Schwert der Justiz

Das Gerichtsvollzieherwesen in Deutschland von 1800 bis zur Gegenwart
 
 
be.bra wissenschaft (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Juni 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
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  • 256 Seiten
978-3-95410-242-6 (ISBN)
 

Das Gerichtsvollzieherwesen erlebte in den zurückliegenden über einhundertfünfzig Jahren eine wechselhafte Entwicklung. Der Berufsstand stand und steht seit jeher zwischen verschiedenen Polen: zwischen Selbstständigkeit und Abhängigkeit, zwischen Eigenverantwortung und Weisungsgebundenheit, zwischen moderatem Mittlertum und einem rein exekutiven Verständnis des Amtes als »Schwert der Justiz«. Die Anforderungen an Ethos und Charakter des Gerichtsvollziehers waren so in allen Zeiten hoch - und damit auch anfällig für deren Pervertierung in Unrechtsstaaten.

Das vorliegende Buch beleuchtet das Gerichtsvollzieherwesen in Deutschland von seinen Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart kritisch. Auch zukünftige Anforderungen, sowohl in Bezug auf die gesetzliche Einbettung des Amtes als auch in Bezug auf die alltägliche Berufspraxis, werden thematisiert.

60 Schwarz-Weiß- Abbildungen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 246 mm
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  • Breite: 174 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 690 gr
978-3-95410-242-6 (9783954102426)

Manfred Görtemaker, Prof. Dr., geb. 1951, ist seit 1992 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Seit 1998 ist er zudem Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Kristina Hübener, Dr., geboren 1956, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut in Potsdam und Geschäftsführerin der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V.


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