Der glückliche Kunsträuber

Das Leben des Vivant Denon
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 22. Februar 2016
  • |
  • 399 Seiten
 
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978-3-406-68879-9 (ISBN)
 
Vivant Denon, Direktor des Louvre in seiner allerersten Glanzzeit, war eine der schillerndsten Figuren Europas im Zeitalter der Französischen Revolution. Für seine große Liebe, die Kunst, tat er alles und war sich für nichts zu schade. Der Schriftsteller und Übersetzer Reinhard Kaiser erzählt hier zum ersten Mal Denons staunenswerte Lebensgeschichte - so lebendig und glänzend geschrieben, dass die Lektüre zu einer großen Verführung wird.
"Ich bin in alledem nur der Mann, der zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort war", hat Denon bescheiden von sich gesagt und damit sein größtes Talent benannt, die Gunst der Stunde zu erkennen und Gelegenheiten, die sich ihm boten, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Denon verehrte die Kunst auf vielerlei Weise - aber nicht wie etwas Göttliches, etwas prinzipiell Unerreichbares, sondern so wie ein Mann eine Frau verehrt, die er zu besitzen begehrt. Seine Lebensgeschichte ist eine Geschichte der Kunst und der Epoche, in der er lebte, sie führt durch halb Europa und nach Ägypten, auf die Schlachtfelder der Napoleonischen Kriege und in die großen Kunstsammlungen der Zeit, nach Berlin, Kassel, Braunschweig, München, Wien und Schwerin, sowie immer wieder nach Venedig und Paris. Sie ist auch die Geschichte einer großen, in wundervollen Briefen dokumentierten Liebe, die die Wirren der Revolutionsepoche überdauerte. "Ich habe nicht studiert. Ich habe viel gesehen", meinte Denon. Reinhard Kaisers Buch ist eine Einladung, die Welt und das Leben mit den Augen dieses glücklichen Kunsträubers zu betrachten.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
mit 22 Abbildungen
  • 5,95 MB
978-3-406-68879-9 (9783406688799)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Reinhard Kaiser ist Schriftsteller und Übersetzer. Er ist ein Meister darin, recherchierte Lebensgeschichten mit literarischen Mitteln zu erzählen. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Geschwister-Scholl-Preis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis. Reinhard Kaiser lebt in Frankfurt am Main.
1 - Cover [Seite 1]
2 - frontispiece [Seite 2]
3 - Titel [Seite 3]
4 - Danksagung [Seite 4]
5 - Impressum [Seite 4]
6 - Motto [Seite 5]
7 - Inhalt [Seite 7]
8 - Vorspann [Seite 11]
8.1 - Historische Achse [Seite 11]
8.2 - Frankreich beraubt [Seite 12]
8.3 - Vandalismus [Seite 16]
8.4 - Triumph und Trophäe [Seite 20]
9 - 1. Kapitel [Seite 27]
9.1 - Herkunft, Legenden, Prägungen [Seite 27]
9.2 - Zutritt erlangen [Seite 30]
9.3 - Als Volontär in Sankt Petersburg [Seite 34]
9.4 - Nur diese Nacht [Seite 37]
9.5 - Die Entdeckung Italiens [Seite 39]
9.6 - Fromme Diebstähle [Seite 41]
9.7 - Winckelmann und die Ameisen [Seite 44]
9.8 - Auf verlorenem Posten [Seite 47]
9.9 - Vasensammeln und andere Liebhabereien [Seite 49]
9.10 - Ein Graveur mit vielfältigen Talenten [Seite 53]
10 - 2. Kapitel [Seite 57]
10.1 - Die Griechin seines Lebens [Seite 57]
10.2 - Gewisse Einzelheiten [Seite 62]
10.3 - Zum Reisen genötigt [Seite 64]
10.4 - Ist Hinsehen Arbeit? [Seite 65]
10.5 - Neuigkeiten aus Frankreich [Seite 67]
10.6 - Alltag und Liebe nach den Akten der Inquisition [Seite 70]
10.7 - Das Kabinett des Antonio Zanetti [Seite 76]
10.8 - Goethe wartet [Seite 78]
10.9 - Ein Duell [Seite 79]
10.10 - Das Porträt [Seite 79]
11 - 3. Kapitel [Seite 85]
11.1 - Frankreich von außen betrachtet [Seite 85]
11.2 - Unter Spitzeln und Emigranten [Seite 88]
11.3 - Die Ausweisung [Seite 92]
11.4 - Haftende Blicke [Seite 97]
11.5 - Rückkehr ins Vaterland [Seite 102]
12 - 4. Kapitel [Seite 105]
12.1 - Die sicherste Stadt Europas [Seite 105]
12.2 - Vom Verschwinden der Perücken und anderen Neuerungen [Seite 108]
12.3 - Ein guter Freund [Seite 113]
12.4 - Robespierre erschrickt selbst [Seite 115]
12.5 - Neuzugänge im Zentralmuseum [Seite 120]
12.6 - Kompliziert genug [Seite 125]
12.7 - Kaufen und verkaufen [Seite 130]
12.8 - Joséphine [Seite 131]
12.9 - Die Mitte der Welt wird an die Seine verlegt [Seite 134]
12.10 - Venedig gibt die Schlüssel ab [Seite 137]
13 - 5. Kapitel [Seite 145]
13.1 - Bis an den ersten Katarakt des Nil [Seite 145]
13.2 - Zeichnen im Ausnahmezustand [Seite 150]
13.3 - Der Fuß der Mumie [Seite 153]
13.4 - Wovon diese Steine sprechen [Seite 157]
13.5 - Pest und Propaganda [Seite 160]
13.6 - Der Held entfernt sich von der Truppe [Seite 161]
13.7 - Ein dickes Buch [Seite 164]
14 - 6. Kapitel [Seite 169]
14.1 - Ämterhäufung [Seite 169]
14.2 - Mitarbeiter und Gegenspieler [Seite 173]
14.3 - Verklärungen [Seite 176]
14.4 - An der Schwelle zur Lebendigkeit [Seite 179]
14.5 - Ein ruchloser Plan [Seite 181]
14.6 - Seine einzige Untreue [Seite 185]
14.7 - Besucherandrang [Seite 187]
14.8 - Generaldirektor der Künste [Seite 194]
14.9 - Spätes Begräbnis [Seite 198]
14.10 - Wiedersehen am Terraglio [Seite 201]
14.11 - Wien, Straßburg und der Zeichner Zix [Seite 203]
15 - 7. Kapitel [Seite 209]
15.1 - Ein Einquartierungs-Billett auf das goethesche Haus [Seite 209]
15.2 - Was Berlin zu bieten hat [Seite 213]
15.3 - Die Quadriga wird verschickt [Seite 217]
15.4 - Weihnachten in Wolfenbüttel [Seite 222]
15.5 - Soll ich etwa nichts nehmen? [Seite 227]
15.6 - Der Krieg rückt näher [Seite 232]
15.7 - Im fernen Osten von Preußen [Seite 235]
15.8 - Erobert von der Grande Armée [Seite 241]
15.9 - Isabella porträtiert Vivente De-Non [Seite 245]
16 - 8. Kapitel [Seite 249]
16.1 - Spanischer Winter [Seite 249]
16.2 - Mit feinen Sägen [Seite 256]
16.3 - Abendessen zwischen Alten Meistern [Seite 261]
16.4 - Des Kaisers neue Ehe [Seite 264]
16.5 - Denkmäler [Seite 268]
16.6 - Italien sehen . [Seite 275]
16.7 - Todesfälle [Seite 280]
16.8 - Beim Papst in Fontainebleau [Seite 286]
16.9 - Abflauende Betriebsamkeit [Seite 287]
17 - 9. Kapitel [Seite 293]
17.1 - Begegnung am Louvre [Seite 293]
17.2 - Triumphale Heimholung [Seite 296]
17.3 - Auf der Pirsch [Seite 298]
17.4 - Joséphines Erbe [Seite 301]
17.5 - Die Meisterwerke bleiben in Paris [Seite 302]
17.6 - Wer sich mehr schämt [Seite 305]
17.7 - Im Jahr darauf ist alles anders [Seite 307]
17.8 - Die Aachener Säulen [Seite 312]
17.9 - Im Museum wird es wüst [Seite 314]
17.10 - Ende einer Mission [Seite 320]
18 - 10. Kapitel [Seite 325]
18.1 - Das Diktionär der Wetterfahnen [Seite 325]
18.2 - Private Bereicherung [Seite 328]
18.3 - In Würde ohne Amt [Seite 330]
18.4 - Monument seiner Sammlung [Seite 331]
18.5 - Treffpunkt am Quai Voltaire [Seite 335]
18.6 - Isabella in Paris [Seite 339]
18.7 - Nachtgeschichten [Seite 342]
18.8 - Nicht unsterblich [Seite 344]
18.9 - Zerstreuung nach Nummern [Seite 348]
19 - Nachspann [Seite 355]
19.1 - Was in Frankreich blieb [Seite 355]
19.2 - Verehrung, Liebe, Annäherung [Seite 356]
19.3 - Zeitweilige Verluste, bleibender Gewinn [Seite 359]
19.4 - Eine europäische Geschichte [Seite 361]
20 - Anhang [Seite 363]
20.1 - Anmerkungen [Seite 365]
20.2 - Literaturverzeichnis [Seite 385]
20.3 - Bildnachweis [Seite 392]
20.4 - Namenregister [Seite 393]
21 - Tafelteil [Seite 400]
22 - Karten [Seite 416]
23 - Zum Buch [Seite 418]
24 - Über den Autor [Seite 418]

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