Gott will Taten sehen

Christlicher Widerstand gegen Hitler
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Februar 2013
  • |
  • 479 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-406-64454-2 (ISBN)
 
Margot Käßmann versammelt und erklärt in diesem Lesebuch die wichtigsten und bewegendsten Zeugnisse aus dem christlichen Widerstand gegen Hitler. Hautnah können die Leserinnen und Leser mitverfolgen, wie für einige mutige Menschen der Weg von den ersten zaghaften Protesten gegen das Unrechtsregime in den Untergrund und ins Gefängnis führte und wie ihnen gerade im Angesicht des Todes zur Gewissheit wurde, dass das «Dritte Reich» der größtmögliche Gegensatz zum Reich Gottes ist.
Mit 56 Texten von Madeleine Barot, Karl Barth, Eberhard Bethge, Dietrich Bonhoeffer, Alfred Delp, Hans und Christine von Dohnanyi, Clemens August von Galen, Carl Friedrich Goerdeler, Helmut Gollwitzer, Barbara und Hans Bernd von Haeften, Albrecht Haushofer, Helene Kafka, Jochen Klepper, Freya und Helmuth James von Moltke, Martin Niemöller, Harald Poelchau, Elisabeth Schmitz, Hans und Sophie Scholl, Edith Stein, Theodor Steltzer, Elisabeth von Thadden, Isa Vermehren und anderen
Zu allen Texten gibt es eine biographische Einführung sowie einen Epilog, der über die - teils dramatischen - Folgen und das weitere Schicksal der Verfasser informiert.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • USA
mit 48 Abbildungen
  • 7,34 MB
978-3-406-64454-2 (9783406644542)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Margot Käßmann ist «Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017». Als Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende sowie durch zahlreiche Publikationen, Predigten und Vorträge ist sie einem großen Publikum bekannt geworden. Als Präsidentin der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen und in anderen Funktionen hat sie sich mit dem christlichen Widerstand und seinem Vermächtnis befasst.

Anke Silomon ist Privatdozentin für Neuere Geschichte in Berlin und assoziierte Wissenschaftlerin am ZZF Potsdam. Sie forscht vor allem zur Opposition im «Dritten Reich» und in der DDR sowie zur Kirchlichen Zeitgeschichte.
  • Intro
  • Titel
  • Zum Buch
  • Über die Herausgeberinnen
  • Motto
  • Inhalt
  • Einleitung von Margot Käßmann
  • 1932-1934 WARNUNGEN UND MAHNUNGEN
  • Hermann Sasse: Vom Recht, das germanische Moralgefühl zu beleidigen. Eine Kritik am Parteiprogramm der NSDAP, 1932
  • Jochen Klepper: Die persönliche Last politischer Komplikationen. Tagebucheintrag, Juni 1932
  • Jochen Klepper: Zuckungen eines sterbenden Jahrtausends! Aus dem Tagebuch, Frühjahr 1933
  • Wilhelm von Pechmann: Angstvoll warten diese unsere Kirchenmitglieder auf ein Wort ihrer Kirche. Forderung nach einer kirchlichen Erklärung zur Judenfrage, April 1933
  • Edith Stein: Die Verantwortung fällt auch auf die, die dazu schweigen. Ein Brief an Papst Pius XI., April 1933
  • Friedrich Schauer: Kirchentreue vor Staatstreue! Eine Stellungnahme, September 1933
  • Friedrich Behr: Die Kranken zu Subjekten der Liebe machen. Eine Ermahnung, Mai 1934
  • Aus der Barmer Theologischen Erklärung, Mai 1934
  • 1935-1937 PROTESTE UND EINSPRÜCHE
  • Nieder mit Hitler! Ein Bericht der Gestapo, Mai 1935
  • Marga Meusel: Endlich das erlösende Wort sprechen. Denkschrift zu den Aufgaben der Bekennenden Kirche, Mai 1935
  • Elisabeth Schmitz: In diese Schuldgemeinschaft ist unentrinnbar jeder verstrickt. Denkschrift über die Not der Juden, September 1935
  • Eberhard Bethge: Schritte in eine unbekannte Welt. Die Begegnung mit den Bonhoeffers. Autobiographisches Zeugnis, Anfang 1936
  • Aus der Denkschrift der «radikalen» Bekennenden Kirche, Mai 1936
  • Clemens August von Galen: Selbstverständlich werden wir Protest einlegen. Ein Brief an die Reichsregierung, Oktober 1936
  • Martin Niemöller: Die stumme Kirche verleugnet sich selbst. Aus der vorletzten Predigt vor der Verhaftung, Juni 1937
  • Konrad von Preysing: Keine Verhandlungen mit einer vertragsbrüchigen Regierung. Schreiben an Kardinal Bertram, Oktober 1937
  • 1938-1939 OHNMACHT UND WIDERSTAND
  • Reinhold Schneider: Furchtbarer Bann. Sonett, 1938
  • Karl Barth: Es gibt eine göttlich geforderte Resistenz. Eine Vorlesung in Schottland, März 1938
  • Helmut Gollwitzer: Gott will Taten sehen. Eine Bußtagspredigt, November 1938
  • Paul Robert Schneider: Unser Herz nicht an die Erdengärten hängen. Briefe aus dem KZ Buchenwald, Mai 1938-Juli 1939
  • Theodor Roller: Als Christ nenne ich Sie einen Lügner. Ein Brief an Adolf Hitler, Februar 1939
  • Hebe Kohlbrugge: Fast zu spät. Widerstand in den Niederlanden, Dezember 1939-Oktober 1940
  • 1940 WEGE IN DEN UNTERGRUND
  • Marion Yorck von Wartenburg: Denken und Planen für den Tag danach. Über den Kreisauer Kreis, Januar 1940-Januar 1944
  • Maria Grollmuß: In der Geschichte muss immer ein neuer Karfreitag kommen. Ein Osterbrief an die Schwester, März 1940
  • Lothar Kreyssig: Jeder weiß, dass die Tötung Geisteskranker demnächst ebenso bekannt sein wird wie die Existenz der Konzentrationslager. Ein Brief an den Justizminister, Juli 1940
  • Theophil Wurm: Die Grenzen, die dem nationalsozialistischen Staat von Gott gesetzt sind. Ein Brief an den Innenminister, Juli 1940
  • Magda und André Trocmé: So kam es, dass wir in den Untergrund gingen. Berichte aus Frankreich, 1940/41
  • 1941 MUT UND ANGST
  • Gertrud Staewen: Sünder sind die, die nicht tun. Ein Brief an Helmut Gollwitzer, April 1941
  • Clemens August von Galen: Du sollst nicht töten! Eine Predigt gegen die «Euthanasie», August 1941
  • Bernhard Lichtenberg: Auf meiner priesterlichen Seele liegt die Last der Mitwisserschaft. Protest an den Reichsärzteführer, August 1941
  • Madeleine Barot: Widerstand gegen alle totalitären und götzendienerischen Einflüsse. Die Thesen von Pomeyrol, September 1941
  • 1942-1943 DIE MACHT DES WORTES
  • Sophie Scholl: Das schreckliche Recht des Stärkeren. Ein Brief an Fritz Hartnagel, Oktober 1942
  • Helene Kafka: Gegen das braune Sklavenreich. Zum Tode verurteilt für ein Lied, Oktober und November 1942
  • Jochen Klepper: Diese stillen, stillen, dunklen, trüben Tage. Tagebucheintrag vor dem Freitod, Dezember 1942
  • Dietrich Bonhoeffer: Civilcourage? Ein Rückblick auf die letzten zehn Jahre, 1942/43
  • Katharina Staritz: Leise Heiterkeit in der allertiefsten Erniedrigung. Erinnerungen an die Haft, 1942/43
  • Helmut Gollwitzer: Nicht, dass Sie da eine religiöse Gemeinschaft bilden! Ein Bericht von der Ostfront, Januar 1943
  • Hans Scholl und Alexander Schmorell: Trennt Euch von dem nationalsozialistischen Untermenschentum! Das fünfte Flugblatt der Weißen Rose, Januar 1943
  • Kurt Huber: Aufbruch gegen die Verknechtung Europas. Das sechste Flugblatt der Weißen Rose, Februar 1943
  • 1943-1944 TAT UND ATTENTAT
  • Hans und Christine von Dohnanyi: Was wissen die Millionen draußen, was Freiheit ist! Briefe aus dem Gefängnis, April 1943
  • Das zertretene Recht muss wieder aufgerichtet werden. Die Kreisauer Grundsätze für die Neuordnung, August 1943
  • Theodor Steltzer: Über die deutsche Opposition. Ein Bericht an die Alliierten, Juli 1944
  • Barbara und Hans Bernd von Haeften: Diesmal muss der Film abrollen. Bericht über das Attentat vom 20. Juli, April-September 1944
  • 1944-1945 IM ANGESICHT DES TODES
  • Marion Yorck von Wartenburg: In Moabit aber erfuhr ich, was Stille heißt. Erinnerungen an das Gefängnis, August 1944
  • Elisabeth von Thadden: Wir wollten barmherziger Samariter sein. Selbstzeugnis vor der Hinrichtung, September 1944
  • Freya und Helmuth James von Moltke: Ich habe mein ganzes Leben lang gegen einen Geist des erbarmungslos Konsequenten angekämpft. Abschiedsbriefe, Oktober 1944
  • Heinrich Dalla Rosa: Als papsttreuer Priester wurde ich verhöhnt und verurteilt. Zwei Abschiedsbriefe, November 1944 und Januar 1945
  • Dietrich Bonhoeffer: Von guten Mächten wunderbar geborgen. Gedicht, Dezember 1944
  • Albrecht Haushofer: Ich hab gewarnt - nicht hart genug und klar! Drei Moabiter Sonette, 1944/45
  • Harald Poelchau: Die Todeszelle. Erinnerungen eines Gefängnispfarrers, 1944/45
  • Alfred Delp: Unsere Ketzerei gegen das nationalsozialistische Dogma. Die Verhandlung vor dem Volksgerichtshof, Januar 1945
  • Carl Friedrich Goerdeler: Die zerstörte Welt muss ihren Aufbau auf den Geboten Gottes durchführen. Das politische Testament, Januar 1945
  • Hans von Dohnanyi: Solange wir noch handeln können, müssen wir handeln. Letzte Rettungspläne, März 1945
  • Kurt Gerstein: Ich muss künden, was ich hier erlebe! Bericht aus den Vernichtungslagern, Mai 1945
  • 1945-1946 FREIHEIT UND SCHULD
  • Isa Vermehren: Das Leid um die eigene Schuld in diesem grausamen Spiele. Schlusswort, Herbst 1945
  • Martin Niemöller: Der Weg ins Freie. Eine Rede, Juli 1946
  • Literaturhinweise
  • Textnachweis
  • Bildnachweis
  • Personenregister
  • Impressum

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