Jüdische Kinder- und Jugendbildung in Deutschland seit 1945

Schulungskontexte und Wissensbestände im Wandel
 
 
be.bra wissenschaft (Verlag)
  • erschienen am 22. November 2021
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 412 Seiten
978-3-95410-293-8 (ISBN)
 
Diese historische Studie erforscht die Entwicklung jüdischer Bildung für Kinder und Jugendliche in Deutschland seit der Schoah mit einem Fokus auf die Institutionen- und Akteursebene und unter Einbindung von Exkursen in Bildungsmedien. In einem chronologischen Dreischritt werden dabei die Bildungsarbeit jüdischer Displaced Persons-Lager der unmittelbaren Nachkriegszeit, der neugegründeten jüdischen Organisationen und Gemeinden in der Bundesrepublik, sowie die jüngeren Entwicklungen seit der deutschen Wiedervereinigung behandelt.
Schlaglichter fallen dabei u. a. auf die Bildungs- und Kulturarbeit jüdischer Hilfsorganisationen in den DP-Lagern, auf Curricula und Schulbücher der DPs, auf die Bedingungen des Wiedereinrichtens jüdischen Religionsunterrichts in den neugegründeten jüdischen Gemeinden, auf die Ferienlager der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden (ZWST) oder auf jüdische Kultur- und Schulbuchkommissionen des Zentralrats der Juden im Verbund mit den Rabbinerkonferenzen.
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
20 s/w-Abbildungen
  • Höhe: 246 mm
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  • Breite: 175 mm
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  • Dicke: 34 mm
  • 960 gr
978-3-95410-293-8 (9783954102938)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Matthias Springborn, M. A., geb. 1988, studierte Geschichtswissenschaft und Deutsche Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Von 2015 bis 2018 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung. Nach freiberuflicher Tätigkeit für das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg (Yerusha-Projekt) ist er seit 2019 als wissenschaftliche Hilfskraft in der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission tätig.

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