Visions Fugitives

op. 22. Klavier.
 
 
Schott (Verlag)
 
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  • 36 Seiten
9790060081781 (ISBN)
 
Zwischen der Entstehung der 2. und 3. Klaviersonate (1912-17) schrieb Prokofjew eine Anzahl von Werken für eine ganze Reihe von Instrumenten. Neben den "Visions Fugitives" schließt dies die Ballette "Le Chout", "Der Spieler", die Klassische Sinfonie, das 1. Violinkonzert, das 2. Klavierkonzert und verschiedene Lieder ein. Es waren eine außerordentlich produktive Periode, in der seine Besessenheit, geschlagene, polytonal gefärbte Klänge zu verwenden, ihren Höhepunkt erreichte (obwohl die Klassische Sinfonie eindeutig eine Ausnahme) darstellt. Die "Visions Fugitives" sind insgesamt weniger diatonisch aufgebaut als das in irgendeiner der Klaviersonaten der Fall ist, obwohl ihr Stil vielleicht der harmonischen Spitzfindigkeit der 5. Sinfonie (1923) am nächsten steht.
Prokofjews Kompositionsprozess bezog für gewöhnlich das Skizzieren spontaner Einfälle ein, die später Verwendung fanden. Die Art der unmittelbaren Eingebung scheint es dem Komponisten ermöglicht zu haben, eine Reihe von in sich abgeschlossenen Miniaturen, perfekt gestaltet und kohärent, zu schaffen, die - werden sie als Ganzes gespielt - als logisch erscheinende Reihe zusammengefasst sind.
Die Einfachheit und Transparenz des Satzes vermittelt uns einen Einblick in die Interpretationen der Prokofjewschen Musik überhaupt. Das Studium seiner kürzeren Werke ermöglicht es uns, die Bedeutung von Klarheit und rhythmischer Disziplin bei der Aufführung seiner umfangreichen Werke zu verstehen. Die Notwendigkeit dieser Qualitäten wird so unmittelbar verständlich in den "Visions Fugitives".
 
Between the composition of the second and third piano sonatas (1912-1917), Prokofieff wrote a variety of works for a great diversity of instruments. Besides 'Visions Fugitives' these include the ballets 'Chout' and 'The Gambler', the Classical Symphony, the first Violin Concerto, the second Piano Concerto and various songs. This was an immensely productive period during which his obsession with percussive sounds coloured by polytonality was at its height (although the Classical Symphony is an obvious exception). 'Visions Fugitives' is generally less diatonically based than any of the piano sonatas although the style is perhaps closet to the harmonic quirkiness of the Fifth Sonata (1923).
Prokofieff's compositional process habitually involved the jotting down of musical ideas as they occured to him, to be combined later. The composer's form of spontaneous inspiration seems to have enabled him to produce, in 'Visions Fugitives', a set of self-contained miniatures, perfectly shaped and coherent, yet comprising a logical sequence when played as a whole.
The simplicity and transparency of the writing gives us an insight into the interpretation of Prokofieff's music generally. The study of his shorter works enables us to understand the importance of clarity and rhythmic discipline in the performance of the later ones. The necessity for these qualities is immediately apparent in 'Visions Fugitives'.

Instrumentation:

piano

op. 22
  • Deutsch
  • Großbritannien
  • Höhe: 303 mm
  • |
  • Breite: 231 mm
  • 0:20:00
  • 150 gr
9790060081781 (9790060081781)

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