Alltag und Praxis der Zwangssterilisation

Die Berliner Universitätsfrauenklinik unter Walter Stoeckel 1942-1944
 
 
be.bra wissenschaft (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. März 2011
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 288 Seiten
978-3-937233-79-6 (ISBN)
 
Am 1. Januar 1934 trat das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« in Kraft, auf dessen Grundlage rund 400.000 Menschen in Deutschland zwangssterilisiert wurden. Die Autorin beschreibt die praktische Umsetzung der nationalsozialistischen Erbgesundheitspolitik in der Reichshauptstadt Berlin am Beispiel der renommierten I. Berliner Universitätsfrauenklinik. Deren Leiter Walter Stoeckel, ein entschiedener Gegner von Schwangerschaftsunterbrechungen und Empfängnisverhütung, kommentierte das Gesetz eindeutig positiv. Im Vordergrund der Untersuchung stehen vor allem die zwangssterilisierten Frauen selbst, aber auch die Lebenswirklichkeit der zahlreichen Ärzte und Ärztinnen, Krankenschwestern und Juristen, die an der Umsetzung dieser Zwangsmaßnahmen beteiligt waren.
1. Aufl.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 40 s/w Abbildungen
  • |
  • 40 Schwarz-Weiß- Abb.
  • Höhe: 245 mm
  • |
  • Breite: 174 mm
  • |
  • Dicke: 20 mm
  • 739 gr
978-3-937233-79-6 (9783937233796)
Susanne Doetz, geboren 1966, studierte nach ihrer Tätigkeit als Heilpraktikerin Medizin in Berlin. Sie arbeitete als Ärztin in einer Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie. Seit Herbst 2007 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

Sofort lieferbar

24,95 €
inkl. 7% MwSt.
in den Warenkorb