Brandenburgische Ärzte und ihre Selbstverwaltung zwischen 1871 und 1989

 
 
be.bra wissenschaft (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Mai 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 318 Seiten
978-3-95410-253-2 (ISBN)
 
Der Weg der deutschen Ärzteschaft zu einer eigenen Standespolitik bis hin zur Selbstverwaltung war langwierig. Am Beispiel Brandenburgs gibt dieser Band einen fundierten Überblick über wesentliche Entwicklungslinien im tiefgreifenden Wandel des Arztberufs und des ärztlichen Selbstverständnisses vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis zum Ende der DDR.
Dabei wird herausgearbeitet, wie der vielschichtige Professionalisierungsprozesses im Ärztestand verlief und wie die körperschaftlich organisierte brandenburgische Ärzteschaft im Spannungsfeld zwischen Interessenwahrnehmung für den Berufsstand und der ständig wachsenden hoheitlichen Bestimmungen und sozialen Aufgaben agierte. Eine Studie stellt zudem die herausragende Bedeutung des Mediziners Dr. Georg Schneider (1875 - 1949) für diesen Prozess dar; eine weitere rückt die Nachkriegsbiografien brandenburgischer »Euthanasie«-Ärzte und Sterilisationsexperten in den Fokus.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
30 s/w-Abbildungen
  • Höhe: 245 mm
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  • Breite: 195 mm
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  • Dicke: 3 mm
  • 905 gr
978-3-95410-253-2 (9783954102532)
Kristina Hübener, Dr. phil., geb. 1956, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Potsdam und Geschäftsführerin der Brandenburgischen Historischen Kommission e. V. Tobias Scholta, Dr. phil., geb. 1988, studierte Geschichte und Deutsch an der Universität Potsdam, dort auch promoviert. Er ist Lehrer in Senftenberg.

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