Rummelsburg mit der Victoriastadt

Herausgegeben vom Museum Lichtenberg im Stadthaus
 
 
be.bra Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im August 2010
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 168 Seiten
978-3-8148-0181-0 (ISBN)
 
Die vorliegende Veröffentlichung ist die erste Gesamtdarstellung über Rummelsburg und die Victoriastadt. Geschichts- und Stadtinteressierten bietet sie eine Fülle von Informationen und Ortsbeschreibungen. Bauwerke wie ein Kolonistenhaus aus friderizianischer Zeit, Schlackebetonhäuser aus der Gründerzeit des einstigen Arbeiterviertels, ein Schrotkugelturm, eine Schule von Max Taut oder Namen wie Queen Victoria, Heinrich Zille und Margarete Steffin sprechen für sich. Die andere Seite zeigen ein preußisches Arbeitshaus und ein Waisenhaus, die Verfolgung Andersdenkender und jüdischer Menschen, sowie Zwangsarbeit in der Kriegsproduktion in der NS-Zeit. Zu DDR-Zeiten wurde der Ruf von Rummelsburg durch eine Grenzkaserne und ein Gefängnis geprägt. Wie rasant sich die Wandlungen in Berlin nach dem Fall der Mauer vollzogen haben, das wird besonders am Beispiel von Rummelsburg deutlich. Das Gegenwärtige ist mit der Vorgeschichte nicht mehr vergleichbar. Heute zählen die sanierte Victoriastadt und die neuen Quartiere an der Rummelsburger Bucht städtebaulich und landschaftlich mit zu den ersten und reizvollsten Adressen in der Stadt.
1., Aufl.
  • Deutsch
87 farbige Abbildungen
  • Höhe: 250 mm
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  • Breite: 217 mm
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  • Dicke: 18 mm
  • 732 gr
978-3-8148-0181-0 (9783814801810)
Christine Steer, geb. 1947, studiert in Leipzig und Berlin, beruflich beheimatet in verschiedenen Kulturrichtungen, seit 1977 Gründerin und Leiterin des Museums Lichtenberg, div. Ausstellungen, publizistische Beiträge, Buchveröffentlichungen und Forschungen mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung, Zeitgeschichte, Kultur und zu den Themen Gedenken und Erinnerung, NS-Zwangsarbeit, Industriegeschichte sowie sowjetisches Garnisonstädtchen Karlshorst.

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