Brandenburgische Heil- und Pflegeanstalten in der NS-Zeit

 
 
be.bra Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 26. November 2002
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 480 Seiten
978-3-89809-301-9 (ISBN)
 
Mit der lapidaren Mitteilung, die Patienten seien in eine andere Anstalt verlegt worden, wurden in der Zeit des Nationalsozialismus tausende Krankenakten in psychiatrischen Kliniken geschlossen. Dies bedeutete, sie waren der als »Euthanasie« bekannten Mordaktion zum Opfer gefallen. Die unter dem Decknamen »Aktion T 4« durchgeführten Verbrechen gelten Historikern als eine Art Testlauf zum Völkermord an den Juden.Der Band enthält biografische Arbeiten zu Opfern und Tätern und zeigt darüber hinaus die schuldhafte Verstrickung von Ärzten, Pflegepersonal und Pharmaindustrie. Der Blick in Krankenakten enthüllt individuelle Schicksale, die mehr als alle Statistiken die wahre Dimension der nationalsozialistischen Verbrechen erkennen lassen. Die derzeitigen Diskussionen um Gentechnologie und Sterbehilfe verleihen den Studien eine besondere Aktualität.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
127 schw.-w. Abb. 127 z. T. farb.
  • Höhe: 17 cm
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  • Breite: 24 cm
  • 1127 gr
978-3-89809-301-9 (9783898093019)
Kristina Hübener, geb. 1956, Studium der Geschichte und Germanistik an der Pädagogischen Hochschule Potsdam, 1987 Promotion, Humboldt-Stipendiatin, seit 1997 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte I an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kommunal- und Sozialgeschichte der brandenburgischen Provinzialverwaltung im 19. und 20. Jahrhundert.

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