Historische Landschaften Italiens

Wanderungen zwischen Venedig und Syrakus
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 3. Auflage
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  • erschienen im September 2018
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 368 Seiten
978-3-406-72565-4 (ISBN)
 
Ob auf den Spuren der letzten Bewohner von Ostia, auf der Suche nach der Sibylle im Zauberberg des Apennin oder auf Streifzügen zu Wasser durch die Lagunenlandschaft Venetiens - Arnold Esch taucht auf seinen Wanderungen quer durch die vielfältigen Landschaften Italiens tief in die Geschichte des Landes ein. Der Autor versteht es meisterhaft, den Wandel der Landschaft von der Vergangenheit in die Gegenwart nachzuvollziehen, und nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise in oftmals unbekannte Gegenden.
Die in diesem Buch versammelten Beschreibungen betrachten italienische Landschaft von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Auf verlassenen römischen Straßen, auf alten Pilgerpfaden, durch etruskische Schluchtwege und auf den Bahnen des Viehtriebs durchstreift der Autor sein Gelände. Die Ergebnisse historischer und archäologischer Forschung, die unterschiedliche Wahrnehmung italienischer Landschaft in der Malerei und in der Literatur werden in das Landschaftserlebnis einbezogen und geben dem Historiker auf seiner Spurensuche entscheidende Hinweise: Geschichte, die in der Landschaft vor Augen ist. Viele, ganz unterschiedliche Landschaftsbilder kommen zusammen, die einen stimmungsvollen Eindruck von früheren Zeiten vermitteln und zu eigenen Erkundungen einladen.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
mit 60 Abbildungen
  • Höhe: 225 mm
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  • Breite: 152 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 596 gr
978-3-406-72565-4 (9783406725654)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Arnold Esch ist Professor für Mittelalterliche Geschichte und war bis zu seiner Emeritierung Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom. 2011 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Bei C.H.Beck ist zuletzt von ihm erschienen: «Rom. Vom Mittelalter zur Renaissance» (2016).

Inhaltsverzeichnis Einführung Landschaft in ihrer Zeit I. Wie Ruinenlandschaft entsteht. Die letzten Bewohner von Ostia II. Landschaft des frühen Mittelalters. Zwischen den alten Landkirchen des südlichen Umbrien III. Venedig vor Venedig. Ein Streifzug durch die Lagunenlandschaft Venetiens IV. Die Stadtlandschaft des mittelalterlichen Rom. Wandel und Auflösung des Siedlungsgewebes innerhalb der antiken Stadtmauern V. Fremde Landschaft und vertraute Landschaft in Reiseberichten des späten Mittelalters VI. Landschaft der Frührenaissance. Auf Ausflug mit Pius II. VII. Zur Identifizierung gemalter italienischer Landschaft des 18. und 19. Jahrhunderts VIII. Italien-Wahrnehmung im 19. Jahrhundert. Ferdinand Gregorovius, Wanderjahre in Italien IX. Landschaft und Zeitgeschichte. Die ‹Thermopylen Italiens› in literarischer und militärischer Wahrnehmung Landschaften Italiens X. Auf der Via Francigena von Lucca zum Arno XI. Im oberen Tibertal. Kulturlandschaft zwischen Toskana, Umbrien, Marken, Romagna XII. Die Sibylle, Tannhäuser und Pilatus. Der Zauberberg in den Monti Sibillini zwischen Latium, Umbrien, den Marken XIII. In den Schluchtwegen des südlichen Etrurien XIV. Klein wie ein Dorf und doch eine Stadt. Mugnano in Teverina XV. Die Wasser des Aniene. Nero und der Hl. Benedikt in der Berglandschaft von Subiaco XVI. Auf den Spuren der Transhumanz im Molise. Die historischen Wege des Viehtriebs zwischen Apulien und den Abruzzen XVII. Ummauerte Landschaft. Das Gelände von Syrakus als historischer Schauplatz Antike in der Landschaft XVIII. Landschaft mit römischer Straße XIX. Archäologie aus dem Archiv. Antike Monumente in frühmittelalterlichen Grenzbeschreibungen um Rom XX. Unausgegrabene Amphitheater als Bestandteil der Landschaft XXI. Landschaft mit Aquädukten. Zwischen Tivoli und Palestrina Literaturhinweise Bildnachweis Personenregister Ortsregister


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