Die Rote Armee Fraktion

Eine Geschichte terroristischer Gewalt
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 19. September 2017
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 128 Seiten
978-3-406-71235-7 (ISBN)
 
"Selten ist so viel über so wenige geschrieben worden", hieß es schon vor dreißig Jahren über die Rote Armee Fraktion. Petra Terhoeven legt nicht eine weitere Chronik der Ereignisse vor, sondern erklärt auf der Hohe der aktuellen Forschung, wie und warum aus den Stadtguerilla-Experimenten einer kleinen Minderheit radikalisierter '68er' eine terroristische Gruppe hervorging. Die RAF löste nicht nur eine tiefgreifende Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte aus, sondern konnte lange über ihr politisches Scheitern hinaus eine morbide Faszination entfalten.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 180 mm
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  • Breite: 116 mm
  • |
  • Dicke: 12 mm
  • 120 gr
978-3-406-71235-7 (9783406712357)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Petra Terhoeven ist Professorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen.
Abkürzungsverzeichnis
Prolog: Zum historischen Ort des deutschen Linksterrorismus
I. Die Gewalt als Ab- und Irrweg der 68er-Bewegung
West-Berlin: Vom 2.Juni 1967 bis zum Internationalen Vietnamkongress
Grenzüberschreitungen: Vom Kaufhausbrand zur Baader-Befreiung
II. «In Terror und Verbrechen abgetrieben»?
Die Geburt der ersten
Das Führungsquartett: Mahler - Baader - Ensslin - Meinhof
«Konzept Stadtguerilla»: Theorie und Praxis der
III. «Ein Krieg von 6 gegen 60 Millionen»?
Reaktionen von Staat und Gesellschaft (1972-1976)
Hungerstreiks und Formierung der zweiten
Sympathisantendebatte und politische Polarisierung
Lorenz-Entführung, Stammheim-Prozess und
IV. und Deutscher Herbst in Europa
Die Morde von Karlsruhe und Oberursel
Schleyer-Entführung und Kaperung der
Die im internationalen Kontext
V. Von der zweiten zur dritten
Nach der Letzte Ausfahrt Ost-Berlin
Keine Spuren: Die dritte
VI. Mythos RAF
Keine Gnade für niemanden? Die des Linksterrorismus in Politik und Gesellschaft
Opferbilder - Täterbilder. Die RAF in Kunst, Literatur und Spielfilm
Epilog: Linksterrorismus als gescheiterte (deutsche) Selbstbefreiung
Literatur
Personenregister

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