lassen.
Diese Fortschritte in der Informationsverarbeitung tragen auch dazu bei, dass Mobilitätsinfrastrukturen verbessert werden. So sind in den letzten Jahren weltweit neue Formen der Logistik entstanden.
Diese haben dazu beigetragen, dass sich die globale Vernetzung von Wirtschaft und Politik intensiviert hat und wissensintensive Dienstleistungen aller Art zunehmend auch grenzüberschreitend gehandelt
werden. Dies wiederum begünstigte und begünstigt die Ausweitung Projektwirtschaft und Management neuer Geschäftskulturen der weltweiten Exporte, die - bis auf die Krisenjahre 2000 und 2009
- Jahr für Jahr mit über zwei Prozent gestiegen sind.