Die brennende Kathedrale

Eine Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 18. September 2018
  • |
  • 351 Seiten
 
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978-3-406-72526-5 (ISBN)
 
Die Kathedrale von Reims ist als Krönungskirche, Nationaldenkmal und Meisterwerk der Gotik ein bedeutender Ort der französischen Geschichte und Identität. Als gerade dieses einzigartige Monument von deutschen Truppen im Ersten Weltkrieg bombardiert und erheblich beschädigt wurde, führte dies zu einem radikalen Bruch in den deutsch-französischen Beziehungen.
Der Angriff auf Reims im September 1914 hatte weitreichende Folgen und löste einen beispiellosen Propagandakrieg aus, in dem Frankreich die Zerstörung des Gotteshauses als vorsätzlichen Akt der Barbarei anprangerte. Thomas W. Gaehtgens legt eindrucksvoll die symbolische, architektonische und historische Wirkungsmacht der Kathedrale dar und schärft damit das Bewusstsein für die politische Bedeutung kultureller Monumente. Darüber hinaus geht er kenntnisreich auf Fragen des Schutzes und der Wiederherstellung von Denkmälern ein. Das Buch endet mit der schwierigen Annäherung Frankreichs und Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Durch das Engagement Charles de Gaulles und Konrad Adenauers wurde die Kathedrale von Reims schließlich als «Friedenskirche» zu einem Erinnerungsort der Versöhnung und der europäischen Vereinigung.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
mit 88 Abbildungen
  • 11,74 MB
978-3-406-72526-5 (9783406725265)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Thomas W. Gaehtgens ist seit 2007 Direktor des Getty Research Institute in Los Angeles. Zuvor lehrte er Kunstgeschichte an der FU Berlin und war Gründungsdirektor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris.
1 - Cover [Seite 1]
2 - Titel [Seite 3]
3 - Über das Buch [Seite 364]
4 - Über den Autor [Seite 364]
5 - Impressum [Seite 4]
6 - Motto [Seite 5]
7 - Inhalt [Seite 7]
8 - Einleitung [Seite 11]
9 - I. Die Beschießung von Reims [Seite 25]
9.1 - Die Deutschen besetzen Reims [Seite 25]
9.2 - Das Wunder an der Marne [Seite 32]
9.3 - Die Kathedrale brennt [Seite 38]
9.4 - Rechtfertigung der deutschen Heeresleitung [Seite 49]
10 - II. Die Kathedrale im Medienkrieg [Seite 54]
10.1 - Der Fall Löwen [Seite 54]
10.2 - Die gotische Königskathedrale [Seite 58]
10.3 - Jeanne d'Arc [Seite 62]
10.4 - Die französische und internationale Pressereaktion [Seite 69]
10.5 - Deutsche Zensur [Seite 76]
10.6 - Die Proteste der französischen Intellektuellen [Seite 80]
10.7 - «An die Kulturwelt» [Seite 87]
10.8 - Die brennende Kathedrale im Bild [Seite 93]
10.9 - Barbaren, Hunnen, Vandalen [Seite 106]
10.10 - Kultur gegen «Zivilisation» [Seite 120]
11 - III. Der Mythos der Gotik in Frankreich [Seite 134]
11.1 - Romantische Wiederentdeckung [Seite 134]
11.2 - Gotik als nationaler Stil [Seite 138]
11.3 - Joris-Karl Huysmans' Roman La Cathédrale [Seite 140]
11.4 - Émile Mâle und der Renouveau catholique [Seite 142]
11.5 - Marcel Prousts La Mort des Cathédrales [Seite 159]
11.6 - Charles Morice und Auguste Rodin - die Gegenwart der Gotik [Seite 162]
11.7 - Maurice Barrès und das Denkmalschutzgesetz von 1913 [Seite 171]
12 - IV. Gotik als deutsche Kunst [Seite 178]
12.1 - Die Vollendung des Kölner Doms [Seite 178]
12.2 - Französische und deutsche Gotik [Seite 183]
12.3 - Gotik und nordische Rasse [Seite 186]
13 - V. Die Entstehung des Kunstschutzes [Seite 193]
13.1 - Kunstschutz und Propaganda [Seite 193]
13.2 - Entfremdung der Geister [Seite 204]
13.3 - Propagandistische Schriften [Seite 209]
13.4 - «Deutschland, das klassische Land der Denkmalpflege» [Seite 213]
13.5 - Von höchster Instanz [Seite 216]
13.6 - Vandalistischer Katholizismus [Seite 218]
13.7 - Der große Abschlussbericht [Seite 221]
13.8 - Ein tragischer Unglücksfall? [Seite 226]
14 - VI. Die Restaurierung der Kathedrale [Seite 229]
14.1 - Ruinenlandschaft [Seite 229]
14.2 - Pierre Antony-Thourets Fotografien des zerstörten Reims [Seite 232]
14.3 - Die Kathedrale als Denkmal der Gefallenen [Seite 242]
14.4 - Ruinentourismus [Seite 249]
14.5 - Der Wiederauf bau der Kathedrale von Reims [Seite 258]
14.6 - Paul Léon und Henri Deneux [Seite 262]
14.7 - Die feierliche Einweihung im Juli 1938 [Seite 271]
15 - VII. Erinneringsort der deutsch-französischen Freundschaft [Seite 280]
15.1 - Die deutsch-französische Versöhnung: Charles de Gaulle und Konrad Adenauer in Reims [Seite 280]
16 - Anhang [Seite 296]
16.1 - Dank [Seite 296]
16.2 - Bibliographie [Seite 301]
16.3 - Bildnachweis [Seite 328]
16.4 - Anmerkungen [Seite 330]
16.5 - Personenregister [Seite 359]

Einleitung


Die Beschießung der Kathedrale von Reims durch deutsche Truppen im September 1914 hatte verheerende Folgen. Kulturelle, wissenschaftliche und menschliche Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland waren von nun an undenkbar. (Abb. 1) Selbst in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Ländern bleiben meist berufliche und freundschaftliche Kontakte erhalten. Trotz der Verwüstungen in Heidelberg unter Ludwig XIV., trotz der Befreiungskriege gegen Napoleon und der Zerstörungen in den Jahren 1870/71 waren die Beziehungen zwischen den Nachbarländern niemals völlig abgebrochen worden.

1 Bombeneinschlag im Chor der Kathedrale von Reims, April 1917.

Im September 1914, nach der Bombardierung der Kathedrale, brachen jedoch alle Brücken zwischen den beiden Ländern ab. Selten, wenn überhaupt jemals, hat der militärische Angriff auf ein Baudenkmal einen solchen Sturm der Empörung in Texten und Bildern ausgelöst. Der Vorgang galt weltweit als ein unvorstellbarer Akt des Vandalismus. Nicht nur das Vorgehen der Armee erschien brutal. Die Deutschen insgesamt wurden nach diesem Ereignis als Barbaren, Hunnen oder Vandalen bezeichnet.

Bis heute fehlt eine Untersuchung, die die Gründe für den geistigen Zusammenbruch auf beiden Seiten darstellt, den dieses Ereignis auslöste. Die brennende Kathedrale von Reims steht vor unser aller Augen - tief in unser Gedächtnis eingeprägt durch die sich bereits damals mit großer Geschwindigkeit entwickelnden Bildmedien. Militärisch gesehen ein unerheblicher Vorgang, wurde die Beschießung in den Medien und der Propaganda als ein unfassbares kulturelles Verbrechen dargestellt und entsprechend empfunden. Warum diese Aktion zum Abbruch aller wissenschaftlichen und kulturellen Kontakte führte statt zu einem allgemeinen Aufschrei von Deutschen und Franzosen, diesen sinnlosen Krieg zu beenden, erscheint uns heute unbegreiflich. Die eingehende Betrachtung der erhaltenen Schriften und Bilder, die aus diesem Anlass entstanden, können allerdings verdeutlichen, warum es zu einem gemeinsamen Protest, über die Grenzen hinweg, nicht kommen konnte.

In diesem Buch werden die Umstände des Angriffs auf ein herausragendes Nationaldenkmal geschildert, der, vertieft durch den jahrelangen Stellungskrieg, einen dramatischen Konflikt zwischen Frankreich und Deutschland auslöste. Große Anstrengungen von etwa zwei Generationen wurden benötigt, um ihn zu überwinden. Die Vorgänge waren in ihrem politischen und historischen Zusammenhang einzigartig. Dennoch liefern sie ein paradigmatisches Beispiel für die Bedeutung, die kulturelle Monumente für eine Nation haben, und die Auswirkungen, die ihre Zerstörung nach sich ziehen kann.

Wir handeln in dieser Darstellung von einem bestimmten historischen Ereignis der europäischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Vergleichbare Vorkommnisse, wenn auch jeweils von anderen, spezifischen Voraussetzungen bedingt, haben sich jedoch seit Jahrhunderten auf vielen Kontinenten und in den meisten Kulturen ereignet und können auch in unserer Gegenwart wahrgenommen werden. Thema dieses Buches ist somit, über die im Zentrum stehende Analyse hinaus, die Bedeutung dieser herausragenden Monumente zu beleuchten und ihrem Schutz eine Stimme zu verleihen.

Respekt und Antagonismus


Nach dem Untergang des Second Empire 1870, nachdem Frankreich ein bitterer, ja demütigender Friedensvertrag aufgezwungen worden war, suchte das Land nach den Gründen der Niederlage, die zu einer neuen Verfassung und einem veränderten Regierungssystem in der Troisième République geführt hatten. Das Verhältnis zu Deutschland blieb in der Dritten Republik angespannt, von Misstrauen gekennzeichnet und von Revanchegedanken gegenüber dem Deutschen Kaiserreich geprägt. Aber Frankreich blickte auch bewundernd auf die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen des Nachbarlandes. Nicht nur die Gegnerschaft, sondern auch der Respekt gegenüber den Deutschen hatte Tradition.[1] Musikliebende Franzosen waren regelmäßige und begeisterte Besucher der Wagner-Festspiele in Bayreuth. Gleichzeitig entstanden in Deutschland die bedeutenden Kunstsammlungen der französischen Moderne, die entscheidende Anregungen für die deutsche Kunst boten und bis heute die Qualität der Museen prägen. Wissenschaftliche und kulturelle Begegnungen von Deutschen und Franzosen fanden häufig statt und inspirierten die Vertreter beider Länder. Auch in Zeiten politischer Kontroversen zwischen der Dritten Republik und dem Deutschen Kaiserreich studierten französische Fachleute die deutsche Schul- und Universitätsausbildung, da sie in mancher Hinsicht als vorbildlich angesehen wurde. Die Produkte der deutschen Industrie wurden in der Galerie des machines der Weltausstellungen von 1889 und 1900 bestaunt und studiert. Und als besondere Geste der französischen Nation gegenüber sandte Wilhelm II. drei Gemälde aus seinem Privatbesitz zur Weltausstellung 1900, die die Gastgeber nur zu gern in den Sammlungen des Musée du Louvre gesehen hätten. Sie waren bereits im 18. Jahrhundert von Friedrich dem Großen erworben worden: Jean-Antoine Watteaus Einschiffung auf Kythera (1718/19), das Ladenschild von Gersaint (1720) und die Italienischen Komödianten (ca. 1720).

Die politische Gegnerschaft der beiden Länder behinderte auch nicht, dass deutsche Künstler die berühmte Cézanne-Ausstellung nach dessen Tod im Jahre 1906 in Paris besuchten und die deutschen Maler des Expressionismus die Kunst der französischen Fauves studierten. Die deutsche Kunstkritik berichtete ausführlich über die Salons und die Ausstellungen privater Galerien.[2] Seurat, Signac, Gauguin, Matisse, Delaunay und viele andere waren und blieben für die deutschen modernen Maler verehrte Vorbilder. Daran änderte sich auch während und nach dem Ersten Weltkrieg nichts.

Die Vorurteile zwischen Deutschen und Franzosen reichen weit zurück. Sie erfuhren eine neue Dimension im 18. Jahrhundert, als die Bestrebungen nach Einheit der deutschen Partikularstaaten, wie sie etwa von Johann Gottfried von Herder und Johann Gottlieb Fichte zum Ausdruck gebracht wurden, von Frankreich als Bedrohung ihrer europäischen Führungsrolle angesehen wurden. Andererseits trug Frankreich im 19. Jahrhundert durch die napoleonischen Feldzüge sowie die liberalen Revolutionen von 1830 und 1848 selbst dazu bei, den Gedanken an einen gemeinsamen Staat aller Deutschen lebendig zu erhalten und geradezu zu fördern. Das Deutsche Reich wurde schließlich durch die Politik Bismarcks nach dem Sieg über Frankreich unter der Vorherrschaft Preußens in der Spiegelgalerie von Versailles durch die Proklamation Wilhelms I. zum Kaiser gegründet. Diese Provokation blieb den französischen Nachbarn auf lange Zeit fest im Gedächtnis haften.

Trotz der Feindseligkeiten war 1870 noch ein Gespräch zwischen deutschen und französischen Gelehrten möglich, wie der intensive und bewegende Briefwechsel zwischen dem Philosophen und Theologen David Friedrich Strauß und dem Philosophen und Historiker Ernest Renan belegt. Ihre Schreiben suchen die gegensätzlichen politischen und geistigen Standpunkte zu erläutern, wobei sie, auf der Grundlage einer gemeinsamen humanistischen Bildung, sich mit Respekt, ja mit Hochachtung begegnen. Die Gegensätze werden deutlich ausgesprochen, wobei stets die Hoffnung mitschwingt, durch ihre kollegiale und fachliche Auseinandersetzung einen Beitrag zur Verständigung leisten zu können. So schrieb Strauß am 12. August 1870 an Renan:

«Daß ich die vielen guten Eigenschaften der französischen Nation nicht verkenne, daß ich in ihr ein wesentliches und unentbehrliches Glied der europäischen Völkerfamilie, ein vielfach wohltätiges Ferment in dieser Mischung sehe, das brauche ich Ihnen, hochgeehrter Herr, so wenig erst zu versichern, als Sie mich der gleichen unparteiischen Schätzung der deutschen Nation und ihrer Vorzüge zu versichern brauchen. Aber Nationen wie Individuen haben als Kehrseite ihrer Vorzüge auch ihre Fehler, und in Bezug auf diese haben unsere beiden Nationen seit Jahrhunderten eine sehr verschiedene, ja entgegengesetzte Erziehung genossen.»[3]

Trotz der Kriegswirren wurde der Brief von Strauß veröffentlicht, und Renan antwortete in einem ebenso in der Presse publizierten Schreiben einen Monat später, am 13. September 1870 aus Paris. Er beschwor nicht nur die Sinnlosigkeit des Krieges, sondern prangerte auch die Fatalität der Vorurteile für eine...

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