Giuseppe Prezzolini

Ein Leben gegen den Strom
 
 
be.bra wissenschaft (Verlag)
  • erscheint ca. am 30. September 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 520 Seiten
978-3-95410-269-3 (ISBN)
 
Der Journalist Giuseppe Prezzolini (1882-1982) gehört zu den prägenden italienischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Die von ihm begründete Zeitschrift »La Voce«, eine der führenden Kulturzeitschriften südlich der Alpen, bot einflussreichen Stimmen der Zeit eine Bühne, darunter Giovanni Gentile, Benedetto Croce oder Benito Mussolini. Trotz seiner denkerischen und persönlichen Nähe zu Mussolini kehrte Prezzolini seiner Heimat 1925 den Rücken. Während seines über dreißigjährigen Exils in den USA machte er sich nicht nur als Professor für italienische Literatur an der Columbia University einen Namen: Durch seine publizistische Arbeit avancierte der überzeugte Antikommunist in den politisch turbulenten 1960er und 1970er Jahren auch zu einem festen intellektuellen Bezugspunkt konservativer Kreise Italiens. Seine Positionierungen - wie die Forderung nach einer Neugründung eines italienischen Konservatismus abseits neofaschistischer Ideen - begründeten seinen bis heute umstrittenen Ruf als brennender Antikonformist.
Die Autorin verbindet biographische mit ideengeschichtlichen Analysen - auf Grundlage von bislang zum Teil unbearbeiteten Quellen - und liefert einen Einblick in die intellektuelle Lebenswelt Italiens im 20. Jahrhundert.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 24.5 cm
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  • Breite: 17.5 cm
978-3-95410-269-3 (9783954102693)
Sarah Majer, Dr. phil., geboren 1986, studierte Geschichte, Kirchengeschichte und Jüdische Studien an den Universitäten Potsdam, Passau und der Libera Università Maria Ss. Assunta in Rom. Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam. Sie arbeitet als Referentin im bundespolitischen Berlin.

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